15. Januar 201115 J. Beim Freundlichen habe ich neulich an der Teile-Theke gewartet und habe mich etwas umgeschaut. Da hing ein Bilderrahmen an der Wand. Gerahmt waren die Stundensätze für das Werkstattpersonal Ich meine mich an ca. 90 Euro inkl. MwSt. erinnern zu können für die Mechanikerstunde. Der Lackierer ein paar Euro mehr. Das ist mal ne Ansage. Seitdem kann ich mir erklären wie die in dem Laden auf 50 Euro für's Steuergeräteauslesen kommen. Gruß Marcel
15. Januar 201115 J. 30 Euro für den, der es macht. Wenn ich immer so lese, für welchen Stundenlohn die Leute heutzutage arbeiten müssen, sind 30 Euro hoch. Ich bin allerdings kein Betriebswirt, könnte also nicht ausrechnen, was z.B. Hebebühne, Werkzeuge so kosten. Denn ohne geeignetes Werkzeug würde es wohl nicht bei 6 h bleiben. Dorothea
15. Januar 201115 J. Zu meiner aktiven Zeit kostete ein vollwertiger Arbeitsplatz (Bühne, Testgeräte, Werkzeug) in der Werkstatt ca. 50ooo Euro. Den konnten sich dann (mit Werkzeugergänzungen um die einige tausend Euro pro Kopf) bis zu drei Leute teilen. Manche Geräte braucht man je nach Größe des Betriebes nur ein mal (z.B. Diagnosegeräte). An Bühnen pro Arbeitsplatz kann man aber nicht sparen und gutes, professionelles Werkzeug ist sauteuer. Wenn man heute Werkstatteinrichtung, Personalkosten, Lohnnebenkosten, Mieten etc. berücksichtigt, wundern mich Stundenlöhne von 100 Euro nicht. Außerdem sind normale Wartungsarbeiten bei weitem nicht mehr so zeitintensiv wie früher, was sich natürlich negativ auf die Personalauslastung auswirkt und zudem muss eine Werkstatt alles an Werkzeugen und Ausstattung vorhalten, auch Dinge, die teuer sind, die man aber nur sehr selten braucht. Ständig müssen Mitarbeiter auf Fortbildungen und Schulungen geschickt werden usw.. Das kostet alles eine Haufen Geld. Irgendwo muss das herkommen. Freie Werkstätten können sicher etwas anders arbeiten, dafür stoßen die aber auch schneller an Grenzen. Es hat schon Gründe, dass kaum eine freie Werkstatt Citroen Fahrzeuge anfasst. Zumindest bei Fahrzeugen mit Hydraulik ist schon sehr spezielles Wissen und auch auch Werkzeug vonnöten.
15. Januar 201115 J. Freie Werkstätten können sicher etwas anders arbeiten, dafür stoßen die aber auch schneller an Grenzen. Es hat schon Gründe, dass kaum eine freie Werkstatt Citroen Fahrzeuge anfasst. Zumindest bei Fahrzeugen mit Hydraulik ist schon sehr spezielles Wissen und auch auch Werkzeug vonnöten. Naja, das ist dann doch wohl eher ein Vorurteil Der Rest deines Postings ist aber absolut Korrekt!
15. Januar 201115 J. Das ist kein Vorurteil. Mit einem Hydropneumaten wirst Du wohl insbesondere bei Problemen mit dem Fahrwerk nicht allzu viele Freie finden, die das Auto annehmen. Ausnahmen gibt es natürlich (war ja selbst so einer) aber die Regel ist es sicher nicht. Inspektion, Ölwechsel, (teilweise) Bremsen usw. sind natürlich kein Problem. Aber welcher Freie ist schon ohne besondere Kenntnisse um die Hydraulik (inkl. deren Elektronik) und ohne notwendige Werkzeuge in der Lage, eine sichere Diagnose zu treffen. Da tun sich ja sogar Fachwerkstätten mitunter schwer. Bearbeitet (15. Januar 201115 J. von Tim Schröder)
15. Januar 201115 J. Naja, Vorurteil ist das sicher nicht, ich bin hier auch bei einer freien, das einzige Problem ist hier, die haben eben keinerlei Diagnosegeräte für den Y3, da hängt es einfach, und eben Hydraulikprobleme. Sonst ist da alles extrem zuverlässig und professionell. Thomas
15. Januar 201115 J. Es ist definitiv ein Vorurteil, das man für die Hydraulik Spezielle Werkzeuge benötigt So meinte ich das. Generell ist das Federsystem (zumindest bei den Vor-Hydractiv-Modellen) doch eher Simpel und Wartungsfreundlich. Trotzdem kenne ich viele Freie Werkstätten, die damals die Hallentore zugeschweißt haben und erstmal mit unbekanntem Ziel auf unbestimmte Zeit verreist sind, wenn man gedroht hat, ihren Betrieb mit einem HP-Citroen aufsuchen zu wollen
16. Januar 201115 J. Wenn du den ZR selbst gewechselt hast und sicher bist, dass das Ganze wirklich ordentlich gemacht wurde, ist das gut. Da du den Xantia wohl die ganze Zeit gefahren hast, weisst du sicher auch, ob LHM oder sonstige Öle auf den Zahnriemen gekommen sein können. Wenn du beide Sachen mit einem klaren Ja, ist OK, beantworten kannst, hast du noch Zeit mit dem Wechsel. Wenn du den Xantia regelmässig bewegst, ist die Gefahr geringer, dass der Riemen verhärtet, sollte also auch kein Problem sein. Die 10 Jahre und die 120 Tsd. Km würde ich aus Sicherheitsgründen nicht ausreizen, wenn ich den Wagen weiter fahren will. Ich würde den bei 100 Tsd. Km und 8 Jahren rauswerfen, das wäre dann bei dir Herbst 2012 so ca. Wenn aber irgendwelche seltsamen Geräusche aus dem Bereich Zahnriemen kommen, würde ich nicht warten, sondern das Teil sofort wechseln. Ich war mir letztes Jahr auch nicht so 100% sicher, ob da nicht Geräusche kommen und ob der Wechsel sauber gemacht wurde. Daher habe ich ihn bei 80 Tsd. Km gewechselt (gemeinsam mit der Riemenscheibe). Gruess Holger
18. Januar 201115 J. Stimmt schon, Timm. Und bei schlechter Ausstattung dauert die Reparatur entsprechend länger. Bei mir steht auf der Rechnung der Fachwerkstatt z.B.: 80 AW , Preis 0,60, Betrag 48,00 Euro. AW scheinen Arbeitseinheiten zu sein? Dorothea
18. Januar 201115 J. Ja, wobei das noch nichts aussagt: Bei Citroën hat eine Stunde 120 AW. Bei manchen anderen Werkstätten hat eine Stunde 100 AW. Bei wieder anderen hat eine Stunde 50 AW.
19. Januar 201115 J. Also aus eigener Erfahrung: ZR-Wechsel mit Wapu. und allen Rollen dauerte zu zweit gut 5 Stunden ohne Streß, wobei ich nur Handlanger war. Ist allerdings ein absolut erfahrener Citschrauber. Inkl. kleiner Raucherpause und je 2 Flaschen Bier! Zum Werkstattaufwand und Arbeitswerten (AW): Nicht nur der Gesamtaufwand um eine Werkstatt zu betreiben ist beträchtlich, auch die Tatsache das auf allem die Märchensteuer lastet und die Löhne noch durch Lohnsteuer und Sozialabgaben praktisch halbiert werden, machts dann so richtig teuer.
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