29. März 201016 J. Versuche im moment 2 24V XM auf der straße zu halten und mir geht langsam die freizeit aus Kurze beschreibung: 1997 XM ES9J4 Antisink, keine hydraulik undichtigkeiten (außerlich wohl zu verstehen ) Zum problem: das auto bleibt wunderbar oben, sogar mehrere tagen, sobald aber zundung angemacht wird (schon ohne motor start) fält er hinten nach ca. 2 sec. komplett runter...und dann dauert es sehr lange vor der wieder oben ist Frage: meine vermutung.. Antisink kugel platt...liege ich da richtig oder könnte es auch der hauptdrückspeicher sein? Danke schon mal für die Antworten Mfg -J-
29. März 201016 J. Hallo -J-, das liegt sehr wahrscheinlich an der pösen Dingenskirchenskugel (Antisink), die - schlecht erreichbar - links auf dem Hinterachsträger sitzt. Ein defekter oder leerer Hauptdruckspeicher macht sich ja vor allem durch viel zu häufiges Klacken des Druckreglers bei laufendem Motor bemerkbar. >> Jürgen
29. März 201016 J. Der Grund für das Verhalten ist ja, dass Antisink die Federbein-Hydraulik vom Restsystem trennt. Dann hält sich der Druck in den Federbeinen länger und das Auto sinkt nicht so schnell runter. Wenn dann der Motor gestartet wird, machen die Antisink-Ventile wieder auf. Ist in diesem Moment der Druck im Restsystem niedriger als in dem Federbeinteil, sinkt das Auto ein. Was man tun kann? Druck im Restsystem entweder schneller aufbauen (neue Pumpe-> lohnt nicht) oder länger halten (Druckspeicher neu, Dingenskirchenkugel neu, Systemlecks verkleinern - das wird aber schwierig...)
29. März 201016 J. Neinneinneien! Das Problem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine fehlerhafte Funktion des hinteren Hydractivventils. Ich kenne das gleiche Verhalten von XMs ohne Antisink. Schuld daran sind die Dioden in den Ventilen, die man leicht im Steuergerät nachrüsten kann. Die Suche gibt sehr viel dazu her. Boris
29. März 201016 J. Hallo, dann müsste der aber doch schon beim Öffnen der Tür runterfallen, denn dann wird Hydractive ja schon auf weich gestellt. Ich denke auch eher an Anti-Sink Leitungsdruckhaltespeicher. Gruß Arne
29. März 201016 J. Nein, muss er nicht, denn das Ventil macht nicht korrekt auf. Sonst wäre doch alles in Ordnung.
29. März 201016 J. So, kleiner Nachtrag von mir, da ich tagsüber auf der Arbeit immer so kurz angebunden bin : Ich hatte exakt das gleiche Phänomen an meinem Ex-XM ohne Antisink. Nicht immer, aber sehr oft sank kurz nach dem Anlassen das Heck schlagartig bis auf den Boden. Das Problem war eine defekte Diode im hinteren Hydractivventil (und nebenbei auch im vorderen), wodurch die Transistoren im Steuergerät schon derart Störfeuer erhalten hatten, dass sie sich zum Teil schon selbst ausgelötet hatten. Das Abfallen kam dadurch, dass gelegentlich trotzdem noch das Ventil genug geöffnet wurde, um die dritte Kugel hinten zuzuschalten. Die Bocksprünge sind darauf zurückzuführen, dass der Druckausgleich beim Betätigen der Tükontakte eben nicht mehr gewährleistetwar, weil die Ventile nicht mehr ordentlich angesteuert wurden. Hier der Thread zu den Transistoren meines Steuergerätes mit Bildern: http://forum.andre-citroen-club.de/showpost.php?p=4426535&postcount=126 und hier das ganze Thema dazu: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?t=66287 Boris Edit: die VN50N gibt es für wenige Cent z.B. bei Reichelt, würde heute neue einlöten statt den alten. Habe noch eine Handvoll unverbaute auf Lager für das nächste Mal Bearbeitet (29. März 201016 J. von XM_Boris)
30. März 201016 J. Ersteller So, ich bedanke mich erstmal für die antworten..werde mich am Wochenende erstmal das Steuergerät vornemen.. XM_Boris danke für die treads, sehr auffschlußreich...hast du vielleicht eine andere nummer für VN50N ...diese ist leider nicht auffindbar bei Reichelt Gruß -J-
30. März 201016 J. Stimmt, gibt's gar nich bei Reichelt (das ist ja mal selten). Dafür bei Conrad: http://www.conrad.de/ce/de/product/151369/TRANSISTOR-VN-05-N-STM (Bestellnummer 151369) Boris
30. März 201016 J. Ersteller Danke! werde diese gleich da mal ordern... sind die für alle XM gleich? dann Bestelle ich für meinen andere gleich mit... -J-
30. März 201016 J. Ich würde zuerst mal einen Blick ins Steuergerät werfen und Dioden einlöten (das schadet ja nicht). Es könnte ja durchaus sein, dass der Fehler auch schlicht durch einen schlechten (Wackel-)Kontakt am Hydractivventilstecker ausgelöst wird. Da kommt man aber hinten schlecht dran.
