7. Februar 201016 J. Hallo aus Berlin Hat schon einmal jemand von euch, diese Erfahrung gemacht: Die Bremse scheint einwandfrei zu funtionieren, hat aber trotzdem LHM verloren (Felge und Bremssattel nass)? Mein erster Gedanke (der CX und seine Technik kann ja nicht Schuld sein) war, daß die Alten Bremskolbendichtungen nicht mehr so recht dichthalten, bei den arktischen Verhältnissen hier. Haben sie ja auch schon 'ne Weile nicht mehr erlebt! Oder kann es sein, daß der Sicherheitsbereich bei fast verschlissenen Bremsklötzern und einer seeeehr dünnen Bremsscheibe nicht ausreicht, die Kolben also zu weit draußen sind? Freue mich auf eure Meinung. Nette Grüße an die Gemeinde, Matthias.
8. Februar 201016 J. Letzteres würde ich da vermuten. Je länger der Kolbenweg desto beanspruchter die Dichtringe. Außerdem werden die Kolben in der Führung natürlich kippeliger, wenn sie maximal weit rausgedrückt sind. Wenn dann die Hartverchrohmtlen Laufflächen der Bremskolben schon Roststellen haben, tun sie ein übrigens, die Dichtungen zu schreddern. Die Kälte tut vermutlich ein übriges, die alten Dichtungen noch spröder werden zu lassen. Bearbeitet (8. Februar 201016 J. von UbuRoy)
8. Februar 201016 J. Kontrolliere mal diese Leitung: http://cx-basis.de/eshop/product_info.php?cPath=1935&products_id=393 Sie ist mit weissem Kunststoff überzogen, deshalb zur Beurteilung mit Taschenmesser rund um die Kloben freilegen. Die Kolben werden erst bei extremem Untermaß der Bremsscheiben "undicht".
17. Februar 201016 J. Ersteller Hallo Danke für die Antworten: eigentlich dachte ich an einen Erfahrungsbericht, also, daß jemand das schon mal am CX hatte. Vielleicht ist jetzt aber mal Zeit die Dichtungen und Schmutzringe der Kolben zu wechseln. Die kosten für alle acht Kolben etwa 75€. Dann noch die Dichtringe für die Bremssattelhälften. Scheiben und Klötzer natürlich auch gleich, hab ich noch im Keller. Wahrscheinlich stimmt es, daß sich dünne Klötzer, dünne Scheiben (durch stärkere Kolbenverschränkung) und die kalten Temperaturen zu einem Ölverlust addieren. Auf jeden Fall sind die Kolben nicht rostig. Danke auch für den Hinweis: aber die Bremssattelleitung ist es nicht, die Bremse ist ausschließlich auf der Außenseite feucht. Habt ihr schon einmal die Kolben der Vorderbremse mit neuen Dichtungen versehen? Ich denke die ATE Paste lass ich bei LHM lieber gleich weg. Was wohl die ölfesten Dichtungen (nagelneu) zu der Paste sagen würden!?! Iiiiiii!!!!! Nette Grüße aus Berlin, Matthias.
21. Februar 201016 J. Hallo, Die Kolben der Bremse sind aus Magnesium, Teflonbeschichtet oder so was ähnliches. Undicht habe ich die Teile in 25 Jahren nie gesehen, aber immer wieder fest. Beschädigungen an den Kolben sind Stellen an welchen die Kunststoff beschichtung sich löst und sie löst sich. Beim zerlegen alter Bremssättel rechne ich mit einem Schwund von 50%. Besser gesagt die 1/2 der Kolben sind kaputt. Festgehen der Sättel, hinter den Dichtringen fängt das Alu zu gammel an. Da aluoxid mehr Raum einnimmt als das Alu werden die Dichtringe immer mehr an den Kolben gepresst, bis nichts mehr geht. Die Dichtungen sind leicht zu wechseln, den Grind in den Einstichen mit Ruhe und Geduld rauskratzen. Rede mit Deinem Zahnarzt, der hat genau die Häkchen die man braucht um das Oxid rauszukratzen. Undicht wird die Bremse eigentlich nur an der Leitung, die ist eine Ratte, gammelt gnadenlos unter der Plastebeschichtung. Das Teil hat mich schon öfter geärgert. Rad weg, alles mit Bremsenreiniger entkeimen. Besenstiel zw. Nackenstütze Fahrersitz und Bremspedal und die Sitzlehne vordrücken. Dann lasse die Karre 20 Minuten laufen mit Bremsdruck, dann siehst Du hoffentlich Deine undichte Stelle. Wenn es die Verschraubung auf dem Sattel ist, neue Kupferring oder die alten mit einer Gasflamme glühend machen und auskühlen lassen, sanft. Grüsse Amisuper
22. Februar 201016 J. Kostenreduzierung: Angeblich passen Kolben und Dichtungen aus den 2 CV-Bremssätteln.
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