6. Mai 201016 J. Hi Freunde des unfallfreien Fahrens! Am vergangenen Wochenende bin ich im Stau meinem Vordermann leicht aufs Heck gehüpft. Obwohl wir beide nach erstem Anschein keinen Schaden entdecken konnten, sagt die Werkstatt nun: Zierleiste gebrochen und Lackkratzer. Das Spachteln und Lackieren der Heckschürze soll geschätzte 1.000,- € kosten. Für mich eine Region, wo die Rettung des Schadensfreiheitsrabatts schon schmerzhaft würde. Natürlich wird das alles ülber meine Versicherung geregelt und ich lasse den Dingen ihren normalen Lauf. Trotzdem frage ich mich: Wenn für das Reparieren des Teils 1.000,- € wirtschaftlich sein sollen, was würde dann erst ein Neuteil kosten, bis es eben auch lackiert und montiert ist??? Fahrzeug: MB C-Klasse T-Modell. Leider neu, Baujahr 2010! >> Jürgen Edith: Unter der Heckschürze hat die Karre eine komplett incl. Steckdose wegklappbare Hängerkupplung. Die soll nach erster Inaugenscheinnahme nix abbekommen haben, aber genaueres sehe man erst bei der Demontage der Schürze. Es kann also noch teurer werden. Bixilein hat es natürlich nicht so leicht weggesteckt: Die Frontschürze sitzt etwas schief, einseitig nach hinten geschoben, Nummernschild verbogen. Zum Glück ist dahinter noch der Freiraum für Lüfter, Klimakühler und Kühler geblieben, da ist alles noch intakt... Bearbeitet (6. Mai 201016 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
6. Mai 201016 J. Hallo Jürgen, aktuelle Preise des neuen Modells hab ich nicht, aber die Schürze hinten dürfte so ungefähr bei 400-500.-€ liegen. Dann noch etwas Lack, den Ab und Anbau, Kaffeepause, etc., die Preise sind leider normal. Es gibt ja noch die Möglichkeit einer günstigeren Reparatur, die aber wohl aufgrund der Marke, dem Bj. und sonstiger, für uns unerklärbarer Gründe ausfällt. Gruß Herbert (gute Besserung dem BX)
6. Mai 201016 J. Ich hab an meinem 2005er E-Klasse Kombi die Stoßstange hinten teillackieren lassen. Man sieht den Übergang NICHT, 300 Euro. Carsten
7. Mai 201016 J. Moin... Trotzdem frage ich mich: Wenn für das Reparieren des Teils 1.000,- € wirtschaftlich sein sollen, was würde dann erst ein Neuteil kosten, bis es eben auch lackiert und montiert ist??? Soweit ich mich noch erinnere, hat vor ~20 Jahren ein leichter Stubser an einem Benz auch schon knapp 2kDM für eine neue Stoßstange gekostet. Dabei hatte ich die "nur" ein bisschen mit meinem Scheinwerfer zerkratzt. Das wird heutzutage bestimmt nicht billiger sein. Markus
7. Mai 201016 J. Hallo Jürgen, ich halte den Preis für "im Rahmen", vorallem, wenn hinter der Stoßstange eine Anhängekupplung sitzt. Die sind heutzutage soooo massiv, daß nach einem Auffahrunfall im Innern der Stoßstange oft nur Brösel übrigbleiben. Und dann sind da oft noch Einparksensoren, die es gleich mit zerbröselt (auch wenn man äußerlich nichts sieht). Aber warum eigentlich "Karre"? Find ich etwas niveaulos, schließlich bist Du dem draufgefahren... Gruß Bernhard
7. Mai 201016 J. Warum heißen die Teile Am Anfang und am Ende eines Autos eigentlich immer noch STOSS-Stange und nicht Hochempfindlicheslabberplastikwassofortimarschistwennmanesauchnurberührt? Bearbeitet (7. Mai 201016 J. von Sensenmann)
7. Mai 201016 J. Dass die heute bei MB überhaupt noch groß spachteln... Als ich mal vor wenigen Jahren ein Praktikum in einer NL Praktikum gemacht habe, war ich ganz schön von den Socken, wie lässig da durch das Teileprogramm geklickt wird. War ein neuer E-Klasse Vorführwagen, den ein Kunde beim Einparken vorne links an einen Steinbrocken gesetzt hat. Da wird nichts altes nochmal verbaut. Gut, die Frontschürze, linkes Scheinwerferpaar und die Motorhaube, die auch etwas abbekommen hat, wurden neubestellt. Aber (unnötigerweise) der Stern auf der Motorhaube (!), der ganze Zierrat der Schürze, der rechte (!) Nebelscheinwerfer etc. pp. Alle Neuteile wurden dann auch verbaut, nur beeindruckend war das Teilesammelsurium an Altteilen in allen Ecken der Werkstatt. Angefangen bei Kühlergrills über Zierleisten und besagten Sternen für Motorhauben und Heckdeckel... Teile, die top in Ordnung sind, aber einfach mitbestellt wurden. Außerdem viele neue Schriftzüge, auch die teueren von AMG, die irgendwann mal bestellt wurden, aber doch nicht gebraucht wurden. Ich habe mich gefreut Konnte viele Kleinteile erschnorren, aber die Versicherung des Unfallverursachers wird sich über den Endpreis nicht gefreut haben. Von daher dürften 1000 € leider Gottes nichts ungewöhnliches sein bei MB (und bei den anderen auch nicht) Gruß Marcel
7. Mai 201016 J. Hallo Jürgen, schade um den BX-Schaden. hört sich auch nicht so ganz einfach und billig an. Mir ist vor etlicher Zeit beim "Anfahren an einer Steigung" ein Fiesta vorn auf den Xantia gerollt, bei dem war die Heckzierleiste (fälschlich gern Stoßstange genannt) gerissen und die Heckschürze so verzogen, daß die Klappe sich nicht mehr öffnen ließ. Als ich den Fahrer zufällig später einmal traf erfuhr ich, daß diese "Kleinigkeiten" rund 3.000 Euro gekostet haben. Naja, bei mir war auch das Nummernschild verbogen, kostete rund 30 Euro.
7. Mai 201016 J. Das würde sich erst ändern, wenn die Versicherungen sich einig wären, sich bei Stoßstangenschäden richtig zickig anzustellen. 1. Geld nur nach dem ein Gutachter persönlich sich das angeguckt hat 2. Geld nur wenn etwas sichtbar kaputt ist. 3. Geld nur wenn wirklich repariert wird. 4. Geld nur soviel wie nötig, z.B. fürs Nachlackieren Das ist am Anfang viel Arbeit, kostet mehr als einfach zu zahlen und gibt natürlich eine Menge Ärger mit den Kratzerhysterikern die Ihr Heiligxplastik wegen "so einem Depp" nicht einfach nur beilackiert haben möchten und vor Gericht ziehen Aber wenn sie die harte Linie durchziehen, gibt es nach dem nächsten Modellwechsel wieder richtige STOSSSTANGEN, mit denen man mal auch "französisch" parken kann, ohne einen Totalschaden zu erzeugen Bearbeitet (7. Mai 201016 J. von Sensenmann)
7. Mai 201016 J. Ist zwar etwas OT, aber Sense hat völlig Recht! Ich würde gerne einen Schritt weitergehen und lackierte Stoßstangen ganz aus der allgemeinen Versicherung herausnehmen. Wer meint mit so einer (schön formuliert, Heinz...) Heckzierleiste sein Image aufbessern zu müssen, der möge es selber bezahlen. Den Schaden, den Jürgens Versicherung nun begleichen muss, zahlen wir schließlich alle mit. Volker
7. Mai 201016 J. Das ist eine versteckte Subvention der Autoindustrie. Was ihr wollt schmälert die Dividende und kostet Arbeitsplätze.
7. Mai 201016 J. So siehts aus. Von dem Austausch einer gebrochenen Zierleiste wird keine 4-köpfige Karrosseriebauer-Familie satt.
7. Mai 201016 J. Ersteller rege Beteiligung, Danke! Hallo Jürgen, schade um den BX-Schaden. hört sich auch nicht so ganz einfach und billig an. ... Heinz, ich mache mir da keine grossen Sorgen, da selbst die Lüfter und die Klima heile geblieben sind ... Viel kann da nicht sein... Ich werde berichten und ein paar Bildchen von BiXilein dazu hochladen. >> Jürgen Bearbeitet (7. Mai 201016 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
9. Mai 201016 J. Hallo, Tipp an alle : der ganze Stress mit einer möglichen Rückstufung in der Versicherung kann man umgehen wenn man zu einer Versicherung wechselt die einen so genannten "Rabattretter" anbietet. ich bin bei der HUK 24 und zahle dafür geschätzt 30,- Euro mehr im Jahr, habe dafür einen Schaden frei pro Jahr, beim zweiten Schaden in einem Jahr wird man allerdings zurückgestuft, aber nur als wäre 1 Schaden gewesen. Allerdings kommt man bei 1 Schaden auch mit den Prozenten nicht weiter runter, aber immer noch besser als 5 Stufen oder sogar mehr zurück gestuft zu werden. Schöne Grüße aus Aachen
9. Mai 201016 J. ach ja, was ich noch sagen wollte, mit diesem Rabattretter kann es einem dann egal sein, wie hoch der Schaden beim anderen ist. Einfach der Versicherung übergeben, und man hat die Angelegenheit aus dem Kopf. Diesen Rabattretter gibt es auch, so meine ich, für die Vollkasko. Schöne Grüße aus Aachen
9. Mai 201016 J. Das ist ja eine richtig gute Idee vom Sense: Zu den ca. 1000 Euro Schaden kommen dann nochmal 300-400 Euro für den Gutachter. Am besten gleich noch die Gerichte damit bemühen, damit die Unabhängigkeit gewahrt wird. Mir ist mal unterstellt worden, einen Schaden verursacht zu haben. Teilte das meiner Versicherung mit, die war auch der Meinung das ich unschuldig bin. Aber: Zwei Gutachter beauftragen, den Menschen vor Gericht ziehen etc. käme die Versicherung viel teurer und aufwendiger als den Schaden (ca. 500 Euro) zu begleichen. Man hätte aber von Forderungen gegen mich abgesehen. Hat sich dann aber alles geklärt. Aber das Resultat: Das teure an so einer Geschichte ist der Aufwand bzw. die Bürokratie. Ciao, Daniel
9. Mai 201016 J. Ja klar, Daniel. Habe ich auch geschrieben, daß Anfangs die Versicherungen gewaltig draufzahlen und es furchtbar viel Ärger gibt. Würde man mir dann eine verbogene Chromstoßstange nicht in voller Höhe bezahlen, würde mich mein Geschwätz von gestern auch nix mehr angehen und ich würde hier über die Abzocker von der Versicherung schimpfen Es geht halt um das "große Ganze"
9. Mai 201016 J. Das ist ja eine richtig gute Idee vom Sense: Zu den ca. 1000 Euro Schaden kommen dann nochmal 300-400 Euro für den Gutachter. Am besten gleich noch die Gerichte damit bemühen, damit die Unabhängigkeit gewahrt wird.Ciao, Daniel Ja, ich finde die Idee gut & richtig. Du hast wohl recht, keine Frage, die Juristerei hat schon längst überhand genommen und sollte keinesfalls noch weiter gefördert werden, nur, Sense schreibt ja hier nicht das nun jeder vor gericht ziehen soll. Es geht bei dem Gedanken darum, letztlich die Industrie zu zwingen, aus Stossfängern wieder Stossfänger zu machen, un den Ansatz - wie immer man das nun angehen mag - finde ich 100% richtig.
9. Mai 201016 J. Es geht bei dem Gedanken darum, letztlich die Industrie zu zwingen, aus Stossfängern wieder Stossfänger zu machen, un den Ansatz - wie immer man das nun angehen mag - finde ich 100% richtig. Jau, da bin ich auch bei euch. Und ich fände es auch wünschenswert, dass Schäden genauer geprüft würden. Aber dafür braucht es neue Verfahren, z.B. eine unabhängige Stelle wie den Tüv die schnell und kompetent sagen könnten: Spachteln, teillackieren, ergibt 400 Euro. Ciao, Daniel
23. Mai 201016 J. läuft doch alles schon so ab, gutachter und geld nur wenn beläge der rep. erbracht werden, nix mehr auszahlen lassen. die schicken heute wegen 400 euro schaden schon einen gutachter, man könnte ja einen versicherungsbetrug machen. mfg tobi
23. Mai 201016 J. Wer meint mit so einer (schön formuliert, Heinz...) Heckzierleiste sein Image aufbessern zu müssen, der möge es selber bezahlen. Vorher müsstest Du aber erst einmal die Autoindustrie davon überzeugen, Fahrzeuge mit nicht lackierten "Zierleisten" (wieso eigentlich Heck? Was ist mit der Vorne?) herzustellen. Denn selbst wenn ich heutzutage bereit wäre Aufpreis für nicht lackierte Stoßfänger zu zahlen, ginge das ja überhaupt nicht. Citroen ist da ja keine Ausnahme. Und das Problem mit eventuellen Rückfahrsensoren bliebe immer noch. Wenn ich da so an meinen ersten Fiesta denke. Der hatte noch schwarze Hartschaumpuffer. Wenn man damit beim Einparken im Parkhaus mal bis zur Wand vor fuhr, war das völlig egal. Hinterließ weder an der Wand noch an der Stoßstange (ja, das war wirklich eine) Spuren. Rumgespachtelt würde an meinem neuen aber auch nicht. Ich würde da auf eine neue bestehen. Zumal das, je nach Schaden, nicht unbedingt viel teurer wird. Bei den Stundenlöhnen heutzutage. Im Falle eines Verkaufs kommen gespachtelte Teile nämlich nie gut an. Gruß
23. Mai 201016 J. Ein gewisser Frederick Simms war übrigens der erste, der an seinen Autos Stoßstangen montierte. Bei Citroën gibt es immer hin je nach Modell schwarze Kuststoffpuffer an den Stoßfängerecken. MfG DS
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren