1. November 200916 J. ..es geht doch eigentlich um die Reib-Fläche. Größere Scheibe bei gleichgroßen Klötzen bringt da doch gar nichts, oder hab ich da jetzt was nicht verstanden?lg micha Richtig. Mit den gößeren Scheiben verbaut man aber auch andere Klötze. Die haben mehr Fläche... Viele Grüße Fred
1. November 200916 J. Ersteller Richtig. Mit den gößeren Scheiben verbaut man aber auch andere Klötze. Die haben mehr Fläche...Viele Grüße Fred aber auch das hat am Ende nichts mit dem Bremsweg zu tun, weil auch kleinere Bremsen blockieren. Die Größe der Fläche ist auch nur deshalb von Bedeutung, weil die Klötze auf den Scheiben einen bestimmten Reibwert haben. Am Ende ist es aber so, dass mangelnde Fläche durch höheren Druck wieder kompensiert wird. Die größere (Reib)Fläche führt nur dazu, dass man weniger Kraft aufwenden muss, um das Fahrzeug abzubremsen. Ist die Blockiergrenze erreicht, spielt das alles keine Rolle mehr. Bei gleicher Oberflächenbeschaffenheit ist die Größe der Fläche unwichtig. Legt man z.B. ein rechteckiges Stück Dachlatte (4 x 6 cm) auf einen Tisch und versucht das aus der Ruhelage in Bewegung zu setzen, ist es egal welche der beiden Flächen aufliegt. Die Kraft, die man aufwenden muss, ist in beiden Fällen gleich und wird nur durch die Gewichtskraft der Latte und deren Reibwert beeinflusst. Bearbeitet (1. November 200916 J. von Tim Schröder)
1. November 200916 J. Es ging ja darum, dass sich die größere Bremse besser dosieren lassen soll. Viele Grüße Fred
1. November 200916 J. Ersteller Es ging ja darum, dass sich die größere Bremse besser dosieren lassen soll. Das stimmt ohne Zweifel bis zur Blockiergrenze! Danach ist es dann egal, wie groß die Scheiben und Beläge sind. Wenn man also eine Notbremsung macht und die Bremse schlagartig bis zum Blockieren tritt, spielt Größe keine Rolle.
2. November 200916 J. Mir ging es bei meiner Frage auch eher darum: Wenn mein Reifen nicht mehr Bremskraft übertragen kann, ist es doch schon fast egal, was meine Bremse macht, oder? Die Frage, die sich mir stellt, ist, was blockiert: der Reifen oder die Bremse. Erreicht die Bremse vor dem Reifen die Blockiergrenze, macht eine größere Scheibe mit entsprechenden Klötzen sicherlich Sinn, da der Reifen noch mehr Verzögerung übertragen kann. Umgekehrt müßte man eher über andere Reifen nachdenken.
2. November 200916 J. Ersteller Der Reifen geht immer zuerst in die Gleitreibung (blockiert) über. Das ABS erkennt dann, dass sich das Rad nicht mehr dreht (und nicht umgekehrt) und löst die Bremse. Letztlich ist der Bremsweg also eine Frage des Reibwertes zwischen Reifen und Fahrbahn, weil die Kraft der Bremse immer ausreicht, das Rad zum stehen zu bringen.
2. Januar 201016 J. Es ist zwar schon etwas her, aber dennoch folgender Hinweis. Welcher Luftdruck wurde gefahren?? Ein höherer Luftdruck wirkt sich deutlich auf den Bremsweg aus und kann den Unterschied durchaus auch mit erklären. Lieber etwas Komforteinbusse aber dafür Sicherheitsgewinn. Mit 0,2 bis 0,3 bar über dem angegebenen Druck sind die Bremswege deutlich kürzer und der Komfort wird nicht erheblich schlechter (aber durchaus spürbar). Einfach mal ausprobieren und staunen. Den Tipp hat mir mal ein Instruktor bei einem Sicherheitstraing vor einigen Jahren gegeben. Gruess Holger
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