27. Oktober 201015 J. Hallo, sehr merkwürdig. Bei mir um die Ecke hat ein VW/Audi Händler neu gebaut (min. drei andere haben zugemacht). Nun hat dieser neue Laden nur eine Werkstatt und einen kleinen Verkaufsraum für Zubehör. Neuwagen zur Besichtigung Fehlanzeige. Macht man das heute so? Im Internet bestellt, im Werk abgeholt und dann zu Hause nur noch zu den unvermeidlichen Garantiearbeiten und Reparaturen? Wie ist das mit der Sitzposition, dem Geruch, dem Licht, der Zugänglichkeit unter der Haube und der Probefahrt? Brauch man das heute nicht mehr? Gernot
27. Oktober 201015 J. So viel, wie ich weiß, will VW ein Werstätten-Netz ohne Schauraum aufbauen. Das sind dann reine Werkstätten á la ATU, Pit-Stop etc. Gruß DS
28. Oktober 201015 J. Ist eine neue Schiene der VAG, nennt sich Premium-Sevice. Neuwwagen werden nur im Zuge der Vermittlung über einen "benachbarten" VAG-Händler verkauft. Hier bei uns ist z.B. die Premium-Sevice Nord bei der Lackierei Pahl angegliedert, Neuwagen verkauft die Kath-Gruppe.
28. Oktober 201015 J. Warum soll man sich den einen neuen VW ansehn bevor man ihn bestellt? Es hat sich minimal ausen verändert, ist etwas großer und teurer geworden und was man sonst wissen muss erfährt man doch aus der "Fachpresse". Außerdem sind als deutsch verkaufte Autos so gut, die kann man blind kaufen. :-) Bearbeitet (28. Oktober 201015 J. von MarkusW)
28. Oktober 201015 J. nennt sich Premium-Sevice. Durch Weglassen entsteht also Premium. Gut, das kennt man so von den dazugehörigen Autos, man muß sich ja manchmal schon über einen serienmäßigen Bilnkhebel freuen
28. Oktober 201015 J. Neuwagen verkauft die Kath-Gruppe. Der Papst? Günter;) Ja, der hat ja wohl auch schon einmal einen Golf verkauft.
28. Oktober 201015 J. Durch Weglassen entsteht also Premium. Gut, das kennt man so von den dazugehörigen Autos, man muß sich ja manchmal schon über einen serienmäßigen Bilnkhebel freuen Nicht ohne Grund schrub ich "nennt sich" Premiumservice und nicht "ist".....
28. Oktober 201015 J. Ich ziehe den fachkundigen Autosachverständigen im Blaumann allemal dem gleichen im Bossanzug vor. In der Werkstatt kann er sein Wissen einsetzen, im Schauraum steht er meist nur unmotiviert herum und sehnt sich nach seinem Einsatz am offenen Fahrzeug. Solche Typen kommen mir bisweilen vor wie die ausgebildeten Ärzte, die sich im Dienste der mehr Lohn zahlenden Chemiefirmen zum Medikamentenvertreter ummutieren liessen. Gruss Jürg
9. November 201015 J. Solche Typen kommen mir bisweilen vor wie die ausgebildeten Ärzte, die sich im Dienste der mehr Lohn zahlenden Chemiefirmen zum Medikamentenvertreter ummutieren liessen. Gruss Jürg Nö, das snd doch meistens abgebrochene Studenten mit ein paar Semestern irgendwas, die sich dann Pharmareferenten nennen dürfen ( weil sie für Automobilverkäufer nicht gut genug wären ... mfg Klaus
9. November 201015 J. Auch wieder wahr! Ohne deutsche Ärzte würde unser CH-Gesundheitssystem tatsächlich noch mehr leiden. Insofern können sie eben auch bei uns ihren Beruf ausüben. Aber das Sprichwort: "Schuster bleib bei deinen Leisten" hat immer noch etwas Wahres. Ein guter Schrauber wird nicht stets ein guter Verkäufer und umgekehrt. Wieso muss denn jeder Autofachmann seinen eigenen Glastempel haben? Ich hab es auch schon gepostet: guter und individueller Service in der erreichbaren Aglomeration, zentrale gemeinsame Schauräume in der City! Gruss Jürg
10. November 201015 J. wozu sich nen schauraum leisten? Ausprobieren kann amn das auto am besten draußen während der Fahrt, Einweisung geht auch auf der Straße. Wagen zur Probefahrt kann man auch so vorrätig halten. Schauraum kostet nur unnötig geld. und den hauptumsatz machen autohäuser nicht mehr durch neuwagenverkauf, sondern die Werkstatt.
18. Dezember 201015 J. VW besinnt sich wohl zu den Wurzeln des Autogeschäftes? Gaaaanz früher war (vorallem am Land) die Werkstatt quasi Mädchen für alles, hat nebenbei ein paar neue Autos verkauft. Und ehrlich gesagt: für meine Oldtimer habe ich eine kleine (Ex-Peugeot-)Werkstatt, die seit 60 Jahren schauraumlos unfaßbar kompetent repariert. Mehr ist nicht notwendig, die Qualität der Werkstatt ist oft für die Markenwahl des Neuwagens entscheidend. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. So ein Glaspalast erscheint in der Mischkalkulation auf jeder Servicerechnung. In Österreich werden neuerdings über 50% der Neuwagen als Dienstwagen oder Mietwagen zugelassen, die Leute, die wirklich einen neuen Wagen kaufen können, bekommen Kaufimpulse von Mietwagen (Dienstreisen) oder Dienstwagenneuzugänge der Kollegen. Wenn so die Qualität des Autohandels wieder steigt, kauf ich gerne beim Werkstattmeister (der kennt das Fahrzeug besser als jeder Verkaufs-Lackaffe...) - wie es früher üblich war... Gruß aus Wien, Walter
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