25. Oktober 200916 J. Hallo, beim Bremsbelagwechsel hatte ich ein komisches Phänomen - nachdem ich die Bremsbeläge drin hatte, habe ich den Motor angeworfen um Druck auf die Beläge zu bringen. Da fing das Rad (bzw. Rad war noch nicht dran, also die Bremsscheibe) sich an zu drehen. Ließ sich problemlos anhalten, fing sich dann aber wieder an zu drehen. Woher kommt denn dieser (wenn auch minimale) Kraftschluß, wenn gar kein Gang drin ist?? Gruß, Martin
25. Oktober 200916 J. Hallo Martin, dass ist normal so. Manchmal dreht sich das gegenüberliegende Rad auch andersrum dazu. Kommt vom Differentialausgleich. Gruß Herbert
25. Oktober 200916 J. Ja, das ist das normale Verhalten eines konventionellen Schaltgetriebes! Auch wenn kein Gang eingelegt ist, findet da durch Reibung ein wenig Kraftübertragung statt. Die Gangräder sind zwar nicht mit ihrer jeweiligen Getriebewelle formschlüssig verbunden. Sie sind auf ihren Lagern frei beweglich. Bei geschlossener (also nicht getretener) Kupplung läuft aber die Getriebeeingangswelle mit der Motor-Leerlaufdrehzahl. Und diese "nimmt" dann die Räder so allmählich "mit". Man muss sich dazu die Arbeitsweise eines Schaltgetriebes vorstellen können, bei dem alle sich gegenüberstehenden Zahnradpaare IMMER im Eingriff sind, aber nur für den jeweils eingelegten Gang EIN Rad mit seiner Welle formschlüssig verbunden wird. >>Jürgen Bearbeitet (25. Oktober 200916 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
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