30. November 201015 J. Hallo Zusammen, ich wollte demnächst (nach (!) Weihnachten) mein Wohnzimmer umgestalten und dachte dabei an eine Bruchsteinwand rund um einen Kamin an dem ein Kaminofen angeschlossen ist. Jetzt gibt es im Baumarkt Verblendersteine, die wie Bruchsteine aussehen und relativ leicht zu verlegen sind. Soweit so gut. Nur habe ich etwas bedenken was die Verklebung dieser Steine anbelangt. Der Kamin wird, wenn der Ofen an ist, sehr warm. Ich schätze so ca. 50 Grad im näheren Bereich des Ofens. Kann auch etwas mehr sein. Die Temperatur steigt auch relativ schnell an. Von flexiblen Fliesenkleber hat man mir abgeraten. Habt ihr ne Idee? Gruß Bernd
30. November 201015 J. Moin, guck dich da mal um: http://www.ardex.de/produkte.htm Da ich keine Fliesen verlege, habe ich nicht so die Ahnung. Aber Ardex hat da echt gute Sachen und einen guten Ruf im Profibereich. Gruß HD
30. November 201015 J. Für Wandfliesen benutzt man eigentlich eh keinen flexiblen Kleber. Nimm den ganz normalen, der geht sicher. Aber auch bei flexiblem Kleber sehe ich da ehrlichgesagt kein Problem. Habe das Gleiche gemacht und das hält jetzt schon 10 Jahre. Lass Dir ja keine Märchen aufbinden, Kachelöfen, die ja bekanntlich etwas mehr als 50 Grad Hitze im Inneren erzeugen, werden mit 08/15 Baumörtel zusammengepappt, für den Putz nimmt man dann Hafnerputz.
30. November 201015 J. hab mal eben gemessen, Die dem Kachelofen entströmende Luft hat 90°. Die Steinplatte oben drauf und die oberen Fliesen 80°. Selbst im mittleren Bereich und unten, also in Fußbodennähe sind es noch 40-50°. Hat mich jetzt einfach interessiert Gruß Herbert
30. November 201015 J. Hat mich jetzt einfach interessiert Die Temperatur von deinem Hintern würde uns jetzt aber auch noch interressieren
1. Dezember 201015 J. Wenn du im Dickbett verlegen willst, und das würde sich bei Bruchsteinen anbieten, nimm profanen Zementmörtel. Im heisseren Bereich würde ich (nach Anweisung meines schornsteinfegenden Schwiegervaters in spé) eine Handvoll Salz mit in den Mörtel schmeissen. Dass soll Risse verhindern. Je nach Untergrund würde ich vorher (und vor allem im kalten Zustand) den Untergrund "berappen". wie das bei euch im Westen heisst, weiss ich nicht. Bei uns nimmt man dünn angerührten Beton (Zischensaufne) und dann mit Schmackes auf die Fläche. Die Wandoberfläche wird rauher (was die Hafteigenschaften weiterer Beschichtungen verbessert) und der Untergrund nuckelt dir nicht so schnell was Wasser aus dem Mörtel. Merke: Mörtel binden ab. Die trocknen nicht nur. Deshalb: Nach dem Aufbringen warten bis zum ersten Heizvorgang, bis der Schnulli abgebunden hat (rechnerisch niemals, da immernoch Reaktion passiert, aber nach 14 Tagen ... 3 Wochen biste auf der sicheren Seite.
1. Dezember 201015 J. Ersteller Jo, das hilft mir weiter, nur mit dem Salz bin ich etwas skeptisch. Habe schon überlegt für den heissesten Bereich Körnit zu benutzen. Das benutzt man normalerweise zum Einsetzen von Ofenrohren. Gruß Bernd
2. Dezember 201015 J. Körnit sagt mir nix. Unser Ofenrohr (Besucher des Telefonsuche-Threads werden sich entsinnen) ist mit "Salzmörtel" eingesetzt, da reisst nix. und zum Schluss zählt nur das Resultat. Und ob Bad Reichenhaller oder Körnit wird sicherlich nur am Geldbeutel zu unterscheiden sein.
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