10. Juni 200917 J. und ich habe heute wieder meinen ollen BX19GTI(1990) frisch für weitere 2Jahre getüvt.Geringe Mängel.Super. gruss
10. Juni 200917 J. Ein Bekannter von mir hatte einen 190er als Benziner, Bj.1986. Man konnte im Laufe der Jahre sehen, wie der sich auflößte. Das einzige was an dem Auto immer funktionierte war der Motor, das Getriebe und die Bremsen. So nach und nach war sein Benz wohl leichter als ein BX, da die Türverkleidungen, Dachhimmel etc. rausgeschmissen wurden, da sie immer abfielen. Als ihm dann irgendwann das Schiebedach aufn Schädel fiel hat er sich einen Renault Mégane gekauft. Und der läuft und läuft und läuft.... Wieder ein anderer ist begeistert von seinem 1989er 190er. Es scheint also auch bei Mercedes richtig schlechte Karren zu geben. Mein Vermieter (Auto-Fan) hat mir letztens ein paar Sachen über seine Autos erzählt, die er so hatte. Was ihm an Mercedes nicht gefiel, war das tänzelnde Heck. Er war ist damit nach Mercedes, woraufhin der Mercedes-Mann sagte, daß das normal ist.... Mein Vermieter war sehr gute Spurstabilität gewohnt - er fuhr davor einen NSU Ro80 und einen DS 23ie Pallas..... MfG DS, an dessen 86er BX nix klappert Bearbeitet (10. Juni 200917 J. von EntenDaniel)
11. Juni 200917 J. Was ihm an Mercedes nicht gefiel, war das tänzelnde Heck. Er war ist damit nach Mercedes, woraufhin der Mercedes-Mann sagte, daß das normal ist.... Mein Vermieter war sehr gute Spurstabilität gewohnt - er fuhr davor einen NSU Ro80 und einen DS 23ie Pallas..... Wenn mich bei einem kleinen Hecktriebler das „tänzelnde Heck“ stören würde, wechselte ich nicht unbedingt zu leichteren Fronttrieblern, oder?
11. Juni 200917 J. Moin , also ich habe am 190er kein tänzelndes Heck bemerkt. Ich finde dass der 190er für Mercedesverhältnisse ein recht fahraktives Auto ist . Wenn es sein muss kann man auch mal quer durch die Kurve fahren Natürlich nur , wenn man es kann!! So sah mein 190er mit 16 Jahren aus: Und so zeitgleich mein 15 Jahre alter BX: Den BX hatte ich trotzdem lieber , da er trotz gleicher Leistung wesentlich agiler war (eben ein GTI ) , und deshalb musste der Benny mich zuerst verlassen. Zudem hatte der Benny noch gut 3000€ (!!!) in meine Kasse gespült. Für den BX hatte es kurze Zeit später nur 600 gegeben. Gruß Karsten
11. Juni 200917 J. Wenn mich bei einem kleinen Hecktriebler das „tänzelnde Heck“ stören würde, wechselte ich nicht unbedingt zu leichteren Fronttrieblern, oder? Er fuhr erst einen DS 23 ie Pallas, danach einen NSU Ro80 und danach den Mercedes. Danach fuhr er wieder einen Fronttriebler, Audi 200; heute einen 7er BMW.... MfG DS
11. Juni 200917 J. Es gibt zwei Parallelen, der Einarmwischer der Frontscheibe (zu Beginn hatte der 190 noch keine Hubmechanik) und die Anordnung der Zwangsentlüftung an der C-Säule. Das gab es m. W. in der Mittelklasse in den 80ern nur bei diesen beiden so.
11. Juni 200917 J. Mir fällt noch eine Parallele ein: die leicht eckigen vorderen Radausschnitte! Ebenfalls sehr seltenes Designmerkmal. >>Jürgen
11. Juni 200917 J. Dirk, Kulanz gibt es nicht selten auch ohne Wartungsheft. Sicher wird es dann deutlich schwieriger, wobei, was sollen Wartungen an faulen Türen retten ? Nix. Aber bei Citroen ist Kulanz auch MIT Heft ein Problem :-) Carsten, der sich gerade massiv mit Belux rumärgert.
