16. November 200916 J. Hallo! Sorry, hat nichts mit Citroen zu tun (oder doch?), eher mit Technikgeschichte im allgemeinen: In einem Elektrotechnikbuch der 60er Jahre habe ich folgenden Satz gefunden: "Mit Piezo-elektrischen Gebern aus Blei-Zirkon-Titanat kann bei Verbrennungsmotoren unmittelbar durch periodische Krafteinwirkung (von einem Exzenter auf der Kurbelwelle über ein Hebelsystem gesteuert, auf den Keramikkörper ausgebildeten Geber die Zündspannung von etwa 20 kV erzeugt werden." Weiß jemand, ob diese Art der Zündung irgendwo serienmäßig in PKW's eingesetzt wurde? lg
16. November 200916 J. Hallo!Sorry, hat nichts mit Citroen zu tun (oder doch?), eher mit Technikgeschichte im allgemeinen: In einem Elektrotechnikbuch der 60er Jahre habe ich folgenden Satz gefunden: "Mit Piezo-elektrischen Gebern aus Blei-Zirkon-Titanat kann bei Verbrennungsmotoren unmittelbar durch periodische Krafteinwirkung (von einem Exzenter auf der Kurbelwelle über ein Hebelsystem gesteuert, auf den Keramikkörper ausgebildeten Geber die Zündspannung von etwa 20 kV erzeugt werden." Weiß jemand, ob diese Art der Zündung irgendwo serienmäßig in PKW's eingesetzt wurde? lg Boah, was 'n Satz! Den muss man auch erstmal auf sich einwirken lassen...! 10 Jahre früher, in den '50ern, ging man auch davon aus, daß die Autos im Jahre 2000 per Kernkraft fahren
16. November 200916 J. Feuerzeug in groß Serie eher nicht. Stell Dir das mal vor. Die Kraft, die auf das Piezo-Element einwirkt, wenn da ständig was draufhämmert. Dann der Verschleiß des Hammers an der Kurbelwelle, da darfst öfters mal nachstellen, daß der ZZ noch stimmt. Dazu dann den entstehenden Funken verlustfrei über die Zündkerzen abzuleiten. EIn Piezoelement, das eine derart hohe Spannung erzeugen kann, dürfte auch unverhältnismäßig teuer sein. Aber die Idee ansich ist nicht schlecht, wenn mans mal mit der Unterbrecherzündung zu der Zeit vergleicht. Bearbeitet (16. November 200916 J. von BX_LeMans)
17. November 200916 J. Ersteller Sorry, hab mich verschrieben, und eine Klammer und ein "als" vergessen: So ist der Satz etwas ( :-) ) lesbarer: "Mit Piezo-elektrischen Gebern aus Blei-Zirkon-Titanat kann bei Verbrennungsmotoren unmittelbar durch periodische Krafteinwirkung (von einem Exzenter auf der Kurbelwelle über ein Hebelsystem gesteuert) auf den als Keramikkörper ausgebildeten Geber die Zündspannung von etwa 20 kV erzeugt werden." Ich find die Idee prinzipiell auch interessant. Das Problem dürfte wahrscheinlich eher sein, dass man den Zündzeitpunkt mit dieser Exzenter/Hebel Lösung wahrscheinlich nur schwer bei höheren Drehzahlen vorstellen kann. Gewundert hat mich nur, dass das in dem Buch so steht, als ob es schon lange STandard in der Kfz-Technik wäre
17. November 200916 J. Vorstellbar wäre das die allerersten Vehiekel so eine "Unpräzise" Zündung hatten. Also sprich ende 18 und anfang 19 Jahunders würde ich forschen. später wohl auf keinen Fall... Gruß Tim
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