23. Juni 200917 J. Hallo, ...jetzt läuft der Stirnrad-Saugdiesel allmählich manierlich, wenn auch nachwievor etwas rauh (die Rußerei ist viel besser nach dem Dieselreiniger-Zusatz von Liqui-Moly,- ich glaube ja normalerweise nie an "Wundermittelchen"!). ABER: Wenn ich, -zum Beispiel- im 2. Gang beim Beschleunigen gut hochdrehe (bis ca. 60 km/h) und dann im 3. Gang mit mäßiger/mittlerer Gaspedalstellung weiterfahre, ruckelt und zögert der Motor unmittelbar nach dem Schalten 2-3 mal kurz, bevor er weiter beschleunigt. WAS kann das sein-??? (Es fühlt sich an wie vorübergehender Spritmangel,- aber das halte ich für wenig wahrscheinlich, da ja beim Hochdrehen im 2. Gang alles prima klappt und offenkundig stets ausreichend Sprit gefördert wird). Ratlos: Bernhard
23. Juni 200917 J. Hallo Bernhard, hast Du schon den Treibstofffilter gewechselt - ich nehme es an, oder? WEnn nicht, dann kann das sehr gut die Ursache für ein solches Verhalten sein, auch wenn der Wagen nachher gut weiterbeschleunigt............. SG Stefan
23. Juni 200917 J. Ersteller Hallo Stefan, ja den Filter hab ich vor ca. 1000 km gewechselt. War wohl auch nötig, denn danach war der Leerlauf ein ganzes Stück höher... (Also allenfalls könnte schonwieder ein Wechsel nötig sein, falls im Tank viel Schmodder ist? Aber nach so wenig km schon...?). Dachte eher an ein eventuelles Einstellproblem der Roto-Einspritzpumpe. Kann man an der überhauft etwas einstellen?? Oben sind 2 Hutmuttern mit dünnen Plättchen drunter, den ovalen Deckel an der Rückseite habe ich noch nicht abgenommen, da beim Lösen Dieselkraftstoff herausläuft; dann ist an der Rückseite noch ein SW 8-Bolzen in einer Mutter... pardon, hier bin ich Laie und dankbar für Erläuterungen! Grüße: Be Grüße: Be
24. Juni 200917 J. Moin Bernhard, wenn Du die Einspritzpumpe verdächtigst, fahre mal zu einem guten Boschdienst. Die sollten die Pumpe einstellen können. Als meine Roto-Pumpe quängelte haben die Boschleute es behoben.
24. Juni 200917 J. Ersteller Hallo Dirk, jep..., hier schließt sich der Kreis: Besagter alt-erfahrener Bosch-Dienst (sehr sympathischer und kompetenter Eindruck) meinte, nach Gehör (am warmgefahrenen Motor, Drehzahl ein paarmal hochgejubelt und Abgasruß betrachtet) sei die Einstellung KORREKT! Dort hatte ich schlichtweg vergessen, das Ruckeln zu erwähnen (klar kann ich da nochmal anrufen). Somit aber frage ich dennoch hier mal vorsichtig, was man eeeeeeeeeventuell an der Pumpe drehen könnte-? Bzw. ob Jemand das Ruckeln auch kennt-??? Grüße: bernhard
24. Juni 200917 J. Hi, sicher daß das vom Motor kommt? Macht meiner auch, kommt bei mir von der (fälligen) Kupplung bzw. Ausrücklager. lg micha
25. Juni 200917 J. ...na dann wohl nicht daher. War nur so ein Gedanke der mir beim CX fahren kam. lg micha
27. Juni 200917 J. Moin Bernhard, ich bin zwar noch keinen CX Saugdiesel dafür aber einen BX Saugdiesel gefahren und als ich den "neu" hatte, mußte ich auch innerhalb von 1.500 km den Dieselfilter zum zweiten Mal tauschen. Danach lief alles gut. Gruß Christian
27. Juni 200917 J. Hatte auch mal einen Saugdiesel. Der machte diese Zicken nachdem ich mal Biodiesel zugemischt hatte. Der Dieselfilter war darauf ziemlich dicht.
27. Juni 200917 J. Ein Dieselfilter kann nach 1000km locker wieder zu sein, wenn Dreck im Tank ist. Da wird auch der nächste Filter nicht lang halten. Wenn der Filter die Ursache ist, schafft das Auto die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr. Wenn die Pumpe falsch verdreht ist, wird der Motor heiss und er schafft bei "zu spät" die Höchstgeschwindigkeit nicht und bei "zu früh" rennt er etwas schneller als normal, wird aber eben laut und heiss (das ist wie früher beim Mofa). Ist also nicht der Grund. Wenn die Einstellung der Leerlaufabsenkung falsch ist: Oben auf der Pumpe sitzt da wo der Gaszug festgeklemmt ist ein zweiter Hebel, der mit einer Verstellschraube gegen den ersten Hebel abgestützt ist. Wenn der Leerlauf zu schnell absinkt, muss das Verhältnis der beiden Hebel zueinander verstellt werden. Schau ins Handbuch oder frag deinen Boschdienst. Einfache Ursache ist aber auch, dass vor der Pumpe Luft gezogen wird. Das passiert durch ein defektes Treibstofffiltergehäuse und ist ganz oft der Fall (kann auch beim Wechsel des Filters passiert sein). Auch die Schläuche sind oft porös. Beides gegen Neuteile tauschen! Bearbeitet (27. Juni 200917 J. von n/a)
27. Juni 200917 J. Ersteller Danke, Jungs, - werd mal wieder den Dieselfilter wechseln und die Schläuche prüfen. (Habe nachgeschaut: der letzte Filterwexel ist DOCH schon 3000 km her..., hatte davor ein paarmal 2-Taktöl der vollen Tankfüllung beigegeben, wie hier in einem anderen thread sehr empfohlen- das kanns doch nicht etwa gewesen sein???). Ähm-ja, und Wo? könnte man nun, wenn man unbedingt frickeln will, an der Pumpe drehen-??? Grüße: Bernhard
27. Juni 200917 J. Moin! Die Pumpe hat nen tollen Deckel (27er-Schlüsselweite... ) dafür gibts nen Einstellwerkzeug, was anstelle des Deckels in die Pumpe montiert wird und damit kann die Einstellung der Pumpe zum Motor geprüft werden. Weiterhin kannste noch Grundmenge und Restmenge verstellen (oben genannte Hebelei...) sowie den KaltStartBeschleuniger verstellen. All das wird aber deine Ruckel-Probleme nicht beheben, denn... 99 % ALLER Probleme sind LUFT LUFT LUFT und nochmal LUFT. Also folgenden tollen Tip beherzigen und Luft wirklich ausschließen: Klarsichtschlauch zwischen Filter und Pumpe montieren (Kurzzeitig geht dafür nen Stück ausm Baumarkt...) und wenn dort absolut keine Luftblasen zu sehen sind, können wir weitersuchen. Grüße anfichtn (der die Diesel kennt....)
29. Juni 200917 J. Ersteller Hallo Anfichtn, das Luft-Thema ist mir plausibel, zumal mir jetzt mein früherer BX-Turbodiesel wieder einfällt, bei dem ich Monate und Jahre mit vagabundierender Falschluft, undichtem Filtergehäuse usw. (und mit Wasser im Tank...) zu kämpfen hatte! Dieselfilter gestern erneuert; heute den Gummischlauch zwischen Filter und E-Pumpe gegen ein neues Stück 8 mm-Benzinschlauch ersetzt. Danach erschien mir der Motorlauf etwas ruhiger -oder spinne ich jetzt??? (ein frischgewaschenes Auto scheint ja auch zuweilen weicher zu federn, -jaja, die Psychologie...). Übrigens: Ist das normal und original, daß der in die Pumpe mündende Leitungsstutzen 8 mm hat (geht also prima mit 8 mm-Schlauch und Schelle), jedoch der vom Filtergehäuse abgehende Leitungsstutzen 10 mm-??? Dort mußte ich den Schlauch mit Kraft und List drüberwürgen! Könnte mir vorstellen,daß diese Würgerei den Schlauch so strapaziert, daß er dort später mal porös wird, und ...LUFT... zieht-? Also: Wie mache ich den Anschluß Filter-Pumpe fachmännisch, wie ist das original gelöst? Danke!, Grüße: Bernhard
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