12. Juni 200917 J. Hi Carsten, ich dachte man könnte bei rechtzeitiger Entdeckung auf den Austausch der Türen verzichten und Entrostung und Neulackierung würden ausreichen. BG Dirk
12. Juni 200917 J. Hi Carsten,ich dachte man könnte bei rechtzeitiger Entdeckung auf den Austausch der Türen verzichten und Entrostung und Neulackierung würden ausreichen. BG Dirk Soweit ich in meinem Praktikum in einer MB-Niederlassung (*duck und wech*) damals mitbekommen habe, wurden, egal wie stark an den Türen verrostet, bei den betroffenen A-,C- und E-Klassen ausschließlich Neuteile verwendet, nix entrostet. Merke (zumindest erschien es mir beim Praktikum so): beim Daimler wird nicht repariert in der Werkstatt, sondern es wird großzügig ausgetauscht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich da an (angeblich unfall-beschädigten) Mercedes-Sternen und Kühlergrills mitnehmen durfte in der. Heute fahren die Teile an den Benzen der Verwandtschaft herum ... Ein was kann ich sagen: Was da aus der Karosseriewerkstatt rauskam, war einfach perfekt - nix zusammengeschustert - zum entsprechenden Preis versteht sich Mfg Marcel
15. Juni 200917 J. Hi Carsten,ich dachte man könnte bei rechtzeitiger Entdeckung auf den Austausch der Türen verzichten und Entrostung und Neulackierung würden ausreichen. BG Dirk Genau, so macht man das bei Citroen. Dann werden u.u. die Arbeiten nicht besonders gut ausgeführt und zwei Jahre später steht man wieder mit der braunen Pest auf dem Hof der Werkstatt... Gibt sicher auch Gegenbeispiele.
16. Juni 200917 J. BTT: Sonntag haben wir den Wagen abgeholt. Nun habe ich auch einige Infos mehr zu dem Wagen. Es handelt sich um einen 190E mit 87KW Motor (schon mit nachgerüsteten KLR), EZ 07/1988 (also vor MOPF), el. SSD und orig. Becker Grand Prix Radio. Zwei kl. Macken hat der Wagen auf der re. Seite abbekommen, die ich aber noch machen lassen werde. Ansonsten ist der Wagen innen wie außen absolut top und sauber. Es stehen jetzt noch HU + AU an und die Bremse muss mal neues DOT bekommen u. gründlich entlüftet werden. Ich denke die Plakette dürfte reine Formsache sein. Wackeldackel u. gehäkelten Klopapierrollen-Pariser habe ich schon "nachgerüstet" - die hatte ich noch aus den Zeiten vom meinen Citroen BX
18. Juni 200917 J. Hi, im Oldtimer Markt 10/2007 war mal eine Kaufberatung drin 190E und 190D - da gibt's bestimmt noch ein paar Tips!
18. Juni 200917 J. Hi,im Oldtimer Markt 10/2007 war mal eine Kaufberatung drin 190E und 190D - da gibt's bestimmt noch ein paar Tips! Stimmt. Hatte ich bereits beim Thread-Start erwähnt Interessant ist aber, was beim 190er alles extra gekostet hat. Die Kopfstützen im Fond (43/0), die ZV (46/6), EFH vo. (58/3), ... Da kommt ein stattlicher NP zusammen.
18. Juni 200917 J. Ganz sicher hat zu Anfang sogar der rechte Aussenspiegel, mechanisch noch extra gekostet. Hatte auch mal ein deutsches Auto aus der Ära (Audi 100): Aufpreise für rechten Aussenspiegel, Uni-Lack in rot, eFH vorne, ZV, etc. pp. >>Jürgen
18. Juni 200917 J. Ja, die Aufpreispolitik ist evil. Wird begründet mit "so reicht das Geld der Magerversion, dort alles wichtige 100% zu machen". Naja. Im /8 musste man den Handschuhfachdeckel, die Sonnenblende und vermutlich die Heizung extra zahlen, während der CX schon fast in Serie E-Fensterheber hatte. Carsten
19. Juni 200917 J. Beim BX kostete dies auch, es gab Versionen ohne Handschuhfach,ohne Heckwischer, ohne zweiten Aussenspiegel,ohne DZM, keine ZV, fast nix , aber schon einen Heckwischer. Ich hatte einen BX 15 BJ. 89, der war ziemlich nackt, den habe ich dann mit Schrotteilen "gepimpt";-). Der Alfa 75 1.8 i. E. war auch in der in D. erhältlichen Grundversion nicht schlecht ausgestattet, der hatte schon elek.FH.vorne, rechten Aussenspiegel, DZM und auch ZV. VW war zu der Zeit auch megamager ausgestattet, kann mich an den Golf 2 der Nachbarin erinnern, nix, nicht mal ne Uhr hatte der. Mercedes war da kein Einzelfall Grüße
19. Juni 200917 J. Ja, die Aufpreispolitik ist evil. Hi - Ihr habt das noch nicht richtig kapiert (wie die CDAG beim C6 auch nicht): Wenn solche Karren als Dienstwagen laufen, müssen (mußten) für die Privatnutzung 1% vom Listenpreis *ohne Sonderausstattung* (!) als Steuer bezahlt werden. Daß dabei noch etliche Privatkäufer darauf hereinfallen und sich dann bei den Verkaufsgesprächen noch etliche Mark extra aus der Nase ziehen lassen, wird beim Hersteller ja auch gerne gesehen. Unser 504ti (Bj 71) hatte damals Schiebedach, Halogenscheinwerfer, Kopfstützen und Gurte serienmäßig - das gabs damals anderswo noch nicht einmal gegen Aufpreis. Als Grundmuster gibts das heute auch noch: zB Gerät billig, Ersatzteile/Zubehör teuer. Beispiele: Drucker, "Tuningzubehör" (zB Flaschenhalter für Fahrrad aus "Carbon" für bis zu 90 (!) Euro) - ist aber auch beim Multimaster von Fein so: ein sehr schönes Werkzeug, aber eine runde Blechscheibe mit Zähnchen kostet fast so viel wie ein richtiges Sägeblatt mit Hartmetallbestückung!
20. Juni 200917 J. Mir gefällt der 190er. Sehr steife Fahrgastzelle, sehr gute Dauerhaltbarkeit und Verarbeitung, nackt ausgestattet, doch was nicht ist, das kann auch nicht kaputtgehen, zeitloses Design, sehr gute Hinterachse. Allein die Agilität kann nicht mit einem 3er BMW mithalten. Enttäuscht war ich dagegen von der mangelnden Kopffreiheit. Ein Vierganggetriebe war selbst damals nicht mehr zeitgemäß. Zu teuer war der 190er eigentlich immer. Ich wünsche mir, heute würde es noch ein hochwertiges deutsches Premiumauto noch so nackt geben, wie damals den 190er. Ich hätte gerne wieder Kurbelfenster! Bearbeitet (20. Juni 200917 J. von Siebenhaare)
20. Juni 200917 J. Ein technisch und qualitativ sehr gutes Auto! Vor einigen Monaten war in der OLDTIMER-MARKT eine Kaufberatung drin. Da gab es auch nix zu meckern. Zur Zeit sicherlich sehr günstig zu haben, so ein 190er. Geheimtip: Ein 190E 2.6 aus pflegender Ersthand -> haltbarer Reihensechser mit ordentlich Leitung für so ein rel. kleines Auto Der geht auch gut quer, wenn's sein muss. Nenad
20. Juni 200917 J. Ein technisch und qualitativ sehr gutes Auto! Vor einigen Monaten war in der OLDTIMER-MARKT eine Kaufberatung drin. Da gab es auch nix zu meckern.Zur Zeit sicherlich sehr günstig zu haben, so ein 190er. Geheimtip: Ein 190E 2.6 aus pflegender Ersthand -> haltbarer Reihensechser mit ordentlich Leitung für so ein rel. kleines Auto Der geht auch gut quer, wenn's sein muss. Nenad Ja, der M103 ist ein toller Motor, wir hatten mal einen 300er im SL (R129) - laufruhig und trotzdem ein schöner Sound. Zur Zuverlässigkeit kann ich da nicht viel sagen, mit 80.000 km kam der SL wieder weg, aber der 260E (124er) meiner machte öfters Probleme mit der ZKD und erhöhtem Ölverbrauch (Laufleistung knapp > 160.000). Ist glaube ich beim M103 und dem bis auf den 4-Ventil-Kopf baugleichen M104 kein Einzelfall. Benze mit diesem Motor müssen gut gepflegt werden und der Halter sollte ein paar mal öfters ein Auge auf die Flüssigkeiten werfen - Fahren mit null Pflege, bis er auseinanderfällt (was in diesem Thread ja reichlich ausdiskutiert wurde ), scheint nur bei den 4-Zylinder 190ern zu funktionieren. Trotzdem könnte ich mir den Motor gut im 190er vorstellen, ist in etwa so wie heute der BMW 130i. Aber unter 200.000Km findet man doch rel. wenige 190 2.6, oder? Muss mal wieder auf mobile schauen. lg Marcel
20. Juni 200917 J. Das ist er übrigens: Der ist aber klein Oder bin ich der einzige, der ihn nicht sieht?
21. Juni 200917 J. Der 190 hatte wie auch der W140 (S-Klasse ab 91, "Panzerschrank") eine der steifsten Fahrgastzellen. Übrigens war auch der ZX extrem steif, nur weiß das kaum einer. Heute sind auch gute Fahrgastzellen in der regel etwas nachgiebiger, im Sinne einer ausgleichenden Gerechtigkeit für den jeweiligen Unfallgegner. Mit zig Airbags werden nun auch die Verzögerrungswerte der Insassen in den kritischen Bereichen gering gehalten. Der Sierra war schon zu seiner Zeit eines der unsichersten Autos überhaut von der Fahrgastzelle her. Praktisch keine Fahrgastzelle vorhanden, ähnlich wie beim Xantia. Einen wirklichen Ersthand-190 würde ich in entsprechendem Pflegezustand sofort kaufen. Leider sind die Preise oft nicht mehr interessant, da es für das viele Geld schon ganz andere neuere Autos gibt! Ich tendiere derzeit dazu nach einem gepflegten und originalen BMW 3er E30 Ausschau zu halten. Bearbeitet (21. Juni 200917 J. von Siebenhaare)
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