9. Dezember 201015 J. Moin zusammen,iIch habe dabei festgestellt das nicht das Gewinde im Schwingarm festgegammelt war, sondern der Schraubenschaft im Sattel. Henning Hallo, genau das ist der Punkt, das alte Citroen Leiden, Eisen in Alu. Viel Erfolg Gruß H.
9. Dezember 201015 J. Und beim Zusammenbau nicht mit Fett an den Schrauben geizen - dann gehts beim nächsten Mal (im warsten Sinn des Wortes) wie geschmiert Fett eher nicht, Keramikpaste ist das Mittel der Wahl.
9. Dezember 201015 J. Also die vor 20 Jahren an meinem CX gefetteten Schrauben gehen immer noch wie Butter
9. Dezember 201015 J. Wenn die Schraube im Sattel festgegammelt ist, müßte doch Gewalt helfen, dicker Hammer, große Zange, mal klopfen, mal hin- und herdrehen. Das Aluoxid ist doch nur Pulver und läßt sich losrütteln?!
9. Dezember 201015 J. Ersteller Hi Henning, danke für deinen Tipp mit dem Bremssattel. Die Gammelstelle ist tatsächlich zwischen Bremssattel und Restgewinde der Schraube. Sattel ist unbeschadet raus, einziges Problem ist, die Schraubenreste aus dem Schwingarm rauszudrehen (sind jeweils ca 10mm gewindestangen, fast bündig abgebrochen) Musste nämlich die längere samt Sattel abbrechen, sie lässt sich aber frei drehen. Linksbohrer und sie ist raus. Sorgen bereitet mir der 2te Stummel, er hat sich nämlich bei der Abschraubaktion kein Stück im Gewinde gedreht. Wie hast du deine so leicht rausbekommen? Der alte Sattel ist wieder fit, bräuchte nur diese kleine Dichtung. Gibt es sie extra beim freundlichen oder werden sie mir neuen Bremssattel andrehen wollen? Irgend eine Idee (außer klopfen und Rostlöser) wie ich den festgegammelten Stahl/Alu Kontakt beim anderen Rad lockern könnte? 2 abgebrochene Schrauben sind vorerst genug... Vielen vielen Dank an all die fleißigen Helfer hier! Niko Bearbeitet (9. Dezember 201015 J. von kartofff)
9. Dezember 201015 J. Falls es bei der Beschaffung einer neuen Dichtung Schwierigkeiten geben sollte: Zumindest damals beim CX habe ich die alten Dichtungen wieder verwendet. Das hat problemlos funktioniert. Es ist ja schnell geprüft, ob der Sattel wieder dicht ist. Gruß Gerd
9. Dezember 201015 J. Fett eher nicht, Keramikpaste ist das Mittel der Wahl. Hallo, wieso Fett eher nicht? Gruß H.
9. Dezember 201015 J. Weil es explizit der galvanischen Trennung dient. Zudem kann man durchaus ein Fett erwischen, was zur Säurebildung tendiert unter Einfluß von Wasser. Und auf gar keinen Fall Kupferpaste nehmen, das ist sogar kontraproduktiv. Gruß Torsten Bearbeitet (9. Dezember 201015 J. von TorstenX1)
9. Dezember 201015 J. Sag mal Niko (kartofff), hast Du nicht die Möglichkeit, hier noch ein paar Bilder einzustellen? Würde mich interessieren, wie das ausgesehen hat...
9. Dezember 201015 J. Ersteller vorher nacher Nun ist alles ab bis auf die 2 kleinen abgebrochenen Schrauben, hab aber leider kein bild davon. Die Bremsscheibe ist heiß, gell? :-P
9. Dezember 201015 J. Was ist das denn für ein Teil, was da nach oben führt, das mit dem Gummibalg was aussieht wie ein kleiner Stoßdämpfer? Meiner hat da nur so nen Gummiknubbel oben dran falls es mal durchschlägt.
9. Dezember 201015 J. Ach du grüne Neune, das ist links - dann geh rechts so gut vorbereitet ran wie du kannst, es wird dort nicht besser... Gruß Torsten
9. Dezember 201015 J. Was ist das denn für ein Teil, was da nach oben führt, das mit dem Gummibalg was aussieht wie ein kleiner Stoßdämpfer?Meiner hat da nur so nen Gummiknubbel oben dran falls es mal durchschlägt. Ist auch nur Gummi. Das ist der Anschlag eines Activa, die sind etwas anders geformt. Edit, nein, der Länge nach nicht Activa, die sind kürzer - falls ich das richtig im Blick habe,einfach eine spätere Bauform des Anschlages. Bearbeitet (9. Dezember 201015 J. von TorstenX1)
10. Dezember 201015 J. Ersteller Ach du grüne Neune, das ist links - dann geh rechts so gut vorbereitet ran wie du kannst, es wird dort nicht besser...Gruß Torsten Jetzt verstehst du, wieso ich die 5,5er "Schraube" nicht gefunden habe :-P
10. Dezember 201015 J. Ah, danke Torsten. Sieht ganz schön aufwändig aus das Teil. Die Scheiben sind bestimmt noch die ersten, der Sattel war noch nie ab, da hat er quasi Wurzeln geschlagen.
10. Dezember 201015 J. Ersteller Ah, danke Torsten. Sieht ganz schön aufwändig aus das Teil.Die Scheiben sind bestimmt noch die ersten, der Sattel war noch nie ab, da hat er quasi Wurzeln geschlagen. Das Auto habe ich im Sommer bekommen mit 150t km, nun habe ich 160 drauf. Ist es überhaupt möglich, dass es die ersten sind? Die Beläge waren dagegen ca 1-2mm abgenutzt und der Querschnitt hatte eine wundervolle Schlangenform. So etwas hatte ich noch nie gesehen...
10. Dezember 201015 J. Bei meinem X2 1,9td Break ( die HA Bremse ist größer Belagbreite 83mm) wurden die hinteren Bremsscheiben erstmals zum letzten Tüv bei ca 275.000km gewechselt. Das "Bremsbild" auf der Scheibe war absolut ok nur die Mindeststärke der Scheibe war fast erreicht. Nur der Rost an den Scheibenrändern war schlimm (bröckeln) Wichtig ist die Sattelpflege (reinigen!) so alle 2 Jahre. Die Beläge halten schon 100.000km.
10. Dezember 201015 J. Moin, um die Schraubenstummel herauszubekommen brauchst du: 2 Unterlegscheiben, Durchmesser ca. 30 - 35 mm, ca. 2 mm stark, Mittelbohrung etwas kleiner als der Gewinderest 2 Muttern M 12 Schutzgasschweißgerät mit Zubehör (Maske, Handschuhe, usw) Trennspray Spitzzange WD 40 Kaffee oder Tee 2 Bier (notfalls alkoholfrei) evtl. 1 Helfer Bolzenrest und Umgebung gründlich reinigen, erst mechanisch, dann mit Bremsenreiniger, gut ablüften lassen. Den Bolzen mehrmals über einige Zeit (etwa eine Stunde) verteilt mit WD 40 einsprühen. Danach nochmals reinigen. Eine Unterlegscheibe auf einer Seite mit Trennspray einsprühen, mit der eingesprühten Seite zum Werkstück, am besten mit der Spitzzange, genau zentriert über den Bolzen halten. Das Mittelloch der Unterlegscheibe mit höchster Leistung des Schweißgerätes vom Rande zur Mitte zuschweißen. Nun sollte der Schweißpunkt etwas aus der Unterlegscheibe herausschauen und diese gut mit dem Bolzenstummel verbunden sein. Pause machen, Kaffee oder Tee trinken und die Schweißstelle abkühlen lassen. Innerlich gewärmt und frohen Mutes eine der Muttern ergreifen und mit der Spitzzange mittig über dem Schweißpunkt auf die Unterlegscheibe drücken. Außen mit zwei kleinen Schweißpunkten auf der Unterlegscheibe anheften und darauf achten dass von der freie Flankenhöhe der Mutter möglichst viel erhalten bleibt. Nun in aller Ruhe die Mutter innen mit dem Untergrund (erste Schweißung und Unterlegscheibe) verschweißen. Warten bis die Mutter, die jetzt hellrot glühen sollte, abgekühlt ist. Zur Sicherheit außen noch einige kleiner Verschweißungen der Mutter mit der Unterlegscheibe machen. Wenn sie nur noch in der Mitte dunkelrot glüht sollte sich der Bolzen mit einem Zwölfkant-Steckschlüsseleinsatz und einer Ratsche bequem lösen lassen. Durch die extreme Wärmezuführung dehnt sich der Bolzenrest aus und "sprengt" den Rost. Dieser war vorher schon durch das WD 40 angelöst. Mit dieser Methode war ich in etwa 90 % der Fälle erfolgreich. Bei sehr dicken Gewindebolzenresten kann es sinnvoll sein sie vorher mittig zu durchbohren um die Spannung herauszunehmen. Auf jeden Fall mit einem kleinen Bohrer beginnen und genug Abstand zum Gewinde halten - erst 3 mm, dann 5 mm, das sollte reichen. Jetzt liegt die Erfolgsquote bei 95%. Nun freudig strahlen, ein Bier trinken und mit dem zweiten Bolzen genauso verfahren wie mit dem ersten. Falls die Aktion nicht zum Erfolg führt: traurig zwei Bier trinken, ein gut erhaltenes Gebrauchtteil besorgen und einbauen. Fröhliche Grüße N :-)
10. Dezember 201015 J. So gut sollten alle Anleitungen geschrieben werden...da macht allein schon das Lesen Spaß. viele Grüße Michi
10. Dezember 201015 J. Nur wird man leider zum Alkoholiker. Man kann auch versuchen, den mim Brenner warm zu machen, denn Loch reinbohren und nen Inbusschlüssel reinwämsen. Damit kann man den Gurk dann evtl. rausdrehen. Das geht bestimmt auch kalt. Aber ne Pulle Gas mit Brenner ist schon nicht übel. Braucht man auch zum Zigarette anzünden.
10. Dezember 201015 J. würde ich vorsichtig angehen lassen, die Sache mit dem Inbus reinwürgen. Weil meiner Meinung nach wieder einer Verspannung in der Schraube entstehen kann, statt die Schraube zu entlasten (denke ich zumindest mal.) Viele Grüße Michi
10. Dezember 201015 J. Nachtrag.. Die Schraube am Bremssattel ist gehärtet. Das erschwert die Sache noch zusätzlich. viele Grüße Michi
10. Dezember 201015 J. Moin, Nur wird man leider zum Alkoholiker. Deswegen der Hinweis 2 Bier (notfalls alkoholfrei) Man kann auch versuchen, den mim Brenner warm zu machen, denn Loch reinbohren und nen Inbusschlüssel reinwämsen. Bei uns hier im Rheinland sagt man : "M'r kann och 'mem Rieevkooche d'r Fooßboddem öle!" Wem die rheinische Sprache fremd ist findet hier Erläuterungen: Wikipedia op Kölsch Fröhlische Jrööß N ;-) Bearbeitet (10. Dezember 201015 J. von LordAir)
10. Dezember 201015 J. Nachtrag.. Die Schraube am Bremssattel ist gehärtet. Das erschwert die Sache noch zusätzlich.viele Grüße Michi Das glaube ich nicht! Das ist eine Dehnschraube, die muss elastisch sein. Elastizität und Härte schliessen sich aber aus.Edith: Der Standardtest, ob ein Werkstück gehärtet ist, funktioniert wohl mit der Handfeile: Rutscht die haltlos ab, isses hart, kann man da schön was wegfeilen, ist es normaler, ungehärteter Feld-Wald-und-Wiesen-Stahl. Ich hab noch die alten Bremssattelbolzen rumliegen - soll ich mal feilen? Bearbeitet (10. Dezember 201015 J. von Juergen_)
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren