9. Februar 201115 J. Wie dpa in Paris meldet, hat der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen dank der weltweit gestiegenen Nachfrage im vergangenen Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Überschuss von 1,13 Milliarden Euro, wie PSA-Chef Philippe Varin am Mittwoch mitteilte. Im Krisenjahr 2009 stand ein Verlust von 1,16 Milliarden Euro in der Bilanz. Ende 2009 hatte der Konzern einen weitreichenden Spar- und Entwicklungsplan bis 2012 angekündigt, der insgesamt 3,3 Milliarden Euro Gewinn bringen soll. Der Umsatz stieg 2010 um knapp 16 Prozent auf 56,1 Milliarden Euro; davon entfielen fast drei Viertel auf das Autogeschäft. Für das laufende Jahr gaben sich die Franzosen optimistisch. Während der Markt in Europa stabil bleiben dürfte, rechnen sie in China, Russland und Lateinamerika mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn der Autosparte soll deshalb kräftig auf 1,1 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr hatte PSA in diesem Bereich 621 Millionen Euro erwirtschaftet, nach einem Verlust von 1,3 Milliarden Euro 2009. Angesichts der wiedergewonnenen Stärke will PSA nun auch die restlichen 2 Milliarden Euro der insgesamt rund 3 Milliarden Euro Staatskredit zurückzahlen, mit denen die französische Regierung den Autobauer in der Wirtschaftskrise gestützt hatte (1 Mia. bis Ende Februar und 1 Mia. bis Ende April). Für Investitionen stehen in diesem Jahr trotzdem rund 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Unternehmen kündigte zudem seinen Einstieg in den indischen Markt an, wo zunächst ein Mittelklassewagen an einem noch zu bestimmenden Standort produziert werden soll. Neben den Marken Peugeot und Citroën gehören der Automobilzulieferer Faurecia, das Logistikunternehmen Gefco sowie die PSA-Finanzdienstleistungen zum Konzern. Die Meldung siehe: PSA Peugeot Citroen zurück in der Gewinnzone
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren