15. September 201015 J. Citroën wird auf der IAA Nutzfahrzeuge 2010 in Hannover vom 23. - 30. September zum ersten Mal zwei reine Elektrofahrzeuge präsentieren, den Berlingo First Electric und den C-Zero. Der Berlingo First Electric ist ein Transporter mit reinem Elektroantrieb. Dieser ist vollständig unter der vorderen Haube untergebracht, anstelle des ansonsten dort eingebauten Verbrennungsmotors. Dank dieser Anordnung bleibt der Laderaum unverändert und steht zur vollen Verfügung. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 1,89 t beträgt die Nutzlast des Berlingo First Electric 500 kg (ohne Fahrer). Mit seinem Dreiphasen-Asynchronmotor mit 42 kW Leistung und einem maximalen Drehmoment von 180 Nm bietet der Berlingo First Electric eine Reichweite von ca. 120 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Eine vollständige Aufladung der Batterie dauert acht Stunden, schon in fünf Stunden können 80 Prozent Aufladung erreicht werden. Damit ist der Wagen für den Einsatz in Transporterflotten geradezu prädestiniert. Dies zeigt auch die Tatsache, dass der Citroën Berlingo First Electric vor einigen Monaten eine Ausschreibung der französischen Post gewonnen hat und zurzeit in einer Serie von über 1.000 Exemplaren gebaut wird. Mit dem 100 % elektrisch angetriebenen Kleinwagen Citroën C-Zero befindet sich ein weiteres Elektrofahrzeug auf dem Citroën Stand. Auf nur 3,48 m Länge bietet der als Nutzfahrzeug konfigurierte C-Zero zwei Sitzplätze und einen kleinen Laderaum mit einem Laderaumvolumen von ca. 1,1 m³ und einer Nutzlast von 330 kg. Neben den Elektrofahrzeugen demonstriert Citroën auf der IAA Nutzfahrzeuge 2010 mit mehr als zwanzig weiteren Transportervarianten sein vielfältiges Programm an leichten Nutzfahrzeugen und Sonderaufbauten (siehe auch weiter unten Meldung vom 4.8.10). Die Citroën Pressekonferenz findet am 22.09.2010 um 9:30 Uhr auf dem Citroën Stand (Halle 13, C52) statt. (16.09.10)
16. September 201015 J. Auf Helgoland ist ein Berlingo mit erster Front elektrisch unterwegs. Den gabs damals beim Händler, kaum einer wollte ihn. Wie schon öfter: Citroën war zu früh dran, wie auch damals mit dem 3-Liter-AX, der 10 Jahre vor Prägung des Begriffs 3-Liter-Auto auf dem Markt war. Die anderen tun dann so, als ob sie was geleistet hätten und kriegen Titelstorys
16. September 201015 J. Interessant wäre zu wissen, was nach ggf. 1-wöchiger Standzeit (kein Elektroanschluß und kein Fahrbetrieb) notwendig ist, um die ZEBRA-Fahrzeugakkus wieder auf Betriebstemperatur von 270 Grad Celsius zu bringen - theoretisch würde ich den Berlingo allein wegen der Preiskategorie und Zuladfähigkeit einem C-Zero vorziehen. Bearbeitet (16. September 201015 J. von c5_klaus)
20. September 201015 J. 270° Betriebstemperatur? wasollndas? Update: habs grad gelesen. Das Problem scheint wohl schon mal aufgetreten zu sein und konnte "gelöst werden". Wie? Mit Bordmitteln? Mit Lagerfeuer unterm Auto (so, wie Fernfahrer in den 1950ern den Diesel in ihren Autos wieder flüssig machten)? Die ganze Elektromobilität hört sich gut und schön an. Auf dem Königssee bei Berchtesgaden fahren Ausflugsboote seit vielen Jahren elektrisch, auf Nordseeinseln gibts Elektrokarren (wie früher auf den Bahnsteigen) oder eben den Berlingo. Insellösungen zum Erreichen eines Ziels, das ganz individuell wichtiger erscheint, als die Gesamtenergiebilanz (!!) und die begrenzte Lebensdauer des überaus teuren Herzstücks des Fahrzeugs. Ich denke, es muss sich noch eine Menge tun, bis die Stromspeicherung wirklich marktreif ist. Und eben auch eine Fahrpause von einigen Wochen aushält. Wenn ich an den Tesla denke mit Handy-Akku-Technologie und gleichzeitig an mein inzwischen 3 1/2 Jahre altes Handy: das ist wirklich nicht das, was man in der Praxis gebrauchen kann. Ob sich noch was tut, bleibt abzuwarten. Immerhin wurde bis 1 Tag vor Ottos und Lenoirs erfolgreichen Versuchen mit Gasmotoren die Dampfkraft für DIE Energiequelle für alle Zukunft angesehen... Bearbeitet (20. September 201015 J. von ACCM Gerhard Trosien)
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