15. November 200817 J. Kleine Leseempfehlung zum Wochende, zum Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie, zum Klimawandel, zur Finanz- und Kapitalismuskrise etc. etc.: http://www.zeit.de/2008/46/DOS-Autos Gruss, Martin
15. November 200817 J. Danke für den Hinweis, schöner Text! Vielleicht sollten wir die gegenwärtige Automobilkrise nutzen, tatsächlich mal weniger Autos zu produzieren. Ich glaube zwar nicht dran, aber jetzt wäre doch auch eine Gelegenheit ein Tempolimit auf Autobahnen und Citymauts einzuführen, denn über viele Jahre haben uns Politik, Industrie und angeschlossene Automobilclubs eingeredet, Deutschland werde seinen angeblichen Technikvorsprung verlieren, wenn man auf der Autobahn nur noch 130 fahren darf. Jetzt zeigt sich, dass im Gegenteil genau diese schnellen "Premium"-Produkte am unverkäuflichsten sind. Nun soll der Staat diese Unternehmen retten. Womöglich müssen wir uns daran gewöhnen, dass eine hundert Jahre alte Technik eben nicht mehr das industrielle Herz eines Landes bilden kann! Überspitzt und zunächst auf Städte beschränkt: Alltagsautofahren mittels Hubkolbenmotor muß mehr und mehr sozial geächtet werden! Gruß Jörg
15. November 200817 J. Ersteller Hallo Jörg! Es muss ja nicht gleich die Ächtung sein. Aber Mobilität nicht immer nur vom Auto aus zu denken, könnte schon enorm helfen. Insofern begrüsse ich, dass jetzt auch die VDAADAC-Fraktion so langsam kritische Distanz zum Prinzip des Verkehrs als hochmotorisierte Ego-Shooter-Veranstaltung gewinnt. Die Betonung liegt allerdings auf "langsam". Aber der Artikel wirft auch einfach ein bedenkenswertes und unterhaltsames Schlaglicht auf das Verhältnis des Teutonen zu seinem fahrbaren Untersatz. Egal ob als Individuum, soziales Wesen, Arbeitnehmer oder Konzernlenker.... Gruss, Martin
15. November 200817 J. Hi, meine Frau ist Krankenschwester, ihr Job wurde in einen 20km entfernten Ort verlagert. Zu Dienstbeginn (bei Frühschicht) und bei Dienstende (bei Spätschicht) schlafen alle Busfahrer... Gibt es eine bezahlbare Alternative zu unserem C1? Jürgen
15. November 200817 J. Gibt es eine bezahlbare Alternative zu unserem C1? Wenn es nach dieser Liste geht, kaum. C1-Fahren ist schon extrem vernünftig.
16. November 200817 J. Ich verstehe Jürgens Betroffenheit anders. Jürgens Frau müsste sich in der Kolumne doch als Trendsetterin, also bestätigt wiederfinden. hs
17. November 200817 J. Ziemlich langfädig, der Artikel, ich dachte mir dauernd, wann kommt der Verfasser endlich zum Punkt, aber er kam nicht.
17. November 200817 J. Ein Punkt? Wie sollte man auch den finden, es war ja nicht mal ein roter Faden zu erkennen.
18. November 200817 J. Ersteller Ziemlich langfädig, der Artikel, ich dachte mir dauernd, wann kommt der Verfasser endlich zum Punkt, aber er kam nicht. Ein Punkt? Wie sollte man auch den finden, es war ja nicht mal ein roter Faden zu erkennen. Nanu? Von so wenig Text schon überfordert? Es muss ja nicht immer das Takeaway-Menu sein, jenseits von ADACMotorwelt und AMS gibt es eben auch noch andere journalistische Formate..... FG, Martin
19. November 200817 J. Ein wunderbares Essay mit versteckten Emotionen und offenen Fakten. Mir persönlich genügt das als Faden durch diese Lektüre. Downsizing ist nicht in jeder Hinsicht zwingend förderlich. :-)
20. November 200817 J. Ersteller Downsizing ist nicht in jeder Hinsicht zwingend förderlich. :-) Schön gesagt, und vor allem richtig! Und hier die Hausaufgaben für das kommende Wochenende. Etwas faktenlastiger, mit feiner Ironie zu Beginn und einer schönen Gegenüberstellung deutscher und französischer Lebensart. FO::CU::S-Leser dürfen gleich zu den letzten beiden Absätzen springen! http://www.zeit.de/2008/48/Autoland-Deutschland Gruss, Martin
21. November 200817 J. Gewohnt offene Worte von Nicolas Hayek (keine Lektüre für ein ganzes Wochenende): tagesschau.de: Ist denn der Umbau eines Autokonzerns zu einem "grünen Unternehmen" überhaupt denkbar?Hayek: Ja, aber nicht in der Situation, in der Opel jetzt ist. Die amerikanischen Autokonzerne sind sehr, sehr schlecht am Markt. Die US-Industrie ist jahrelang von der Finanzwirtschaft beherrscht worden und nicht von richtigen Unternehmern. Die wollten möglichst schnell Geld verdienen und wenig investieren. [...] Wenn die Bevölkerung die Nase voll hat von dieser Art der Finanzwirtschaft, dann bewegt sich auch die Politik. Die Klimakatastrophe können wir gleichzeitig lösen, indem wir den Energieverbrauch senken und saubere Energie nutzen. Das können wir bisher zwar technisch, wir müssen das aber auch industriell in den Griff bekommen. [...] Ein Autokonzern braucht Jahre, bis er ein neues Auto bauen kann. Wenn Opel also ein "grünes" Auto produzieren will, müssen sie erst einmal fünf, sechs Jahre überstehen. In der Zeit müssen sie ihre Arbeiter zahlen, sie müssen die Autos, die sie auf Lager haben, verkaufen. So leicht ist ein "grüner" Umbau also nicht, wir reden hier von Milliarden-Kosten. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/interviewhayek100.html
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