3. August 201016 J. hallo allerseits, nachdem seit einiger zeit meine hydraulikpumpe alle 10-15 sec klackt habe ich mir einen neuen druckspeicher gekauft und will ihn heute einbauen. dabei will ich auch gleich das lhm wechseln. ich denke zu diesen beiden sachen habe ich hier genug infos gefunden um es zu schaffen. was mir allerdings noch immer nicht klar ist, wie genau das empfohlene entlüften/durchspülen der bremsschläuche geht. was ich bis jetzt verstanden habe: nach dem tausch des lhm die ventile an allen bremssätteln so lange öffnen bis frisches lhm kommt. was ich noch nicht weiss: - bei laufendem motor? auf welcher höhenstellung? mit offener oder geschlossener druckschraube? - müssen die räder dafür runter oder nicht? wenn sie runter müssen reicht der normale wagenheber um das zu erledigen? - welches werkzeug benötige ich zum öffnen der ventile? wie sehen sie aus? wo sind sie genau? (jemand ein foto??) - habe hier irgend was von kleinen schläuchen gelesen, die einige auf die ventile stecken. ist das nötig? warum macht man das? ich hoffe ihr könnt mir einige der fragen beantworten! mit dank im voraus, grüsse
3. August 201016 J. was ich noch nicht weiss: - bei laufendem motor? auf welcher höhenstellung? mit offener oder geschlossener druckschraube? - bei laufendem Motor... - ganz oben, wg. der hinteren Bremsen... - mit geschlossener Druckschraube...wird sonst schwierig - müssen die räder dafür runter oder nicht? - Hinten auf jeden Fall. Vorne ginge es zwar auch mit Rädern drauf, ist aber ohne besser. - Theoretisch reicht ein Wagenheber, besser ist's aber, den Wagen Achsweise auf stabilen Böcken aufzubocken - welches werkzeug benötige ich zum öffnen der ventile? wie sehen sie aus? 8er Ringschlüssel. Oder besser Bremsleitungsschlüssel, die greifen besser. Foto hab ich leider nicht. Die kleinen Schrauben am Bremssattel mit 'nem Gummipöpel drauf (falls der nicht schon "verloren" wurde). - habe hier irgend was von kleinen schläuchen gelesen, die einige auf die ventile stecken. ist das nötig? warum macht man das?Solltest du auch tun. Anderfalls gibt es eine unschöne Sauerei. Und noch ein Tip zum Schluss: Die Schrauben mit Gefühl, nicht zu doll anziehen. Die sind ratz fatz ab. Und ggf. vor dem Öffnen mit Rostlöser behandeln. Vor allem wenn die Gummikappe schon länger nicht mehr drauf ist. Markus
3. August 201016 J. Ersteller super! vielen dank! noch eine frage: ich muss auch noch die "antisinkkugel" wechseln. da war doch auch noch etwas speziellen zu beachten gegenüber den normalen federkugeln, oder??
3. August 201016 J. Ja, unbedingt. Bei der Anti-Sink Kugel ist die Hochdruckleitung direkt mit der Kugel verschraubt. Zusätzlich gibt es eine Verschraubung, mit der die Kugel befestigt ist. Wenn du jetzt die Kugel los drehst, besteht die Gefahr, dass du danach einen Knoten in der Hydraulikleitung hast bzw. diese abreißt. Von daher: erst die Hydraulikleitung lösen (Bremsleitungsschlüssel), dann die Federkugel nur lösen. Im zweiten Schritt kannst du dann die Druckleitung festhalten und die Kugel ganz entfernen.
3. August 201016 J. okay, danke! was ist denn ein bremsleitungsschlüssel?? ist ein ringschlüssel, der an einer stelle offen ist, damit man ihn über die bremsleitung schieben kann, mit einem geschlossenen ist das nicht möglich. ist besser als ein maulschlüssel. gibts einzeln oder als satz. bei ibääh unter bremsleitungsschlüssel suchen thomas Bearbeitet (3. August 201016 J. von heideturboxm)
3. August 201016 J. Nimm besser eine lange 8er Nuß zum Anlösen der Entlüftungsnippel, ist das sicherste. Anschließend dann den Ring- oder Leitungsschlüssel drauf zum Entlüften. Nebenbei, bist ja offenbar vollständig unbedarft in Sachen Autoschrauberei: Entlüften ist gerade bei einem Zentralhydrauliker nicht gerade aufwendig, das bekommt auch eine Werkstatt preiswert hin. Gruß Torsten
3. August 201016 J. Hi... ist ein ringschlüssel, der an einer stelle offen ist, damit man ihn über die bremsleitung schieben kann, mit einem geschlossenen ist das nicht möglich. ist besser als ein maulschlüssel. gibts einzeln oder als satz. Wobei die Öffnung hier ja nicht so wichtig ist, da da eh keine Leitung dranhängt. Aber ein vernünftiger(!) Bremsleitungsschlüssel ist (eben wg. dieser Öffnung) deutlich stabiler als ein normaler Ring- oder Maulschlüssel, und macht die Schraube nicht so schnell "rund". Vor allem, wenn die schon ein bisschen festgegammelt ist. Markus
3. August 201016 J. Ich behaupte, daß ein Ringschlüssel stabiler ist als ein Bremsleitungsschlüssel... Machen wir doch mal ne Grundsatzdiskussion Gruß Torsten
3. August 201016 J. Euch ist aber schon klar,daß ihr hier einem scheinbar blutigen Laien Tips gibt,wie er an seiner Bremse zu arbeiten hat.
3. August 201016 J. Ersteller Das mit dem laien ist leider zu wahr. allerdings habe ich es gar nicht bis zur bremse geschafft. gescheitert sind wir schon bei dem fatalen versuch den bremsdruckspeicher ("antisinkkugel") zu wechseln. der reihe nach: zunächst haben wir den hauptdruckspeicher gewechselt. das hat ohne probleme geklappt. dann wollten wir uns die sache mit dem bremsspeicher wenigstens mal ansehen. ich war schon recht skeptisch, dass das was wird. also die karre hinten auf rampen gefahren und geguckt (mein kollege kennt sich mit schrauben schon ein wenig mehr aus als ich...). was er dann festgestellt hat war, dass die kugel bereits locker war und mit der hand zu bewegen. da wir nun der meinung waren, dass das auch nicht richtig ist sind wir zur tat geschritten: die mutter der hydraulikleitung festgehalten und die kugel rausgedreht. dann die überraschung: in dem loch der alten kugel streckte ein schwarzes knapp 1cm langes stück schlaug. gleichzeitig war keine äussere ringdichtung zu sehen (wie sie bei der neuen kugel mitgeliefert war). nun wussten wir nicht, ist dies ein dichtungsteil, was bei der neuen kugel fehlte oder etwas abgerissenen. wir haben dann diese alte dichtung(?) in die neue kugel gesteckt, den äusseren dichtungsring über das gewinde gelegt, die kugel eingedreht (dabei die mutter der hydraulikleitung festgehalten) und danach versucht die mutter anzuziehen. das ist aber wegen zu wenig platz für den schlüssel nur sehr schwer und wenig gegangen. nun läuft nach dem schliessen der entlüftungsschraube und hochfahren lhm aus. klärt mich mal auf,m was da falsch ist, bitte! danke und grüsse
3. August 201016 J. Normalerweise sind die Kugeln baschriftet. Was steht auf der alten Antisinkkugel? Und was steht auf der Neuen? Kannst du den jeweiligen Hersteller angeben?
3. August 201016 J. Hallo, also dieses Schlauchteil gehört da rein. Wenn es jetzt noch undicht ist, dann steckt die Leitung nicht richtig drin. Also Leitungsmutter noch mal auf, Leitung richtig rein und wieder zudrehen. Die Leitung sitzt richtig, wenn sich die Mutter ohne Anstrengung und großen Druck von Hand ansetzen und einige Umdrehungen einschrauben läßt. Gruß Herbert
4. August 201016 J. Moin... Ich behaupte, daß ein Ringschlüssel stabiler ist als ein Bremsleitungsschlüssel... Machen wir doch mal ne Grundsatzdiskussion Ich hatte diese beiden miteinander verglichen: (zum vergrößern klicken) Mit ging es vor allem um den Unterschied, wie die Schlüssel die Schraube "fassen". Markus
4. August 201016 J. Ich behaupte, daß ein Ringschlüssel stabiler ist als ein Bremsleitungsschlüssel... Machen wir doch mal ne Grundsatzdiskussion Gruß Torsten .........Bremsentlüftungsnippel immer nur mit sechskant Ringschlüssel oder Nuß bearbeiten. Gruß Torsten
4. August 201016 J. Noch etwas nettes am Rande: Das Bild aus #14 hat wahrscheinlich ein Leben gerettet! Als ich Gestern abend in den Keller ging, um die beiden Schlüssel fürs Fotoshooting zu holen, und ich das Licht einschaltete, kratze es plötzlich am Fenster. Da saß tatsächlich ein Igel. Der war durch 'ne Lücke in der Lichtschachtabdeckung gefallen und kam natürlich nicht mehr alleine raus. Wer weiß, wann ich den sonst gefunden hätte? Muss ich die Lichtschächte wohl mal "Igelsicher" machen. Markus
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