31. März 201016 J. Stellt Euch vor, Ihr fahrt mit Eurem toll gepflegten alten Schätzken zur HU/AU und der Prüfer ist vom Erhaltungszustand des Fahrzeuges begeistert. Er findet aber einen "schweren Mangel", der auf Grund nicht zur Verfügung stehender Ersatzteile auch nicht behebbar ist. (nicht in 14 Tagen, vielleicht in Monaten Suche) Schlussendlich erhaltet ihr die Plakette. (Sowas passiert natürlich nicht.) Wie würde man sich dafür bedanken?
31. März 201016 J. Ich würde Ihn nach Monaten der Suche und Behebung des Mangels erneut aufsuchen um zu zeigen, dass sein Vertrauen berechtigt war. Torsten
31. März 201016 J. die frage klingt seeeehr theoretisch. zuerst frage ich mich: was kann das für ein mangel sein, der erst nach monaten suche behoben werden kann, aber zur verweigerung der plakette führen würde. als nächstes frage ich mich: was ist das für ein prüfer, der dann trotzdem die plakette vergibt nach dem motto, das wird schon noch. wie sollte man sich nun für diesen unwahrscheinlichen fall bei ihm bedanken? ich empfehle einen umschlag. inhalt: bedrucktes papier der bundesdruckerei in ansprechender menge.
31. März 201016 J. Aber mal Spaß beiseite... Ich fahr morgen mit unserem Käfer zum TÜV der hätte eigentlich schon im Januar gemusst aber da er Saisonkennzeichen hat... Hoffentlich denkt der Prüfer nicht das Auto ist n Aprilscherz... Gruß Stephan
31. März 201016 J. Doch - sowas kann passieren Und ich muß nicht Danke sagen - ist ne Frage von gegenseitigem Respekt und Vertrauen (was man sich natürlich über Jahre erwerben muß) Das man dann nochmal hinfährt und den behobenen Mangel präsentiert ist natürlich auch obligatorisch Gruß Detlef
31. März 201016 J. so was mach ich nur mit dem Chef der Prüfstelle oder einem der Prüfer, den ich schon länger kenne, da ich dann sicher sein kann, nichts falsch zu machen. Was nicht heißt, es wären Gefälligkeitsgeschichten. Es hat sich nur über die Jahre, oder soll ich sagen Jahrzehnte, ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Beide Seiten sehen den jeweiligen Fall sehr objektiv und danach folgt dann die jeweilige Entscheidung. Sicherheitsrelevante Geschichten sind davon ausgeklammert !!! Gesunder Menschenverstand ist schon einiges wert. Gruß Herbert
1. April 201016 J. .zuerst frage ich mich: was kann das für ein mangel sein, der erst nach monaten suche behoben werden kann, aber zur verweigerung der plakette führen würde. . Kommt drauf an, wie alt die Karre schon ist. Wie wärs z.B. nicht nicht mehr lieferbare Spurstangen, Achsschenkelbolzen etc.
1. April 201016 J. Danke für Eure Anregungen. Tatsächlich könnte ich mich für die Variante von Thunderstorm entscheiden, wenn so etwas jeh passiert wäre. Die Sache mit der Bundesdruckerei finde ich da generalfalsch. Auch eine größere Menge Flüssigbrot läuft in die gleiche schräge Richtung. Neben den Achsschenkelbolzen gibt es bei Youngtimern natürlich auch noch jede Menge elektronischer "Kasperln". Glücklicher Weise gehen die im Gegensatz zur "Hardware" oft auch ganz spontan kaputt. Beste Grüße Martin 480 Turbo P.S.: "Ihr sollt es richten, auf daß Ihr nicht gerichtet werdet."
1. April 201016 J. Die Sache mit der Bundesdruckerei finde ich da generalfalsch. Auch eine größere Menge Flüssigbrot läuft in die gleiche schräge Richtung. Du sagst es! Das wäre ja, wie wenn man nach ´nem Fournightstand Geld unter die Klobrille klemmt... Es nähme die Freiwillig- und Gleichwertigkeit. Roger
1. April 201016 J. Gesunder Menschenverstand ist schon einiges wert. hast du dafür genaue zahlen vorliegen?
1. April 201016 J. Ich würde Ihn nach Monaten der Suche und Behebung des Mangels erneut aufsuchen um zu zeigen, dass sein Vertrauen berechtigt war.Torsten So gehört sich das. Und 'ne Flasche Flüssigkeit zum Geniessen auf'm Tisch stellen und "Bis zum nächsten mal!" sagen. Den so einen TÜV-Prüfer hat es verdient. Hatte Ich vor Jahren mit einen "Garagenfund" 83er BX 16 TRS Automatik dessen Reifen vom Stehen voll spröde und kaputt waren, 260% verkehrsgefährlich. Zum Prüfung sind wir mit dem BX auf 'nen Hänger angetanzt, quasi direkt aus der Schweiz. Der hatte gerade mal 23Tkm gelaufen, und hatte - vom Reifen mal abgesehen - noch Jahreswagencharakter. Der Prüfer hat ihn natürlich passieren lassen, aber denn auch gleich gesagt, das wir mal unterwegs nachhause gefälligst einen Reifenladen besuchen sollte. Aber naja - da waren/sind wir schliesslich auch seit Jahren Kunden, und der weiss wie wir arbeiten, und auch wie wir NICHT arbeiten!!! Bearbeitet (1. April 201016 J. von Mads-citronaut)
1. April 201016 J. hast du dafür genaue zahlen vorliegen? Genaue nicht. Ungenaue auch nicht. Also eigentlich überhaupt keine. Ist auch egal, da Zahlen eh nur Schall und Rauch sind. Wichtiger ist mir ein normaler Umgang untereinander und wie gesagt, der gesunde Menschenverstand. Ich hasse nichts mehr, als Entscheidungen, welche damit nicht nachzuvollziehen sind. Gruß Herbert
1. April 201016 J. Genaue nicht. Ungenaue auch nicht. Also eigentlich überhaupt keine. Ist auch egal, da Zahlen eh nur Schall und Rauch sind. Wichtiger ist mir ein normaler Umgang untereinander und wie gesagt, der gesunde Menschenverstand. Ich hasse nichts mehr, als Entscheidungen, welche damit nicht nachzuvollziehen sind. Das Ungenaue ist ja das typische beim "gesunden Menschenverstand". Der typische Fuzzy-Logik-Entscheider, selbst fehlendes Wissen oder fehlerhafte Annahmen sichern meist noch ein einigermaßen akzeptables Ergebnis. Trotzdem misstraue ich der Sache sehr. Selbst der kränkste Typ meint nämlich, einen zu besitzen... Roger
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