10. Juli 200917 J. Wenig innovativ ist auch das (hoffentlich nur vorläufige) Streichen der Pläne für den Dieselhybrid in der S-Klasse, der in Sachen Hybrid das Verbrauchsoptimum darstellen kann und bereits nächstes Jahr hätte kommen sollen. „Der V6-Bluetec-Hybrid wäre der Renner geworden, was ist bloß mit denen los, warum haben die kalte Füße bekommen?“, fragt sich ein Marketingmann der Konkurrenz. Stattdessen setzt Entwicklungsvorstand Weber auf einen besonders sparsamen Vierzylinder-Diesel. Ein Marketingexperte hält das für falsch: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Käufer eines Luxusautomobils einen Vierzylinder in der S-Klasse akzeptiert. Der wird nie jene Laufkultur haben, die der Kunde der S-Klasse erwartet. Da können die entwickeln und aufladen, wie sie wollen. Die Physik lässt sich nicht außer Kraft setzen. Stattdessen müsste man den Sechszylinder so sparsam wie einen Dreizylinder machen ...“ http://www.automobilreport.com/showPublishedContent.jsf?articleUuid=026720c7-b084-4203-bc53-d78d8280f665&actionMethod=showPublishedContent.xhtml%3AarticleCmsBean.showArticle&cid=195436
10. Juli 200917 J. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Käufer eines Luxusautomobils einen Vierzylinder in der S-Klasse akzeptiert. Der wird nie jene Laufkultur haben, die der Kunde der S-Klasse erwartet. Da können die entwickeln und aufladen, wie sie wollen. Die Physik lässt sich nicht außer Kraft setzen. Stattdessen müsste man den Sechszylinder so sparsam wie einen Dreizylinder machen ...“ So ein Schmarrn. Wenn ein 6-Zylinder so sparsam wie ein 3-Zylinder gemacht werden kann, dann kann ein 4-Zylinder ja auch noch sparsamer gemacht werden. Wenn MB mit dem 4-Zylinder Dieselhybrid kommt, dann werden die sicher mehr Stückzhlen erzielen. In allen Klassen. Die Vielzylinder kann man ja immer noch nachschieben. Nicht nur MB, auch Audi denkt schon länger über 4-Zylinder in der Luxusklasse nach. Gruß Markus
10. Juli 200917 J. Ersteller Der 4 Zylinder-Dieselhybrid würde natürlich mehr Sinn machen, denn Hybrid fördert Downsizing auf der Verbrennerseite wie Turbos oder Kompressoren, die allerdings keine Rekuperationsfähigkeiten mitbringen. Ich sehe den Dieselhybridantrieb dennoch nicht in erschwinglichen Modellen auf uns zu kommen. Zu teuer. Nochmal zur großartigen technologischen Leistung beim S-Benz Hybrid: http://www.automobilreport.com/showArticle.jsf?articleUuid=61e8f2dc-5c41-485e-85fe-0ed7f2818e25 Der Autor entlarvt hier, dass der sog. Mildhybrid des S-Benz nichts weiter als das 2001 vorgestellte Start/Stopp Microhybridsystem "Dynastart" von ZF ist. Von wegen Mercedes und Hybridkompetenz. Auch beim Dual-Mode ist GM federführend gewesen, nicht BMW oder Benz. Die haben sich eingereiht. Zum Dynastart-System im S-Benz: Bei diesen mageren Leistungsaufnahme und -abgabewerten ist es kein Kunststück, eine kleine Lithum Batterie zu integrieren und diesen Schritt als Premiere zu feiern. Die erfolgreich Integration der Lithum technik gebührt ohnehin Herstellern wie Tesla. Gruß Holger
24. November 200916 J. Ersteller Im Juni ist Mercedes anscheinend aus dem Dual-Mode Projekt ausgestiegen. Schwachköppe. Natürlich war das Dual-Mode System zu schwer, zu kompliziert, zu wartungsintensiv, zu teuer - aber sie meinten ja es sei so viel besser als das HSD. http://www.greencarreports.com/blog/1020363_is-mercedes-benz-moving-away-from-the-two-mode-hybrid http://www.greencarreports.com/blog/1037339_four-way-two-mode-hybrid-project-ends-lab-closes-now-what hs
25. November 200916 J. ich denke allgemein, dass jemand der sich ein Auto für 50tsd Euro aufwärts leisten kann, dem ist es doch völlig bum´s ob die Karre 5 Liter oder 25 Liter säuft. Rein aus umwelttechnischer Sicht machen solche Fahrzeuge eh keinen Sinn. Ich verstehe nicht, warum nicht mehr auf Biosprit gesetzt wird. Und hier meine ich nicht, Biosprit aus Lebensmitteln wie Zuckerrüben sondern muss es wohl technisch möglich sein, aus z.B. Holzabfällen ( in Schweden und Norwegen ) oder Grüngut ( auch Unkraut oder Gräser ) Bioethanol herzustellen. D.h. die Motoren müssten garnicht all zu sehr verändert werden, es müssten wohl nur andere Kraftstoffleitungen verbaut werden. Wie Saab gezeigt hat, haben die Fahrzeuge mit Bioethanol mehr Leistung bei geringerem Schadstoffaustoß. Des weiteren könnte sich ein jedes Bäuerle ( schwäbisch Bauer .. ) etwas Kleingeld dazu verdienen indem Sie dieses Grüngut verkaufen, das ja schließlich von alleine, ohne Dünger etc wächst. Aber nachdem Papa Staat hieran nichts verdient, wirds auch nicht gefördert. Das ganze Hybridgedönz bringt aus meiner Sicht nur bei Kleinwagen in Ballungsräumen etwas. Bei Überlandstrecken und vorallem auf der Autobahnen schafft eh fast ausschließlich der Benzin- oder Dieselmotor.
25. November 200916 J. Und hier meine ich nicht, Biosprit aus Lebensmitteln wie Zuckerrüben sondern muss es wohl technisch möglich sein, aus z.B. Holzabfällen ( in Schweden und Norwegen ) oder Grüngut ( auch Unkraut oder Gräser ) Bioethanol herzustellen.. Es schon seit Jahunderten technisch möglich.....
25. November 200916 J. Dieselhybrid bringt doch nur Probleme mit sich. Ein diesel muß permanet laufen, damit er einigermaßen sauber und Kultiviert läuft, und hohe laufleistungen erziehlt. Die Kombimethode ist brachialer Schwachsinn. Im Hybrid würde ein Diesel wenn er mal läuft, so viel Ruß erzeugen, das der DPF ständig dicht wäre, man müßte schon auf ihn verzichten, damit das System überhaupt Funktioniert. Die Hightech Diesel haben eh schon das Problem, das sie ohne Zuheizer schnell auf betriebstemperatur kommen. Und so lang der Motor kalt ist, erzeugt er auch mehr Dreck, und versulzt sich selbst. Folgen wären versulzte Injektoren, bis hin zum Motorschaden. Hybrid macht nur mit Otto motoren einen Sinn. Da der Motor ja "Getaktet" läuft. Ich hab mich schon damals gefragt, wie Mercedes diese Hürden nehmen will, so das auch noch ein Wirtschaftlicher, und Ökologischer Vorteil zeigt.... Jetzt brennt die Hütte, weil wohl die Test´s zeigen geht eben doch nicht so... Gruß Tim
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