25. Juli 200917 J. Hallo, noch ein kleiner Beitrag zum Thema "Hydractive" und Ab- und Zuschalten der Mittelkugeln: Man kann das "Hüpfverhalten" forcieren, indem man den Wagen in Höchststellung bringt und danach den Motor abstellt. Kurz warten, bis die Ventile zumachen (klick) und den Wagen bei stehendem Motor auf Normalstellung absenken. Wird der Motor dann erneut gestartet, macht der Wagen einen mächtigen Satz nach oben. Die Ursache für dieses Verhalten sind die noch unter dem Maximaldruck stehenden Mittelkugeln, die zuvor in Höchststellung beim Abschalten des Systems von der Hydraulik abgekoppelt wurden. Sie lassen beim erneuten Start und somit Aktivierung der Hydractive ihren Druck in das Federungssystem ab. Dies ist nebenbei eine Trockenprüfmethode für die Druckreserve der Mittelkugeln: Je geringer der "Hüpfer" ausfällt, desto weniger Gastarierdruck ist vorhanden. Gleiches gilt für den Druckspeicher: Motor in Normalstellung aus, Handhebel auf Maximalniveau stellen: Wird dann das Heck oder gar auch die Front des Wagens noch angehoben, hat der Speicher noch ausreichend Druckreserve. Gruß M. PS.: Dauerweich bei Y3 = zweiten Geschwindigkeitssensor besorgen und mit Kabelbinder irgendwo an der Spritzwand befestigen, dann den Stecker vom am Getriebe montierten Sensor (wird für Tachowellenanschluß benötigt) auf den angehängten zweiten umstecken - fertig. Die Hydractive "denkt" dann, dass der Wagen V = 0 hat und bleibt weich. Unser '90er Y3 schwebt mit dieser Methode nun schon seit drei Jahren. Gruß M.
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