26. September 200916 J. Hallo! Habe hier einiges zu dem Thema gelesen und weiß dennoch nicht wo die richtige Mototemperatur für einen XM 2,5TD Baujahr 1998 mit knapp 60.000km (denke schon das ist original) liegen muss. So gibt es Beiträge die von max. 90 Grad sprechen aber auch Nutzer die ihrem XM lange mit Temperaturen bis 110Grad oder knapp darüber fahren. Ich habe seit 6 Monaten einen XM-Break, 2,5TD und der Citroen-Fachhändler und auch Verkäufer hat mir unaufgefordert gesagt, dass bei diesem Auto einen Temperatur bis max. 110Grad normal sei. Nach dem ersten Camping-Urlaub mit kleinem Anhänger (Zeltcaravan) vom rund 600kg und 110Grad am Brenner aber auch nicht mehr war für mich noch alles in ordnung, da nach dem Urlaub auch noch der alte Kühlflüssigkeitsstand vorhanden war. Allerdings bemerkte ich in der Zeit danach - und bis dorthin habe ich den Wagen mit Hänger nicht über 120km auf der Geraden und ohne Hänger nicht über 130km bewegt - dass der Kühlmittelstand gesunken war ich habe nun in den letzten 10.000km rund 3/4 nachgefüllt. Der Hänger wird nur im Urlaub gezogen. Es scheint so, dass nach längeren Autobahnfahrten mit mehr als 3000 Umdrehungen - nicht aber über 4000 der Verlust von Kühlmittel steigt. Da ich noch in der Gewährleistungs und Garanbtiefrist liege habe ich den Wagen bereits bei dem Verkäufer diesbzgl. moniert und zur Überprüfung angemeldet. Aber wie kann ich sicher stellen, dass dort das Richtige gemacht wird? Ansonsten ist der Wagen i.O und als W123-Fahrer ist meine Familie begeistert. Gruß Ulli
26. September 200916 J. ein 3/4 l auf 10 tkm ist ja nun eigentlich nicht der Rede wert. Aber es gibt eine prima Prüfung der Dichtheit von Kopf und Dichtung: Vor dem Starten des kalten Motors Kühlerverschluss öffnen - es darf nicht zischen. Wieder verschließen und ca 300 - 500 m fahren. Es sollte sich im Kühlsystem noch kein Überdruck gebildet haben, beim Öffnen des Deckels sollte es also nicht zischen. Gruß Gerd
27. September 200916 J. Ersteller Hallo! Vielen Dank für Deine Testanleitung! Wagen wurde gestern abend gegen 19Uhr abgestellt. Heute morgen den Deckel geöffnet und zischt nach der halben Drehung. Danach gut 500m gefahren, Motor abgestellt und zischt wieder nach einer halben Drehung. Allerdings war das Zischen vor dem Starten stärker als nach der Kurzfahrt. Was vielleicht noch wichtig ist. Nachdem ich beim Erstenmal nur Wasser nachgefüllt hatte versuchte ich beim zweiten Nachfüllen an der Frabe der Kühlflüssigkeit erkennen ob rotes oder blaues Kühlmittel nachzufüllen ist. Kühlflüssigkeit war nach Entnahme nahezu wasserklar und somit die Farbe nicht zuerkennen. Erst nach einem Anruf beim Verkäufer habe ich blaues Glysantin nachgefüllt. Gruß Ulli
27. September 200916 J. Wenn das System dicht ist, darf er keinen 3/4L in 10TKM verlieren. Die Probe mit dem Zischen halte ich für nicht wirklich aussagekräftig. Das System sollte ein mal nach Vorschrift entlüftet sein. Danach muss sich der Kühlmittelstand einpegeln und sollte auch (bis auf geringen Schwund) so bleiben. Mein 2,5td hat auch bei Temperaturen zwischen 100 und 110 °c keinen Tropfen Wasser verbraucht oder verloren. Sieh dir mal die Kühler an. Wenn dort Grünspan im Netz zu erkennen ist, wirf sie raus. Beim 98er können auch die Heizungsschläuche an der Spritzwand hinter dem Motor undicht werden und der Wärmetauscher der Heizung ist auch ein Verdächtiger (Maggigeruch im Auto, Fußraum der Beifahrerseite feucht) Es ist beim 2,5td von vitaler Bedeutung, dass das System absolut dicht ist. Dann machen ihm auch die vergleichsweise hohen Temperaturen nichts aus. Auch bei kleineren Undichtigkeiten kommt es aber ganz schnell zu Dampfblasenbildung im Zylinderkopf, was sehr häufig dessen jähes Ende bedeuten kann.
