21. Januar 201016 J. Das l´autojournal schreibt über ein Interview mit Citroen-Generaldirektor Frédéric Banzet. Der DS3 soll nicht nur ein umgestylter C3 sein, sondern Richtung Komfort orientiert sein und mit dem Mini und dem Fiat 500 konkurrieren, gegenüber denen er den Vorteil eines echten 5-Sitzers hat. Um mit dem DS3 zu konkurrieren muss man ihm eher einen Mini-Clubman gegenüberstellen. Banzet ist froh, einen C6 im Angebot zu haben; obwohl der C5 ein großer Erfolg ist, wäre er kein Ersatz dafür. Dass der C6 nicht so erfolgreich ist, ist darauf zurückzuführen, dass der Hauptmarkt für einen solchen Typ der deutsche Markt ist, auf dem leistungsfähige Konkurrenten aktiv sind. Während die Franzosen ihre nationalen Marken kritisieren und ausländische Marken bevorzugen, ist es in D genau umgekehrt. Es ist für eine nicht-deutsche Marke sehr schwer, auf dem deutschen Markt erfolgreich zu sein; bisher ist es Niemandem gelungen. Ein Billig-Auto wie den Logan wird es bei Citroen nicht geben. Wie der bisherige Erfolg von Citroen zeigt, ist das Design ein entscheidender Faktor zur Diversifikation. Obwohl man mit Peugeot Plattformen teilt, zeigen C3 und 207 unterschiedliche Konzepte. Citroen ist vor allem auf Kreativität abonniert; der Name Citroen steht dafür, etwas zu wagen. Bezüglich der Umweltdiskussionen sieht er sich gut gerüstet, denn gemeinsam mit Mitsubishi (iMiEV) und Peugeot (Eon) sind sie 2010 die Ersten, die ein reines Großserien-Elektroauto (Citroen: C-Zero) präsentieren. Allerdings geht er davon aus, dass auch noch in zwanzig Jahren der Verbrennungsmotor dominieren wird und Elektroautos nicht die Zukunft sein werden. Von den Konkurrenten hat ihn vor allem der Weg und der Erfolg von Audi beeindruckt.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren