29. Mai 200323 J. Hallo zusammen, bitte nicht schimpfen, weil ich das Problem an einem anderen Thread bereits gepostet habe, aber der war schon ziemlich alt, so dass ich befürchte, deswegen keine Antwort zu bekommen: Ich habe einen ZX 1.4i BJ92 mit folgendem Problem: Bei kühlerem und feuchtem Wetter ist Anlassen fast unmöglich. Also lange den Anlasser laufen lassen (mit Unterbrechungen wenn sich mal wieder gar nichts tut) führt zu gelegentlich Zündern, die sich dann häufen und irgendwann dazu führen, dass er ruckelig anläuft und dann nach einer gewissen Warmlaufphase auch wieder auf allen Zylindern läuft. Vorher ist an anfahren gar nicht oder nur mit Drehzahlen >4000 zu denken (hei ist das ein Spaß aus der Tiefgarage zu fahren ...) Gekoppelt ist das ganze daran, dass im Armaturenbrett die zwei Warnlampen für Kühlwassertemperatur und Öhldruck erst verspätet (bis zu 20s) angehen und beim Anlassen meist sofort wieder ausgehen. Dann weiß ich gleich, dass ich jetzt gar keine Chance habe, ihn anzulassen. Ist das Wetter warm oder der Motor schon 5min gelaufen, gehen diese Lampen mit Zündung sofort an und auch der Motor springt sauber an. Jetzt habe ich gelesen, dass das evtl. der OT-Geber (was ist das für ein Bauteil?) oder ein Wackelkontakt an der Motorsteuerung (Bosch) sein kann. Ich bin unerfahren und wenn einer von euch so freundlich wäre, ungefähr zu sagen, wo ich nach den Dingern zu suchen habe und ob abziehen, säubern und anstecken vielleicht schon hilft, wäre ich echt dankbar. Danke & Gruß Christoph
30. Mai 200323 J. Ersteller Hallo nochmal, ich habe das Problem mal noch weiter analysiert. Es trat zum ersten mal nach einer langen Autobahnfahrt im Winter mit viel Schneematsch und vor allem Lauge (Salz) auf. Nun vermute ich, dass mir das Salz überall hingekrochen ist, und dann bei feuchtem und kühlem Wetter Wasser zieht. Man sieht auch deutlich im gesamten Motorrraum feine Kondenswasserperlen. Dies würde auch erklären, warum das Auto bei warmem, trockenem Wetter bzw. nach einiger Zeit in der Sonne wieder sauber läuft. An welchen Stellen kann das Salzwasser (was ja aufgrund der Ionen sehr gut leitet) zu den besagten Problemen führen bzw. wo muss ich säubern, um wieder eine funktionierende Zündanlage zu erhalten? Gruß Christoph
30. Mai 200323 J. Hallo Christoph, ich glaube nicht, dass es speziell mit dem OT-Geber oder Zündmodul zu tun hat, sondern dass es ein generelles Masse- oder Feuchtigkeitsproblem ist. Ich würde an Deiner Stelle erst mal alle zugänglichen Stecker und Kontakte, speziell der Zündanlage, der Reihe nach abziehen, mit Kontaktspray einsprühen und wieder aufstecken. Und dann alle zugänglichen Massekontakte zur Karrosserie abschrauben, mit etwas Sandpapier blank schleifen, und einfetten. Ich habe keinen ZX, aber der OT-Geber sitzt meist irgendwo oben an der Kupplungsglocke am Getriebe, mit einem zweiadrigen Stecker dran. Der OT-Geber ist magnetisch und greift seine Signale vom Schwungrad ab. Viel Erfolg! Christian.
2. Juni 200323 J. Ersteller Ullrich posteteVorher vielleicht ´ne Motorwäsche. Hmmm... ich habe heute mal ein paar Kollegen gefragt (nach einem Dampfhochdruckstrahler) und die meinten eine Motorwäsche würde auch in Werkstätten mit einem Hochdruckwasserstrahler (z.B. Kärcher), nur eben mit heißem Wasser, durchgeführt. Ist das tatsächlich so? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass der Innenraum eines Motors für Spritzwasser mit solchen Drücken ausgelegt ist. Nachher stehe ich dann an der Tankstelle und darf die Karre aus der Box und nach Hause schiebn, was ich ehrlich gesagt vermeiden möchte. Gruß Christoph
3. Juni 200323 J. Zu Hause darfst Du das sowieso nicht machen! Das ist pfui!! Aber eigentlich sollte das jede Werkstatt können. Ist nur nicht billig, weil die den teuren Ölabscheider bezahlen wollen. Es sei denn, Du kennst Deine Cit-Leute und pflegst die Kaffeekasse! :-) Ich stand mal mit´m Visa in der Waschbär-Box. Wuduwuduwudu - nix - warten... Ich hatte keinen Fön dabei... :-D >> Ullrich
6. Juni 200323 J. Ersteller Ok. Ich war nicht pfui und habe die Motorwäsche in einer Citroen - Werkstatt durchführen lassen. Der Techniker in der Werkstatt meinte vorher schon, dass er nachher alles einzeln ausblasen muss (Zündkerzenstecker etc.), weil die ZX'e nach einer Motorwäsche _nie_ wieder anspringen und hat bereits das erste mal über den vorher zugesagten Preis von 30€ geflucht. Schließlich und letztendlich hat er zum Schluss alles abgeschraubt und gesäubert was irgendwie elektrisch ist und mit Zündung zu tun hat, damit das Auto wieder anging. Ich denke mal günstiger kommt an eine Zündunganlagengeneralwartung nicht heran, wenn man mal vom Gefluche des Werkstatttechnikers absieht. Mein Auto sprang super an, allerdings steht der Härtetest mit kaltem Wetter und feuchter Luft noch aus. Ich hoffe jetzt, dass das Problem gelöst ist. Gruß Christoph
6. Juni 200323 J. ähm, wer sagt das ZX'e nach ner motorwäsche nichtmehr anspringen ?!? haben kärcher gehabt, 120° eingestellt, druck auf 6 bar und chemiezusatz auf 10%.... ging super, blitzeblank danach und anlassen war kein problem...glaub wir haben den motor sogar laufengelassen dabei.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren