14. Juni 201016 J. Das Lieblingsland von Thorsten gerät anscheinend langsam aber sicher unter die Räder der Spekulanten: Zaudernder ZapateroEin Hauptgrund für die Sorge ist das schwindende Vertrauen in das Krisenmanagement des zögerlichen Premiers Zapatero. Er musste in den letzten Monaten von seinen EU-Kollegen zu Sparplänen und Wirtschaftsreformen fast schon gezwungen werden. Dazu kommt, dass sich zum Haushaltsloch, dem Immobiliencrash, einer Rekordarbeitslosigkeit und einer nicht enden wollenden Talfahrt der Wirtschaft nun auch eine Sparkassenkrise gesellt. Die Pleitegeier kreisen über vielen der 45 regionalen Geldinstitute, die sich mit Immobilienkrediten übernommen haben. Wie brenzlig ihre Situation ist, zeigt sich daran, dass kleinere Häuser von anderen europäischen Banken offenbar kein Geld mehr geliehen bekommen. Der gekappte Zugang zum Interbankenmarkt sei „definitiv ein Problem“, musste auch Finanzstaatssekretär Carlos Ocana am Montag eingestehen. Zwei Sparkassen mussten bisher per Verstaatlichung vor dem Bankrott bewahrt werden. Mehr als 20 weitere verkündeten, durch Fusion mit anderen Instituten ihre Probleme lösen zu wollen. Am Ende dieser überstürzten Notfusionen werden wohl kaum mehr als ein Dutzend Kassen unter der spanischen Sonne übrig bleiben. Das Krisenland steht auch deswegen unter verschärfter Beobachtung, weil es die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist und fast fünfmal mehr Einwohner hat als der Pleitestaat Griechenland. Entsprechend gewaltig wäre das Erdbeben, wenn der Koloss wirklich fiele. Allein deutsche Banken sind mit mehr als 200 Mrd. Euro betroffen, die sie dem spanischen Staat, Unternehmen und Privathaushalten geliehen haben. Frankreichs Banken sind gar mit knapp 250 Mrd. engagiert. Ein Spanien-Kollaps wäre somit ein gesamteuropäischer Albtraum. Proteste gegen „Aggressionen“ Pessimisten behaupten, die Krise Spaniens fange gerade erst an. Dazu passt die Ankündigung der spanischen Gewerkschaften, die nun auf die Barrikaden gehen und die Bevölkerung zum Generalstreik aufrufen, aus Protest gegen die „Aggressionen“ der Regierung Zapatero. Dieser Aufschrei erinnert stark an griechische Verhältnisse. Spaniens Regierung will mit Steuererhöhungen, sozialen Einschnitten, eingefrorenen Renten und einer Kürzung der Beamtengehälter ihr tiefes Haushaltsloch stopfen. Dazu kommt eine Lockerung des Kündigungsschutzes, um wieder Bewegung in den Arbeitsmarkt zu bringen, und eine geplante Erhöhung des Pensionsalters von 65 auf 67 Jahren. QuelleWenn Spanien fällt, dann gute Nacht, Euro. *Titel kann ja nach Lage ja ändern
15. Juni 201016 J. Spanien wird genauso wie Griechenland gerettet !!! Am Ende geht Deutschland pleite ... wirst sehen !
15. Juni 201016 J. Spanien geht nicht pleite, Spanien ist pleite. Mit der Verschuldungsrate ist die Insolvenz längst überfällig.
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