4. Januar 201115 J. Hallo zusammen, Habe folgendes Problem .... Und zwar kriege ich den ersten Gang und den Rückwärtsgang nur schlecht eingelegt. Manchmal kann ich richtig "fühlen" wie die Zahnräder sich noch ein bisschen drehen und dann schieb ich den Gang mit etwas Nachdruck rein. Kann man die Kupplung vielleicht einstellen? Wenn ja, wie macht man`s ? Oder ist sie vielleicht langsam am Ende? Was müßte man an € für einen Wechsel so pi mal Daumen veranschlagen? Tumbleweed .
4. Januar 201115 J. Also, normaler Verschleiß macht sich dahingehend bemerkbar, das die Kupplungsscheibe dünner wird und dann irgendwann durchrutscht. Das merkt man, wenn man Gas gibt, die drehzahl steigt und das Auto nicht merklich beschleunigt. Das kann man nachstellen, indem man den Seilzug am Getriebe verlängert - beide Muttern lösen und nach vorne (Fahrtrichtung) drehen. Und ab und an versuchen im 3. Gang mit betätigter Handbremse loszufahren - bevor das Kupplungspedal ganz losgelassen ist (ca. 1/5tel des Weges) sollte der Motor ausgehen. Was du hast, ist - ich nenne es mal - abnormaler Verschleiß. Bei dir werden die Federn der Andruckplatte lahm. Das kannst du kurzfristig durch verstellen der Muttern am Seilzug Richtung Fahrerkabine kompensieren. Austausch wird eher früher als später nötig werden. Bricht eine (oder mehrere) Feder(n) dann trennt die Kupplung nicht mehr d.h. man bekommt bei laufendem Motor keinen Gang mehr rein!
5. Januar 201115 J. Ersteller Hi Thunderstorm Technologies Danke für deine Antwort. Also, rutschen tut da gar nix. Von daher hatte ich ja gedacht das es einfach nur eine Einstellungssache sein könnte. Das man damit den Einkuppelpunkt am Pedal etwas höher / eher kriegt. Eigentlich tritt dieser Effekt auch nur, wie schon erwähnt, im 1sten und im Rückwärstsgang auf, alle anderen lassen sich ganz normal einlegen. Na, muß mal schauen was so ein Kupplungswechsel hier so kostet . . . Gruß Tumbleweed . Bearbeitet (5. Januar 201115 J. von Tumbleweed)
5. Januar 201115 J. Eigentlich tritt dieser Effekt auch nur, wie schon erwähnt, im 1sten und im Rückwärstsgang auf, alle anderen lassen sich ganz normal einlegen. Das fängt immer so an und macht sich logischerweise beim stehenden Fahrzeug stärker bemerkbar (1. und R-Gang). Wie gesagt, das kannst du, wie oben geschrieben, etwas verbessern - und dazu würde ich dir auf jeden Fall Raten, weil ein Getriebedefekt sonst eintreten könnte. Das gewaltsame und hackelige Schalten kann (und wird) dazu führen, das Zähne im Getriebe abbrechen! Unter Umständen kann es auch sein, das sich das Kupplungsseil gedehnt und deshalb verlängert hat. Davon berichten zumindest einige hier im Forum - mir ist das in meiner gesamten Fahrerkarriere in der Form nie vorgekommen (und ich hab schon ein paar Mio KM abgespult ) und ich halte das bei einem Stahlseil unter der doch recht geringen Belastung für relativ unwahrscheinlich, außer es scheuert irgendwo und ist kurz vorm Reissen. Wenn du eh die Kupplung wechseln solltest, denk daran, den Umlenkhebel, der das Ausrücklager betätigt, zu fetten (am besten mit Kupferpaste) und du wirst ein bisher nie gekanntes lKupplungsfeeling erleben. Ach ja, das Ausrücklager könnte sich auch gefressen haben und die Federn abschleifen - hatte ich auch schon - der Effekt ist wie im ersten Absatz beschrieben. Da kann man aber normalerweise ein schleifendes Geräusch hören, wenn man die Kupplung tritt. Bearbeitet (5. Januar 201115 J. von Thunderstorm Technologies)
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