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Richtiges Fahren

Hervorgehobene Antworten

Hallo!

Ich habe seit 30.10. meinen Führerschein, hab in der Zwischenzeit über 1.500 unfallfreie km abgespult. Gefahren bin ich (mit meinem Vater) knappe 5.000 km.

Aber trotzdem klappt das alles nicht so, wie ich es gerne hätte. Wenn ich sehe, wie das bei meinem Vater alles flutscht und flüssig abläuft...

Bei meinem Xantia sind die Synchronringe der Gänge 1 und 2 ziemlich am Ende, der 3. Gang muckt auch rum, aber nicht wirklich schlimm.

Mein Vater meinte, das, wenn man den Ganghebel in die Schaltgasse des 2. Ganges hält, sollte er nach einer Zeit allein reinrutschen - nur das geht meist nicht.

Wann sollte man den 2. Gang generell verwenden?

Auch gefällt mir die Gasannahme beim Xantia nicht. Mit dem BX fahr ich spielend leicht mit guten 1.500 rpm weg, beim Xantia ist das dank des gefühllosen Gaspedals eher Rätselraten. Mal ist die Drehzahl zu hoch und dann zu niedrig. Abgewürgt habe ich ihn noch nicht, aber es rappelt unschön, wenn man mit fast Standgas wegfährt.

Dann weiter zum Hochschalten: Wie finde ich die richtige Drehzahl, um nach dem Hochschalten relativ ruckfrei weiterzufahren? Wegen des maroden Getriebes muss ich etwas langsamer schalten, da fällt dann jedes Mal die Drehzahl ziemlich weit ab.

Über Tipps und Tricks aus eurem langem Autofahrerleben würde ich mich freuen. So wie es jetzt zur Zeit ist, denke ich jedes Mal, ich tu dem Auto nix gutes und das möchte ich nicht.

MfG Peter

erst mal hallo

also das ist nicht einfach dir zu deine punkten zu raten.

bei menschen die schon viele kilometers gefahren sind,ist das so daß die überhaupt nicht mehr nachdenken müssen,wie und wann schalten und mit wieviel gas und so.

und dabei gibts dann immer noch unterschiede.

die einen ,da klappt das schnell und die anderen die verstehens nie.

dafür haben die die das nie richtig sanft zustande bekommen eben in anderen dingen ihre stärke.

jetzt ist das so,wie du schreibst,daß das getriebe wohl schon nicht mehr hundert pro funzt und da hast du es dann natürlich 3 mal so schwer.

ich würde hier ehr mal fragen,welchen getriebe zusatz oder welches getriebeöl könnten die jungs und mädels hier empfehlen für das doch schon ziehmlich marrode getriebe.

ich denk mal da gibts so zusätze wie molykode oder so,wo man den synchronringen doch noch mal ein bisschen auf die sprünge helfen könnte und dann hättest du es auch leichter dich da rein zu gewöhnen.

ich, ;-) , fahr automatik,grins

gruß uwe

Einfache Antwort : Fahren und nicht soviel nachdenken. Das bringt die Praxis mit dem Auto. Das ruckfreie Schalten liegt nicht am Schalten selber, eher daran, wie Du mit Kupplung und Gas umgehst, aber das bringt die Fahrpraxis. Der Xantia bringt Dir aber jetzt erstmal das Fahren bei, mit neuem Getriebe hast Du dann die perfekte Technik drauf :D

Und Jeder kann bei einem Fahrzeugwechsel Probleme mit dem Schalten kriegen, vor allem, wenn man ewig nur sein eines Auto gefahren ist.

Das eine Auto fährt knapp über Leerlaufdrehzahl schon ruckfrei, das Andere bockt unter 2000 Umdrehungen. Hab ich aus erster Hand mit XM und ZX.

Kupplung ist in Ordnung?

Viele Grüße

Fred

Hallo,

zusätzlich zu meinen Vorschreibern,...

wann wurde das Getriebeöl das letzte mal gewechselt ?

Dann auch gleich das richtige einfüllen, wenn ich es noch richtig zusammenbring.....

ein 75W-90 von LM oder das TAF-X von Castrol. Da aber noch warten, bis TorstenX1 sich meldet, der weiß das besser.

