12. Dezember 200817 J. Endlich merkt Mercedes, dass seine A-Klasse eigentlich einen Sandwichboden hat, in dem sich Batterien bestens unterbringen lassen ohne zusätzlichen Platz in der Länge zu beanspruchen! Die neue Studie Blue-Zero wäre für mich der erste Mercedes in der Kompaktklasse, dem ich eine glorreiche Zukunft gebe! Vorallem spricht das Design micht an. Das Konzept - in AMS zu lesen - überzeugt! Jetzt müsste nur noch eine HP dazu. Von hinten sieht man auf den Fotos den Stern nicht gut! Der Doppelwinkel würde sich da auch gut machen! Gruss Jürg
12. Dezember 200817 J. Warum eigentlich die häßliche A/B-Klasse? Da könnten sie doch auch gleich den "Kofferfisch" bauen. Aber hört sich gut an, wirklich.
12. Dezember 200817 J. Jo mei - soweit ich weiß, war das doch schon von vorneherein so geplant. Nur daß sie bei Daimler halt gemerkt haben, daß der Aufwand doch höher ist als gedacht und man mit viel besserer Marge weiter Verbrennungsmotoren verkaufen kann....
12. Dezember 200817 J. So isses. Der da war citroënig - zumindest von hinten: Aber Jürg, wir führen dann mal das gleiche Auto. .-) führen, denn er wird nie so schick und v.a innen so frech kommen. Wieder diese transparenten Radverkleidungen. Von innen verdreckt sehen die bestimmt nett aus. http://www.autobild.de/artikel/mercedes-studie-concept-bluezero_819496.html "Im E-Cell Plus ergänzt ein 68 PS starker Turbobenziner aus dem Smart in der Reserveradmulde die Batterie. Während der Fahrt lädt er die Akkus auf, erst nach 600 Kilometern muss der Pilot eine Tankstelle ansteuern. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 4,5 Liter Super liegen. Schöne Aussichten. Das Stromern in Serie beginnt aber erst in knapp vier Jahren. Schöne Aussichten." Hallo? Fortschritt? 15 Jahre danach? Solche Werte gibt's doch schon seit einem Jahrzehnt. In jedem Punkt besser. Motor, Verbrauch, Reichweite. ??? hs Bearbeitet (12. Dezember 200817 J. von avantprimacx)
12. Dezember 200817 J. Nimmt die Mercedes-Studie mit ihren Rückleuchten jetzt schon die Daimler-PSA-Fusion vorweg? Citroën hat sich ja auf das Bumerang-Thema eingeschworen. Auch die Radabdeckungen deuten in diese Richtung...
12. Dezember 200817 J. Ersteller Ja Holger, wir haben im Laufe der Zeit schon des öftern die gleichen Autos gefahren. So unterschiedlich ist unser Geschmack ja nicht! Leider kann ich zur Zeit eben nicht mehr die C fahren, die noch in Deinem Besitz sind und habe mir deshalb als letzte Alternative den C6 als Hommage an die alten Citroëns zugelegt. Alle berechtigten Kritiken am C6 kann ich durchaus nachvollziehen, aber für mich ist er trotzdem der einzige Citroën in Produktion, der bei mir alte Gefühle und erst noch ohne Ärger aufkommen lässt. Der C6 ist für seine Leistung zu schwer, das will wohl niemand abstreiten, aber einmal in