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2 Fragen noch zum Thema "korrekte Höheneinstellung"


hannes rindler
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hannes rindler

Nach verhältnismäßig genauer Messung der Höheneinstellung meines XM gelangte ich zu folgendem Resultat:

Vorne steht er 16mm über dem Normwert, hinten sogar 65mm. Der Toleranzbereich würde noch 7-10mm entschuldigen.

Frage 1: Könnten eurer Meinung nach die voluminöseren 500ccm CX-Kugeln die Höhe derart drastisch beeinflusst haben? Ich kann mir das nicht recht vorstellen.

Frage 2: Es ist bekannt, welche Bedeutung für die Ausgewogenheit des Federkomforts einer korrekten Höheneinstellung zukommt. Meiner Logik entsprechend müssten die Kugeln zwar immer gleich weich federn, es stehen nur die Schwingarme hinten steiler oder flacher (anderer Hebel), und in den Grenzbereichen könnten die Gummianschlagsbegrenzer durchschlagen. Sehe ich das richtig so?

Ich hoffe, mit meiner Fragerei nicht bereits zu nerven! ...hannes

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Guest gelöscht[107]

Zu Frage 1:

Da könnten sogar Fünfliterkugeln montiert sein. Die Höhe ist stets gleich, da die Korrektoren ja nicht nach Kugelvolumen die Höhe einstellen, sondern nach "Verdrehung" des Stabi gegen die Karosserie. Wenn außerhalb der Toleranz, dann komplette neue Grundeinstellung vornehmen.

Zu Frage 2:

Die Kugeln haben immer den besten und elastischsten Federbereich um die Mittellage. In der Mittellage sind die Kugeln so weit mit LHM vollgepumpt, dass zum einen die Membranen noch maximale Bewegungswege zurücklegen können und zum zweiten der Gasdruck auf Normwert eingestellt ist. Deshalb müssen die Kugeln einen fahrzeugspezifischen Gasdruck haben. Ist der Druck zu niedrig, wird die Membrane bereits zu sehr in Richtung Kugeloberseite gedrückt. Die Druckschwankungen durch Federbewegungen sind deutlich überhöht; das Fahrzeug fängt zu hoppeln an. Ist der Druck zu hoch, verliert das Fahrzeug beim Ausfedern (zB. Kurveninnenseite) plötzlich am betreffenden Rad seine Federungsfähigkeit und damit möglicherweise den Bodenkontakt. Das passiert übrigens auch, wenn weichere Stoßdämpfer eingebaut sind ("Komfortkugeln"), die den Federweg bei Stoßfederungen weicher und leider aber auch größer werden lassen. Hier kann die Kugel und damit auch das Federbein an ihre Federungsgrenzen kommen, und das Fahrzeug beginnt unkontrollierbar zu springen, weil es in der Federung aufsitzt.

Das Volumen der Kugel wiederum richtet sich nach dem Federungsvolumen des Federbeins bzw. Federzylinders. Deshalb können größere Kugeln einen etwas breiter angelegten besseren Federungskomfort um die Mittellage bringen - "können" !!!, muss nicht unbedingt so sein. Der Nachteil liegt in der fehlenden Federverhärtung bei hoher Belastung. Die Federung geht unmittelbar von "ganz weich" in den Federanschlag über. Das Auto wird dadurch schlagartig schlecht bis gar nicht kontrollierbar.

Gruß von P.

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