22. April 201016 J. Ersteller So, ich muß diesen noch mal hoch holen... habe jetzt das Steuergerät dioden verpasst..der Platine sa aus wie Neu..keine braunen hitze stellen... nichts das problem das er hinten runter fält ist aber immer noch aktuel, es ist jetzt sogar slimmer.. Meine frau führ heute zur Post (ca. 7 km), last den Motor laufen und gibt den brief ab steigt ein automatik in "D" wil losfahren und der fält hinten auf einschlag komplett runter... und hat gewartet bis der wieder oben war fährt 200 meter noch mal zur Bank...läst den Motor laufen...und so weiter..nochmal genau das gleiche..?? was kann das sein? übrigens die dioden haben beim ketten 24v geholfen, schön weich jetzt Mfg -J-
22. April 201016 J. Dann kann es alles mögliche sein: klemmender Höhenkorrektor, leckendes Hydractivventil (über den Rücklauf), klemmendes Antisinkventil, Wackelkontakt/Kabelbruch in der Hydractivventilansteuerung etc. Ohne eine detailliertere Fehlersuche wird das schwierig, hier eine konkrete und treffsichere Antwort zu geben.
22. April 201016 J. Hallo, da sind ja einige Teile, die es sein können. Es wird die Tür geöffnet und wieder geschlossen = Türkontakt, scheidet aber eigentlich aus, da er dann ja schon beim aussteigen fallen müßte. Trotzdem haben die Kontakte Einfluß auf die Hydractivsteuerung. Dann wird die Bremse getreten, wovon ich ausgehe, zum Gang einlegen. Dabei wird kurzfristig Druck über die Bremse abgebaut. Wenig, aber vielleicht hat es einen Einfluß auf andere Bauteile. Im Moment des Anfahrens geht er an der VA nach oben und an der HA nach unten. Jetzt könnte der Höhenkorrektor ins Spiel kommen. Sollte aber eigentlich nicht der Fall sein, da ja eine gewisse Trägheit eingebaut ist. Die Antisinkkugel scheidet m.M. nach aus, da der Motor ja läuft. Das Antisink ist also nicht aktiv, da es das eh erst bei sinkendem Druck wird. Was passiert, bei schlechter Pumpenleistung und defekter Antisinkkugel ?? Tritt dann dieses Problem auf ? Ich würde erst mal nach dem Hydractivventil sehen. Widerstand messen, wenn er oben bleibt und wenn er runter ist. Geht vorne am Rechner. Weißer Stecker runter und zwischen den grüngelben und den dicken grünen Kabeln messen. Sollte zwischen 3 und 4,5 Ohm sein. Gruß Herbert
22. April 201016 J. Ersteller dann fang ich malan mit das "klemmendes Antisinkventil" wo finde ich das ca.?
23. April 201016 J. Ersteller Oeps..da hat sich was überschnitten...die antwort war auf XM_Boris seinen beitrag.. aber danke Herbert...werde natürlich erstmal das einfachere angehen und messen.. Gruß -J-
23. April 201016 J. Hallo, ich würde einfach mal das hintere Hydractivventil wechseln (evt. zur Kostenvermeidung erstmal probehalber gegen das vordere tauschen). Es ist möglich, daß sich nach dem Abstellen des Motors die Hydractivkugel über ein verschlissenes Ventil entleert, dann tritt genau dieser Effekt auf - Herunterfallen des Hecks, sobald das Ventil wieder geöffnet und die Kugel damit wieder gefüllt wird. Gruß Torsten
23. April 201016 J. Am XM macht das Wechseln des hinteren Hydractivventils auf Verdacht überhaupt keinen Spaß. Vielleicht sollte man, um den Aufwand zu minimieren, erst mal an dessen Rücklaufleitung schauen, ob es da im Weichmodus und nach Abstellen des Motors tröpfelt? Und immer das Auto gegen Absinken sichern, wenn man sich darunter legt.
23. April 201016 J. In derben Fällen hört man, neben dem Elektrosummen, das LHM zischen, dann wäre auch schon alles klar. Gruß Torsten
23. April 201016 J. Ersteller könnte ich das auf meine 2 säulen hebebühne machen? sprich mit freihängende räder
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