29. Juli 201016 J. Wie PSA Peugeot Citroën in Paris mitgeteilt hat, konnte der Umsatz im ersten Halbjahr durch einen Rekord-Absatz dank erfolgreicher neuer Modelle, steigenden Marktanteilen und einer weltweit hohen Nachfrage um 20,8% gesteigert und damit die Krise überwunden werden. Dazu trug auch die deutliche Erholung des operativen Ergebnisses aus betrieblicher Tätigkeit in der Automobilsparte bei mit 525 Millionen Euro, gegenüber einem Verlust von 904 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Die Erlöse stiegen auf knapp 28,4 Milliarden Euro. Der Umsatz der Automobilsparte stieg im 1. Halbjahr 2010 um 13,5 % auf 21.174 Mio. Euro. Die Erlöse aus dem Neuwagengeschäft stiegen im 1. Halbjahr 2010 durch den Absatzrekord um 14,7 % auf 15.820 Millionen Euro gegenüber 13.797 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Dieses Ergebnis spiegelt die starke Dynamik der Marken Peugeot und Citroën wider, die ihren Marktanteil in Europa von 13,7 % auf 14,5 % steigern konnten. Die Tochter Faurecia bestätigte den Aufschwung im 1. Halbjahr 2010 mit einer Umsatzrendite von 3,2 % (217 Millionen Euro). Der Dienstleister Gefco erzielte hohe Umsatz- und Gewinnspannen, die der Erholung der weltweiten Automobilmärkte und des Produktionsniveaus entsprechen. Die Banque PSA Finance steigerte das Nettoergebnis aus Banktätigkeit um erfreuliche 7,4 % auf 505 Millionen Euro. Die Referenz-Risikokosten sanken von 0,53 % Ende 2009 auf 0,47 %. Der Nettogewinn des PSA-Konzerns belief sich auf 680 Millionen Euro nach einem Verlust von 962 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der um Sonderposten bereinigte Betriebsgewinn lag bei 1,14 Milliarden Euro. Hier hatte man ein Jahr zuvor noch ein Minus von 826 Millionen Euro in den Büchern stehen. Für das Gesamtjahr rechnet PSA mit einem operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von rund 1,5 Milliarden Euro. PSA hatte im vergangenen Jahr auf Grund der weltweiten Finanzkrise seinen größten Nettoverlust seit 20 Jahren eingefahren. Der europäische Automarkt dürfte nach Einschätzung von PSA 2010 um sieben Prozent schrumpfen, während in China mit einem zweistelligen Wachstum gerechnet wird. 2015 will PSA bereits die Hälfte aller Fahrzeuge außerhalb Europas verkaufen, während es am Jahresanfang 2010 erst ein Drittel war. Mit einer Liquidität von 10,4 Milliarden Euro ist die Bilanz der Industrie- und Vertriebsaktivitäten solide. Zum 30. Juni 2010 stieg das Eigenkapital um 1.398 Millionen auf 13.845 Millionen Euro. Das entspricht einer Schuldenquote von 12,5 % gegenüber 16 % Ende 2009. Der Gewinn je Aktie bezifferte sich auf 3,00 Euro, gegenüber einem Verlust von 4,24 Euro im Vergleichszeitraum 2009. Der komplette Text von PSA Peugeot Citroen siehe. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/72873 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_72873.rss2
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