4. Dezember 201015 J. Hier stelle ich mir mal wieder die Frage: "Wem nützt das"?Wenn die TÜV, KÜS und Co. durch fingierte Mängelmeldungen die Gesetzgebenden solange weichkochen (oder -schmieren) bis die jährliche Prüfung vorgeschrieben wird, in welchen Kassen wird es dann wohl klingeln? Werden dann nicht auch mehr Ersatzteile und Werkstattstunden verkauft, irgendwann entnervte Besitzer ihr liebgewordenes Auto abstoßen? Am Ende kauft so jemand vielleicht sogar "Premium". Das Ganze riecht für mich persönlich nach einer Vorgehensweise außerhalb des gesetzlich erlaubten, passt aber zur momentanen Selbstbedienungsmentalität. Gruß von der Mosel Den Eindruck kann ich leider nur verstärken. Donnerstag mit meinem X2 bei der GTÜ: Mängel: ein verblassendes Blinkerbirnchen und eine ca. 10 mm lange Ablösung der Wischerlippe am Heckscheibenwischer. Ich find´s lächerlich. Aber wie oben schon erwähnt: irgendwann kriegen sie uns jedes Jahr auf die Bühne.
4. Dezember 201015 J. Mein XM ist wegen einem durchhängenden Glühfaden im Abblendlicht durchgefallen. Wohl gemerkt IN DER WERKSTATT, man muß als Prüfer schon ein Krater von Arschloch ein, um da nicht mal schnell dem Mechaniker zu sagen, "mach mal Lampe neu, die ist hinüber" !
7. Dezember 201015 J. Hier in Österreich gibts eine jährliche Überprüfung nach KFG §57a (umgangssprachlich "Pickerl" - für unsere Kollegen jenseits der Weißwurstäquators: Aufkleber/Klebeetikett) für Gebrauchtwagen, Neuwagen haben anfangs gestrecktes 3J.-Intervall. Anfänglich ausschließlich von Landesregierungs-Prüfanstalten (wie in Hamburg der "Baurat), Autofahrerclubs, später (70er?) von normalen Auto-Werkstätten. Aber nie vom österreichischen TÜV, der ist immer bis heute auf der Industrie-(Dampf-)Kessel-Seite geblieben - zu der er ja gegründet worden war (1880: 1 Dampfkesselexplosion + min. 1 toter Kesselwärter / Tag !). Was ist der Vorteil von dem 1 jahres-Intervall: die Prüf-Perspektive. Es leuchtet wohl ein, daß min 4x strenger geprüft werden muß, wenn das doppelte Intervall bis zur nächsten Abnahme ansteht (die Fehler potenzieren sich leider in ihrer Auswirkung). Ein minimaler Fehler wird vielleicht erst in 1 Jahr ein leichter Mangel werden. Nur: bei uns kostet die Prüfung ca. die Hälfte als bei Euch, bei Markenwerkstätten ist diese beim Service oft sogar gratis. Daß vorallem in Wien alte Autos sehr ungern fehlerfrei das Pickerl bekommen ("das glaubt nur ja keiner, so gut ist der"), liegt an der fehlenden Umweltzone. Das ist leider ein hinterhältiger soziokultureller Druck, der Oldtimerbesitzern entgegenweht... Das Statistik-Problem kennen wir schon länger, in der CH bei der MFK (MotorFahrzeugKontrolle, alle 2 J. ?) soll es aber noch extremer sein. Grüße aus Wien, Walter
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