27. September 200916 J. oh - das ist ein nicht so gutes Zeichen. Und deshalb ein bisschen Hintergrund zur Testprozedur. Für einen intakten Motor und Kühlsystem gilt grundsätzlich: Im kalten Zustand drucklos, immer. Nach 300 - 500 m Fahrt ist das Kühlsystem gerade erst angewärmt und deshalb immer noch drucklos. Erst bei Betriebstemperatur des Motors, stellt sich ein Überdruck ein. Grund ist Ausdehnung der Kühlflüssigkeit und eines gewissen Luftpolsters, sowie die Erhöhung des Dampfdrucks. Für einen Defekt an Kopf und/oder Dichtung spricht: Das Kühlsystem steht auch im kalten Zustand noch immer unter einem gewissen Druck. Das ist ein ganz ernst zu nehmendes Indix dafür, dass während des vorangegangenen Motorlaufs zusätzliches Gas aus dem Verbrennungsraum in den Kühlwasserkreislauf gelangt ist. Die Undichtigkeit ist dabei so gering, dass zwar Gas unter dem hohen Druck im Verbrennungsraum ins Kühlwasser gelangt, nicht aber nach dem Abstellen des Motors wieder mit dem viel geringeren Druck des Kühlwassersystems in die Verbrennungsräume zurück gerdrückt wird. Startet man nun den kalten Motor mit drucklosem Kühlsystem und fährt lediglich 300 - 500 m, dann kann ein Druck im Kühlsystem eigentlich nur von Gasen stammen, die vom Verbrennungsraum her eindringen. Je stärker nun die Undichtigkeit, je schneller stellt sich der Überdruck ein, bisweilen reicht es schon den Motor 30 sec im Leerlauf drehen zu lassen. Und das schöne ist nun, dass man das alles mal bei einem intakten Motor verifizieren kann. Gruß Gerd
12. Juni 201115 J. Ersteller Hallo! habe aufgrund Euerer Antworten beim Händler das System auf Dichtheit prüfen lassen und es mußte die Wasserpumpe gewechselt werden. Jedoch war auch danach ein leichter Verlust festzustellen und auch die Temperatur stieg bei mittlerer Beanspruchung (z.B. 140 km bei 26Grad) zu rasch auf über 100Grad. Nachdem ich das System entlüftet hatte ist der Temeraturanstieg langsamer und es scheint, daß der Verlust noch geringer geworden ist. Nun habe ich gestern begonnen das System zu reinigen (Bars Cleaner) und neu zu befüllen (G33) und bin da auf zwei Stopps gestoßen. 1. Wo finde ich die Ablaßschraube die laut Haynes am Zylinderblock rechts vom Ölfilter sein soll? 2. Muss die vordere Abdeckung an der die Lichter und auch das Schloß befestigt sind ganz raus oder genügt es die Schrauben herauszudrehen um den Kühler, der immer noch - trotz Reinigung durch den Händler - sehr verdreckt ist , rauszubekommen? Ich habe zwar hier gelesen, daß das auch ohne gehen soll - aber wenn ich da vor dem Wagen stehe, sehe ich keine Möglichkeit. Grüße Ulli
13. Juni 201115 J. Ersteller Die Kühler konnten doch noch ausgebaut werden. indem die kleine Abdeckung in den vorderen Radgehäusen abgeklipst wurde um dort die beiden Sicherungsschraben für die Stoßstange zu lösen. Nun konnte die Stoßstange mit dem oberen Abdeckträger an welchen auch die Lichter festgeschraubt sind nach vorne gekippt werden und es war Platz für den Aus- und Einbau. Die Kühler selbst waren im unteren Bereich komplett verdreckt und der kleine Kühler, obwohl durchgängig, schien am Kühlkreislauf nicht so richtig teilzunehmen, da trotz Durchspülen des großen Kühlers im eingebauten Zustand nach dem Ausbau noch eine braune Brühe bei direkten Durchspülen auslief. Die Ablaßschraube an Zylinderblock habe ich leider nicht gefunden. Der Motorblock wurde daher über den Schlauch der zur Wasserpumpe führt und dem ausgebauten Hauptthermostat gespült. Da kam sehr schnell klares Wasser. In der Nähe des Ablaßschraube am großen Kühler habe ich dann noch einen nicht angeschloßenen Schlauch für die Luftführung gefunden. Weiß jemand wofür der eigentlich dort liegt? Grüße Ulli
13. Juni 201115 J. Ob der kleine Kühler mitmacht, hängt vom Hilfsthermostaten ab. Aber so wirklich 100%ig hat dieses Kühlsystem wahrscheinlich sowieso noch niemand verstanden. Wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt, die Kühler gegen neu zu tauschen? Die sind bekanntlich nicht besonders haltbar, mit Dreck kommt Gammel, mit Gammel kommt Loch. Ich habe selber schon den vierten drin, 4 jahre "alt" und ich mache mir bereits sorgen. Das mit dem nicht-angeschlossenen Schlauch habe ich nicht verstanden, sollte eigentlich nicht sein. Der Ladeluftkühler ist ja wohl angeschlossen, sonst würde es ja plätschern... Vielleicht helfen diese Zeichnungen Kühlwasserkreislauf und Luftversorgung ein wenig? Bearbeitet (13. Juni 201115 J. von Gerhard T)
13. Juni 201115 J. Hallo, evtl. ist es der Luftschlauch der zum Steuergerätekasten führt und vorne an der Spritzwand der Kühler steckt. Gruß Icksemm
13. Juni 201115 J. Fällt mir ein: geht beim Y4 vom Batteriekasten nicht auch ein Rohr nach unten weg, sodass im Fall des Falles die Säure nicht übers nackte Blech runterläuft? (Hab mal einen XM gesehen, bei dem genau das passiert war -> Ober-Riesen-Rost-Desaster)
30. Oktober 201114 J. Ersteller Nach dem Wechsel des Kühlmittels und der Reinigung der beiden Kühler stieg die Kühlmitteltemperatur zunächst nicht mehr wie im Vorjahr auf fast 115Grad sondern nur auf 110Grad. Nachdem ich im August das Motoröl gewechsel habe und Liqui Moly Leichtlauf High Tech 5W-40 verwende stieg die Motortemperatur trotz Campingurlaub mit kleinem Anhänger (650kg) in Italien nicht mehr über 105Grad. Mit dieser Verbesserung hatte ich überhaupt nicht gerechnet und die Ölwahl (20Liter Kanister bei der Fa. Trost) erfolgte eher zufällig. Der leichte Kühlmittelverlust besteht jedoch weiter, allerdings mußte ich seit dem Kühlmittelwechsel noch nicht nachfüllen (circa 20tsd km).
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