Gruß Herbert (der mittlerweile auch fast jeden Schalter auswürgt)

das wird bei mir auch ein spass, 2 jahre automatik und jetzt wieder schalter, aber was man gelernt hat verlernt man ja nicht, man muß sich nur umstellen.

du solltest einfach fahren und nicht als grübeln, wer mit den gedanken weit weg ist bekommt das immer schlechter hin, testen wie wo was am besten geht und los gehts.

1500km ist noch garnix zum lernen, schreib nochmal wenn die 6-7 tausend runter sind, dann fluppt das auch bei dir.

mfg tobi

ps: jeder anfang ist schwer ;)

Hallo!

Erstmal vielen Dank für eure Antworten! ;)

Die Kupplung ist meiner Meinung nach gut. Sie rutscht nicht, sie kommt nur recht spät, aber das ist bei allen Fahrzeugen so, die ich mit der KM-Leistung kenne. Laut meinem Vater kam das Getriebeöl bei rund 180tsd km neu - zur Zeit hat das Auto 235tsd km weg.

Ich komm mir da etwas unbeholfen vor. Wenn ich merk, das mal wieder ein schlechter Tag ist, fehlt mir dann die Freude.

Klar, die Praxis kommt mit den KM. Mit dem Moped hab ich in 2,5 Jahren 35.000 km abgerissen, das ging alles allein von der Hand. Wenn das Auto konstant im selben Gang rollt, hab ich auch keine Probleme. Aber wenn dann neben dem Schalten auch noch was stressiges dazu kommt (das mit dem Stressen geht bei mir noch sehr leicht) ists meistens vorbei und es läuft nicht wie angestrebt.

Am besten funktioniert das alles, wenn ich nachts fahre, wo nichts los ist auf den Straßen. Wenn ich morgens in die Schule fahr, läufts halt anders.

So ein 2,1 TD mit Automatik wär was extrem schönes. Nur leider gibt es den 2,1 TD im Xantia bei uns so gut wie garnicht (im ganzen Bezirk fährt nur noch ein anderer rum) und zweitens, schon gar nicht mit Automatik. Ihr habt da drüben mehr Glück. :)

MfG Peter

*lach*, nimm das alles bitte nicht allzu ernst, es gibt wichtigeres als geräuschloses Schalten.

Aber - laß deinen Vater mal mit dem Auto fahren und ihn ein Urteil abgeben bzgl. Schaltbarkeit. Wenn er sagt "alles ok", denk nicht mehr dran und fahr einfach wie es dir am leichtesten fällt - möglichst nicht denken, sondern den Bauch handeln lassen.

Andernfalls - Kupplungsspiel prüfen (vielleicht das Seil etwas lockerer stellen, wenn es deinem Körperbau entgegenkommt ? Kann viel helfen) und Getriebeöl wechseln, falls ihr nicht wißt was da vor relativ kurzem eingefüllt wurde. Meine Empfehlung, Hallo Herbert :), ist nicht TAF-X sondern LiquiMoly 75W 90 vollsynthetisch. Ich habe aber keinen Anspruch darauf, das ultimative Öl zu kennen, viele Fahrer sind auch mit dem Castrol glücklich.

Gruß

Torsten

Bearbeitet ( von TorstenX1)

Zum Thema Synchronringe: Den ersten Gang sollte man sowieso nach Möglichkeit nur im Stand oder nahezu im Stand einlegen, und man bekommt ihn bei vielen Autos mit höherer Kilometerleistung beim Fahren nicht mehr eingelegt. Probleme mit dem Zweiten Gang gibts auch öfter, schalten bei niedriger Drehzahl oder mit Zwischengas hilft.

Um dich in deiner Anfangsphase nicht zu überfordern, solltest du alles so ruhig wie möglich tun, und niedrige Drehzahl gehört - für mich - auch dazu. Dann brauchst du wahrscheinlich auch kein Zwischengas... Falls der Gang mal gar nicht reingehen will, den Schalthebel auf neutral stellen, Kupplung loslassen, wieder treten und dann nochmal versuchen, den Gang einzulegen. Mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Dinge und es läuft ganz automatisch.

Da du, wie du sagst, mit dem Fahrzeug recht lange zum schalten brauchst, solltest du vielleicht nicht komplett vom Gaspedal gehen, dann fällt die Drehzahl nicht so stark - aber das ist nicht so wichtig wie die anderen Dinge, insofern brauchst du dich damit erstmal nicht zu beschäftigen.

Nochmal zum Thema hakeliges Schalten: Es kann sein, daß die Kupplung nicht zu 100% trennt, auch wenn sie es den Einstellmaßen nach sollte. Aber da du sagtest, daß sie recht spät kommt, ist das eher unwahrscheinlich... Trotzdem, wie Torsten schrieb, das Kupplungsseil etwas zu lockern kann evtl. helfen.

Schöne Grüße

Jan

Ruckfrei schalten tust Du, wenn der Motor beim Einkuppeln die "richtige" Drehzahl für die in diesem Gang gefahrene Geschwindigkeit hat. Ist bei jedem Modell etwas anders und im wesentlichen eine Frage der Übung.

Beim Schalten allgemein gut ist es, die Gänge nicht durchzureißen sondern in der Leerlaufstellung eine kleine Pause einzulegen. Ein Fahranfänger sollte auch darauf achten, daß der rechte Fuß nicht dauernd leicht auf der Kupplung steht sondern zur Seite geräumt wird, ist sonst nicht so gut für die Kupplung.

Auch die Finger gehören nur beim eigentlichen Schalten an den Hebel. Häufig sieht man, daß die Hand des Fahrers ständig auf dem Hebel liegt und das tut den Synchronringen auf Dauer auch nicht gut.

Kleiner Trost,ich habe in über 40 Jahren einige Millionen Kilometer abgespult, trotzdem brauche ich mit einem für mich neuen Auto immer noch rund 10.000 km, ehe ich das Ding voll in der Hand habe.

Hallo!

Wie kontrolliere ich die Einstellung der Kupplung?

Ganz schlimm war es heute morgen. Bei uns hatte es in der Nacht gefroren...man, am liebsten hätte ich den Karren stehengelassen. Der war verdammt bockig.

Ich muss mal zusehen, das ich mal eine Runde mit einem anderen Auto fahren kann. Mich würde interessieren, ob es da besser funktioniert.

Ich danke euch jedenfalls für eure hilfreichen Ratschläge und das ihr einen Fahranfänger nicht hängen lässt. ;)

MfG Peter

der erste und zweite lassen sich bei kälte immer schlecht schalten, ist irgendwie ne krankheit beim x1 xantia.

mfg tobi

der erste und zweite lassen sich bei kälte immer schlecht schalten, ist irgendwie ne krankheit beim x1 xantia.

mfg tobi

So war es bei meinem BX Diesel auch - nachdem die Kupplung dann auf etwas weiter trennen als nach den Einstellmaßen angegeben eingestellt war, war das Problem weitestgehend behoben... ;)

Gruß

Jan

Ach ja, da fällt mir doch glatt ne Anekdote ein, als ich den Führerschein neu hatte. Ich hab mich immer gewundert, warum mein Auto(Fiat Uno), beim Ampelstart so schlecht zog, bzw. ich die Karre ständig abwürgte. Zwei Tage später machte mich ein Mitfahrer darauf aufmerksam, dass ich doch vielleicht mal im 1.Gang anfahren solle, das Getriebe war so hakelig, dass ich immer den 3. Gang erwischt hatte.icon7.gif

Ein Fahranfänger sollte auch darauf achten, daß der rechte Fuß nicht dauernd leicht auf der Kupplung steht sondern zur Seite geräumt wird, ist sonst nicht so gut für die Kupplung.

Das sollten aber auch Fahrprofis tun, nicht nur schlecht für die Kupplung, sondern gibt auch Knoten in den Beinenicon10.gif

Bearbeitet ( von ziehdröhn98)

holla wieder jemand aus Österreich :)

servus !

Nun schalten/ Gas ist wirklich Praxis: üben üben üben :)

der rest kommt von allein

wegen Getriebe: Wie bereits herbert schon gesagt hat: Getriebegülle *ähm* ÖL Mal austauschen

- Nicht auffüllen- sondern alles raus und neu befüllen

hatte bei meinem BiXilein damals auch wunder bewirkt.

Der 1700er TD oder D- Sollte normalerweise OHNE Gas - also rein Kupplung runter- zum anfahren gut sein-(Sprich das losfahren bei roter ampel: Einfach ohne gasgeben spielerisch von der kupplung runter ... ausser man hats eilig *G*)

Ähm.... ausser ... Pflanzenölfahrer ??? :)

Gruß

Joachim

Bearbeitet ( von MindVision)

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