16. Februar 201115 J. Hallo Gemeinde... Ein Kumpel hatte immer öfter ein Problem mit seinem Nissan Primera. Die Zündspule des ersten Zylinders fiel dauernd aus. Schon merkwürdig... Immer diese. Er berichtete, er habe sie schon 2x gewechselt. Ich hatte trotzdem das Gefühl, das Auto liefe nur auf 3 Zylindern, obwohl schon wieder eine neue Spule eingebaut wurde. Neulich lief wohl gar nichts mehr und der ADAC kam. Bei der Kompressionsmessung hatte der betreffende Zylinder auch nur 3 Bar und die Zündkerze sah absolut besch...eiden aus. Da Wasser und Öl O.K. waren und keine Temperaturprobleme auftraten hatte ich etwas anderes im Verdacht. So baute ich neulich den Kopf ab und mein Verdacht bestätigte sich: Das Auslassventil war nach 25.000 Kilometern mit LPG durchgebrannt Bearbeitet (16. Februar 201115 J. von Straydog)
16. Februar 201115 J. hi dieses bild der lpg schäden kenn ich von auf arbeit 2 extremfälle, einmal ein nissan micra auch wie bei dir gerade mal 25000 auf lpg geschafft. der andere war ein a4 1,8t da waren alle 3 einlassventile im kopf verschwunden(pro zylinder) so stark hatten sich die sitzringe eingearbeitet Gruß Eric Bearbeitet (16. Februar 201115 J. von kini81)
16. Februar 201115 J. Das ist kein Schaden durch LPG sondern ein Schaden durch Umrüstung eines nicht gasfesten Motors auf LPG. Das ist ein kleiner Unterschied. Wahrscheinlich wurde auch keine Additivierung vorgenommen oder diese dann unzureichend ausgeführt ( altes Flashlube-System z. B. ) Der Ventileinschlag ( zu weiche Ventilsitzringe ) hat zu diesem Schaden geführt. Bei Benzinbetrieb verhindert die Additivmischung im Benzin diese Schäden. LPG hat keinerlei Additive und es wird gasförmig in den Brennraum geführt. Bei Benzin erfolgt auch immer eine leichte Abkühlung im Brennraum durch die Verbrennung des Benzin/Luftgemisches ( wie das nun mal so ist, jeder Wechsel des Aggregatzustandes entzieht der Umgebung Energie, in dem Fall Wärme ). Ergo: Kein Grund auf LPG zu verzichten. Man muss nur den richtigen Motor umrüsten bzw. für entsprechende Additivierung sorgen. Beispielsweise damit: http://www.valve-protector.de/shop/page/2?sessid=gn7WBHEOGI3xYQCFsBD6ws0OsLNnrGj0BeqK64VALHTNFyv331cJVntbPf9cnVm6&shop_param= Zur Zündung: Die hat es schwerer bei LPG, da dieses zündunwilliger ist. Die einfachste Abhilfe ist ein deutlich verkürzter Elektrodenabstand ( 0.7 mm ) der möglichst frischen Kerzen. Dann lebt auch die Zündspule genauso lange wie im Benzinbetrieb. Bearbeitet (16. Februar 201115 J. von Jörg Kruse)
16. Februar 201115 J. Ersteller Das ist kein Schaden durch LPG sondern ein Schaden durch Umrüstung eines nicht gasfesten Motors auf LPG. Das ist ein kleiner Unterschied.Zur Zündung: Die hat es schwerer bei LPG, da dieses zündunwilliger ist. Die einfachste Abhilfe ist ein deutlich verkürzter Elektrodenabstand ( 0.7 mm ) der möglichst frischen Kerzen. Dann lebt auch die Zündspule genauso lange wie im Benzinbetrieb. Macht für mich - ehrlich gesagt - keinen großen unterschied. Wäre er nicht auf LPG gefahren, wäre der Schaden nicht eingetreten. Der Tipp mit den anderen Kerzen ist gut. Werd ich so weitergeben. Flashlube ist übrigens nicht drin. Aber der alte Kopf wird auf gehärtete Sitzringe umgebaut. Mich erstaunt, daß er gerade mal 25.000 schaffte. Mein Alltags-XM (ein TCT), der ja auch nicht Gastauglich sein soll, fährt jetzt schon seit 110.000 Kilomeern auf LPG und muckt nicht rum. O.K., jetzt isser schon hin, aber nicht wegen dem LPG - die Elektrik hat es dahingerafft.
16. Februar 201115 J. Es kann ja auch noch eine falsch eingestellte Gasanlage das Problem verschärfen, z. B. zu magere Einstellung. Wenn dann noch ordentlich Gas gegeben wird. Und was man auch nicht weiß: War das Ventilspiel bei Einbau der Gasanlage im grünen Bereich? Hat das jemand vorher kontrolliert? Wohl eher nicht.... Ohne Additivierung macht es dann der Motor nicht allzu lange.
16. Februar 201115 J. Ersteller Ordentlich Gas wird bei dem Auto nicht gegeben. Er wurde bereits so gekauft und was alles kontrolliert / überprüpft wurde, ist unbekannt. Aber aufgrund der handwerklichen Qualität des Einbaus (und der Rechnung über 2.400€), die wirklich erstklassig ist, gehe ich davon aus, daß der Betrieb dies damals berücksichtigt hat. Muss natürlich nicht.
16. Februar 201115 J. Ist natürlich schon mal positiv, wenn der Umbau als solches handwerklich gut gemacht wurde. Welche Gasanlage ist es denn überhaupt? Dennoch kann man im Bereich der Einstellung / Programmierung viel falsch machen. Ist nur eine Idee, kann auch sein, dass da alles ok war. Die Rechnungssumme sagt leider gar nix über Qualität aus. Auch Pfuscher nehmen gern ordentliche Summen...
16. Februar 201115 J. Ersteller Hat eine Autronic verbaut. Ob sie zu mager lief, kann ich natürlich nicht sagen. Def. war es so, daß man zum Beispiel das Umschalten von Benzin auf Gas absolut nicht bemerkt hat. Auch kein Leistungsverlust und nichts. Das Auto lief immer ruhig. O.K. bis die Probleme mit dem Ventil anfingen. Was aber bemerkenswert war, das Auto war überdurchschnittlich sparsam. Also vllt doch zu mager gelaufen.
17. Februar 201115 J. Ja, ein Gasverbrauch auf dem Niveau von Benzin wäre z. B. ein Warnsignal. Ist aber nun eh zu spät.
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