16. November 200916 J. Mit dem Titel "Peugeot will mit Kraftakt aus der Krise" schreibt die Welt-Online über eine Pressekonferenz mit PSA-Chef Philipp Varin zur Zukunftsstrategie des PSA-Konzernes. Der französische Autobauer plant eine Produktoffensive, Billigmodelle und neue Dienstleistungen. Dazu gehört gleich ein halbes Dutzend neuer Modelle aber auch ein neues Mobilitätskonzept namens Mu, bei dem 2010 Prepaidkarten in europäischen Großstädten wie Paris, Berlin und Amsterdam eingeführt werden, mit denen Kunden bei Peugeot-Händlern alle Produkte der Marke mieten können, von Fahrrädern über Motorräder bis zu Autos, Nutzfahrzeugen und Zubehör wie Kindersitzen. Mit neuen Hybrid-, Diesel- und Elektrofahrzeugen will Varin den Marktanteil des Konzerns in Europa von derzeit 13,4 Prozent steigern. Vorrang aber haben die Wachstumsmärkte China, Lateinamerika und Russland, da Varin mit dem bisherigen Marktanteil von drei bis sechs Prozent unzufrieden ist. Auf Basis des Peugeot 207 will der Konzern deshalb ein günstiges Auto entwickeln, um dem Billigwagen Logan des Konkurrenten Renault Paroli zu bieten. Präsentiert wurden eine Reihe neuer Modelle wie der Citroën C4, der DS4 und der DS5 und auch speziell für die Wachstumsmärkte entwickelte Fahrzeuge wie ein Pick-up für Lateinamerika. Sie alle sollen zwischen 2010 und 2012 auf den Markt kommen. Darüber hinaus will PSA im nächsten Jahr zwei Elektrofahrzeuge lancieren - den Peugeot iOn und den Citroën C-Zero, die beide vom japanischen Partner Mitsubishi entwickelt wurden. Im Gegensatz zu Renault, das mit seinem Allianzpartner Nissan die Führung bei Elektrofahrzeugen für sich beansprucht, setzt PSA auf einen breiten Mix abgasarmer Autos. Denn der Marktanteil von Elektroautos dürfte 2020 nach Schätzungen von PSA lediglich 20 Prozent betragen. Trotz der Verbesserung der kurzfristigen Aussichten steht der Autobauer langfristig vor der Herausforderung, seine Abhängigkeit von den traditionellen Märkten in Westeuropa zu verringern, da dort nur noch moderate Wachstumsraten zu erwarten sind. Die Erschließung neuer Märkte wie Nordamerika und Indien, wo Konkurrent Renault 2012 den billigsten Kleinstwagen für 2000 Euro anbieten will, schloss Varin zunächst aber trotzdem aus, da jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist. Auch große, neue Allianzen oder Fusionen mit anderen Autobauern seien kein Thema. Die komplette Meldung siehe: Peugeot will mit Kraftakt aus der Krise
16. November 200916 J. interessant. noch mehr interessieren würde mich 1. wie werden die konzernunternehmen gegenseitig positioniert (wer macht vans? citroen? SUV=Peugeot? Luxuslimousine etc.) 2. wann kriegt citroen flächendeckend endlich konkurrenzfähige benziner? 3. 1 auto mit alternativem antrieb, ist das wirklich alles???? 4. billigauto auch in europa (s. erfolge dacia in D und anderen märkten)? gibt es einen c-cactus, aber bitte mit anständiger karrosserie, zb. als 2cv mit heckklappe. 5. ENDLICH MAL BESSERE QUALITÄT DER WERKSTÄTTEN der fokus auf china und russland mag uns als europäer nicht gefallen, aber diese märkte werden im gegensatz zu europa wachsen, während wir weiterhin stagnieren oder uns sogar in langsamem tempo abwärts bewegen, bedingt durch das explosionsartige aufklappen der schere zwischen arm und reich. ach ja, und mich als HP-vernarrten würde noch interessieren, obs die HP in zukunft in vernünftiger konfiguration gibt gruss marc1234
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