Schwung gebracht, lässt er einem entspannt fahren und die schwere Limousine gibt sich gegen alle Umwelteinflüsse äusserst stoisch! Ich geniesse meinen C6 ...................... sicher mehr als CX-Row! Ich habe allerdings auch keine Alternative mehr und kann deshalb nicht stets mit der Vergangenheit Vergleiche machen! Übrigens, ich weiss schon, dass die Mercedes-Ingenieure den doppelten Boden bereits mit der Absicht für die Aufnahme von Batterien geschafft haben. Allein die Erbsenzähler haben das nie nachvollzogen und bereiten ja bereits einen Nachfolger der A-Klasse vor, der diesen Vorteil nicht besitzt! Oder haben sie sich nun, in Ermangelung einer neuen Platttform, doch wieder an die Vorzüge der alten erinnert??? Gruss Jürg
12. Dezember 200817 J. Hallo Jürg, beim C6 sind wir uns einig. Es war knapp. Nur die Vernunft konnte mich davon abbringen, ihn zu kaufen. In der Schweiz ist vergnügliche Unvernunft ja nicht so schlimm. Ihr gleicht das durch vorbildliche Vernunft auf anderen Gebieten wieder aus. Oder auch nicht. Scherz, Scherz, Scherz! :-) Dabei bräuchte man den C6 viel weniger in der Schweiz als in Deutschland. Die Straßen sind bei euch in einem viel besseren Zustand und man darf wirklich nicht schnell fahren. Die A-Klasse hatte den Sandwich-Boden, damit der Motor bei einem Crash unter die Fahrgastzelle tauchen kann. Ich habe bei seinem virtuellen Debut in Paris für Mercedes gearbeitet. Von Batterien war keine Rede. Im Gegenteil. Die Idee des Elektroantriebs für ein Auto unter der Regie von Mercedes kam vielmehr aus der Schweiz, von Nicolas Hayek. Aber Mercedes hatte sich nicht an die ID gehalten und den gemeinsam entworfenen Smart mit diesem unsäglich schlechten V-Motor bestückt. Bis auf die Sitzposition ist an dem Ding doch alles schlecht. Mercedes hat keine Ahnung wie man Kleinwagen baut. Da hätten sie besser mit PSA kooperieren sollen, was ja auch mal zur Diskussion stand. So kam es zu dem automobilen Krüppel Smart und zu der Murkskonstruktion des A-Benz. Als ich die Werte des aktuellen Prototypen las (die BSZ lassen wir mal weg, ist in dieser Fahrzeugklasse unbezahlbar) musste ich echt lachen. 4,5 Liter Verbrauch, Reichweite 600 km. Das meinen die doch nicht im Ernst? Wobei das natürlich realistisch ist für einen seriellen Hybriden. Durch die komplexe Wandlungskette gibt es zu viele Verluste. Sollen sie lieber weiter Diesel bauen und parallel ein E-Motörchen als technologisches Kleeblatt beisteuern. Das kriegen sie auch sicher hin und der Verbrauch wäre niedriger als der dieses seriellen Hybriden. Gruß Holger
12. Dezember 200817 J. ...und warum muss dieser serielle Hybrid einen BENZINER als Verbrennungsmotor einsetzten? Da gibts doch auch den Diesel von Smart...der würde weniger verbrauchen. Was haben die alle gegen einen DIESELhybriden...?
12. Dezember 200817 J. Ersteller Gut Holger, Deine Ergänzungen gehen in Ordnung! Zumindest das Design scheint mir für einen Mercedes doch recht gut. Jedenfalls könnt ich mir einen C3 in dieser Form durchaus vorstellen. Mercedes hat da in Bezug auf seine Klientenwünsche schon ein Problem. C-Fahrer erwarten konsequente Avantgarde in allen Belangen. Mercedes darf die technische Avantgarde nur in barocken Formen verpacken! Die C-Klasse sollte ja einmal jugendliche Aufsteiger begeistern! Sie wurden von den Absteigern aus der E-Klasse verdrängt und wer von der A-Klasse zur C-Klasse aufsteigen wollte, musste die Vorzüge des Vorderradantriebs wieder vergessen! Da hat es Citroën doch noch leichter. solange sie Durchschnittsautos bauen, werden sie auch für eine neue Klientel kaufbar. Wenn sie dann - einmal angenommen - wieder ein absolutes Highlight vorstellen, laufen ihnen die Käufer nicht sofort davon, sondern erfreuen sich über das Zurück zu den Wurzeln. Bei Mercedes hingegen erachtet der typische Mercedeskaüfer jedes Modell, das seinen "klassischen" Geschmack verletzt, als Provokation und droht mit Abgang. Deshalb auch in dieser Hinsicht lieber Citroën. Da ist man doch seit Jahren halbwegs bereit, beinahe alles zu schlucken, sofern das Produkt nicht gerade zur absoluten optischen Beleidigung wird. Gruss Jürg
12. Dezember 200817 J. Naja, ich schlucke sogar optische Beleidigungen, jedenfalls lieber als technische. @ Heiko Warum kein Diesel Hybrid? Investition/Wertverlust: Weil ein (sauberer und leiser) Diesel in der Konstruktion und Anschaffung zusätzlich zum Hybridaufpreis schlichtweg zu teuer ist. Laufende Kosten: 1. Die Dieselspritpreise sind trotz Steuernachlass nicht mehr attraktiv genug, obige Zusatzkosten zu kompensieren. 2. Die Wartungskosten, v.a. die der Abgasanlagen sind teurer 3. Bei einer zukünftigen CO2 Besteuerung wäre der Dieselhybrid noch unwirtschaftlicher. Der höhere Energiegehalt pro Liter führte also nicht mehr zu einem Betriebskostenvorteil. 4. Benzinermotoren werden nun nicht mehr stiefmütterlich behandelt, sondern wie zuvor die Diesel nun mit viel Aufwand weiterentwickelt (z.B. Diesotto). Dadurch schrumpft der verbrennungsprinzipbedingte Verbrauchsvorteil. 5. Benziner können wie Diesel auch Biokraftstoffe, zusätzlich aber auch Erdgas und Autogas tanken. hs
12. Dezember 200817 J. Hallo, bevor ihr euch bei eurem Hybridlieblingsthema warmlauft, möchte ich kurz anmerken, daß der am Start stehende A-Klasse Nachfolger keinen Sandwichboden mehr haben wird. Schlechte Karten für die Batterien. Ist aber auch Unsinn, die Batterien fest einzubauen. Die muß man schnell wechseln können. Das geht im Motorraum ganz gut, wenn man das Crashgefahrthema gelöst hat. Die Motoren sind dann unter den Batterien, die man nach vorne hin in 10 Minuten wechseln kann (Leihbatteriesystem) und unter den Sitzen sind die Umrichter für alle vier Motoren. Gelenkt (übrigens nur die Hinterachse), gefedert, gedämpft und gebremst wird elektrisch mit Energierückgewinnung und nur für den Notfall gibt es noch Reibungsbremsen. Gernot
12. Dezember 200817 J. Gelenkt (übrigens nur die Hinterachse), Meinst Du das ernst? Ich will doch keinen Gabelstapler fahren! Unten drunterhängen könnte man die Batterien doch wohl auch - ablassen und unter dem Wagen rausziehen! Auf diese Weise wäre dann auch der Schwerpunkt günstiger (tiefer und mehr in der Mitte)
12. Dezember 200817 J. Hallo, aber ein Auto, daß kurvenwillig ist, willst Du schon fahren. Flugzeuge werden bei vorne liegendem Schwerpunkt bevorzugt hinten gelenkt. Dieses Dilemma aus Schwerpunktlage und Kurvenwilligkeit muß endlich gelöst werden. Natürlich liegen die Batterien tief. Aber nicht tiefer als die tragenden Teile, die für beste Steifigkeit der Karosse weit aussen (oben, unten, links und rechts) liegen müssen. Zum Kastenrahmen wollen wir nicht zurück. Und der Schwerpunkt muß nach vorne. Sonst geht die ganze aerodynamische Stabilität verloren. Ausserdem will der Kunde vielleicht die Batterie sehen, die da hineingeschoben wird und für die er zahlt. Und das Loch vorne haben die Korosseriestrukturen schon heute. Da braucht es gar kein neues Konzept für die sichere Fahrgastzelle. Gernot
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren