12. Dezember 201015 J. Hallo, zur allgemeine Erbauung zwei Bilder aus dem Gruselkabinett. Das sind, in der oberen Reihe, die nicht mehr ganz runden Rollen aus einem Schwingarmlager. Die untere Reihe geht noch. Das ist der dazu passende Schwingarm mit der Stelle an der sich die Rollen durch "gearbeitet" haben. Der Sitz des Lageraussenringes ist noch brauchbar, nur der Dichtringsitz muß mit Sikaflex o.ä. abgedichtet werden. Gruß H.
12. Dezember 201015 J. Wie kann sowas passieren? Ich bin ja auch einiges gewohnt von BX Schwingarmen aber das nicht! Ich würde die Gruben ordentlich entfetten und dann mit Flüssigmetall verfüllen. >> BXdrvr P.S.: Und natürlich die Lager mittels Spezialwerkzeug korrekt ausdistanzieren!
12. Dezember 201015 J. was ist da denn passiert? (ich habe nicht die augen dafür) Kaputtes Kegelrollenlager hat ein schönes Muster in die Aufnahme der Schwinge gedrückt. Die Rollen lügen sich zwischen Innenring und Außenring des Lagers durch und reiben dann auf der nichtgehärteten Fläche rum, die oben zu sehen ist. Ich würd die Schwinge nochmal benutzen, an der Stelle sitzt nur der Dichtring. Muß man nur schön glattmachen und zukleistern. Bei mir wars nicht ganz so tief, hab einfach mehr Fett genommen.
13. Dezember 201015 J. Das sieht heftig aus. Ausserdem scheint sich an der Schwinge ein Wulst herausgedrückt zu haben, der vor einer evtl. Wiederverwendung (?) weggeschliffen werden müsste.
13. Dezember 201015 J. Ersteller Hallo, ja, wie kann so etwas passieren?. Ich weiß es nicht, Korrosion war es offensichtlich nicht, denn die Rollen sind ja noch blitzblank. Vielleicht ist der Rollenkäfig gebrochen dann hatten die Rollen genug Platz zum Wandern. Zum Thema Lager einstellen, das ist im Forum schon ausgiebig kontorvers diskutiert worden, ich versteh es nicht. Was gibt es da einzustellen? Der Abstand der Außenringe ist durch die Lagersitze im Schwingarm fix, der Abstand der Innenringe ist durch die Länge der Lagerhülse fix, die Lager selbst haben verdammt enge Fertigungstoleranzen, das paßt schon. Die Schwingarme wurden doch sicher am Fließband zusammen genagelt und es glaubt doch hoffentlich genauso sicher niemand, daß da hinterher das Lagerspiel kontrolliert wurde, wozu auch, alles fix siehe oben. Es gab sicher beim Zusammentreffen aller negativer Toleranzen einige Ausreißer, das waren dann die so genannten Montagsautos und wer so eines erwischt hat, Pech. Gruß H.
13. Dezember 201015 J. @9: Nee, das paßt nicht. Die Druckrohre in der Mitte sind nämlich nicht sehr genau gefertigt und dadurch kommt beim Weglassen des Messens und der Dimensionierung der Distanzscheiben "irgendeine" Vorspannung heraus, aber nicht die gewünschte. Juergen_ kann das bestätigen. >> BXdrvr
13. Dezember 201015 J. Die Kegellager können meiner Erfahrung nach bis zu 0,2 mm unterschiedlich dick sein, wenn man sie im zusammengesteckten Zustand mißt. Bei 2 Lagern mit ungünstig liegender Toleranz kann da schon was zusammenkommen. Ich hab die alten Distanzringe nicht mehr zwischenbekommen.
13. Dezember 201015 J. Ich bestätige BXdrvr-Peter und liefere mit diesem Link zwei Fotos und die technische Zeichung. Sowohl die Rohre als die seitlichen Druckstücke kommen jedesmal neu und sind keine Präzisionsteile. Deshalb ausdistanzieren! http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?t=43639&p=4635851
13. Dezember 201015 J. Ersteller Hallo, zur Erklärung, ich nehme immer die alten Hülsen und Distanzstücke. Die Hülsen sind geschliffen, 6 Stück habe ich hier noch liegen, sind alle 194,2mm lang und 21,96mm Durchmesser, alle gleich aufs Hundertstel. Die aus dem Reparatursatz sind allerdings Schrott. simple Drehteile und mindestes 1/10mm zu dünn. da kann man die Lager drüber werfen. Gruß H.
13. Dezember 201015 J. Zu dünn ist doch egal, auf die Länge kommts an... *kicher* /und auf 2 Hundertstel die Länge drehen ist grad am Automaten kein Problem. //Wenn ich nächsten Sommer auch so viel Zeit hab wie letzten, werd ich nochmal nachgucken, ob die Schwingarmlager Spiel haben. Bearbeitet (13. Dezember 201015 J. von Dennie)
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