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CX: erst Nichtstarten, dann Ausgehen, dann AEI kaputt - und nun von vorn!


Schweberich
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Hallo,

vor ein paar Monaten fing mein Schweberich (90er TRi) damit an, manchmal nicht anzuspringen. Ich fand heraus, dass ich (offensichtlich) am Drehzahlsensor-Stecker wackeln musste, damit er wieder ansprang. Sensorwechsel, Steckerreinigung, Kabeldurchgangsprüfung und Zündungsrelais-Tausch änderten nichts.

Dann meinte er, auch 'mal ausgehen zu müssen und von da an war es Zufall, ob ich ihn durch die Wackelei wieder flott bekam. Ein Zündkabel erschien hochohmig und auf zwei Kerzen war "Dauerfeuer", wodurch die Zündspulen entlarvt schienen. Denkste - Zündkabelersatz, neuer Sensor und neue (!) Spulen brachten nichts. Er sprang überhaupt nicht mehr an.

Dann kam der Erfolg: Nach Austausch der AEI-Elektronik lief er sofort wieder ohne Probleme. Was blieb war die Erkenntnis, nicht nachvollziehen zu können, was Ursache und Wirkung waren, weshalb ich das Problem hier schon 'mal vorstellen wollte.

War die Wackelei Zufall?

Waren doch ein oder mehrere Bauteile defekt und haben die Elektronik gekillt?

Hat nur die Elektronik sich nach und nach verabschiedet?

Seit vorgestern hat das Spiel nun eine mystische Dimension: Er sprang wieder ein paar Mal nicht an. Ungläubig wackelte ich wieder an dem Sensor - und er sprang an!

Wer blickt da durch und kann mir helfen? (Ich hatte auch nicht vor, alle verfügbaren AEI-Einheiten aufzukaufen.)

Gruß, Rainer

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Hallo Reiner,

AEI hatte ich auch schon mal. Das Problem an den Dingern ist wohl, dass sie unter anderem direkt über der Batterie sitzen und dadurch etwas zum Rosten neigen. Dann kommt häufig Feuchtigkeit hinein und das Ding geht hops. Aber 2 Steuergeräte in so kurzer Zeit hört sich etwas unwahrscheinlich an. Auf jeden Fall mal den / die OT - Geber prüfen. Ach ja, bei den Zündsteuergeräten muß man auch höllisch aufpassen welches man hat. Du brauchst denke ich eins für nur einen OT - Geber.

Grüße

Biedl

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Hallo,

und Dank für die (ersten) Reaktionen. OT-Geber als alleinige Ursache erscheint mir zweifelhaft, da der Motor mit einem neuen auch erst lief, als die Elektronik gewechselt wurde. Außerdem weiß ich nicht, ob ein (neuerlich) defektes Teil die Elektronik zerschießen kann. Irgendwie scheint das Ganze komplexer zu sein, und ich hoffe weiter auf hilfreiche Überlegungen und Tipps.

Danke, Rainer

P.S.: AEI ist die Steuerelektronik der Zündung (vorn auf dem linken Radhaus)

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Der schwebende Robert

Hallo Rainer,

wie sieht's mit dem Lima-Regler aus??? Wenn der nicht ok ist, könnten Spannungsspitzen der Elektronik zusetzen, was u.U. deine Phänomene erklären würde.

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Hallo,

wie bekomme ich denn 'raus, was der Lima-Regler tut bzw. nicht tut? Und warum springt er dann wieder an, wenn ich am OT-Geber wackle?

Gruß, Rainer

Sind denn den 140 Guckern wirklich keine Ideen zu dem Thema gekommen? Mein Schweberich wird doch wohl nicht der einzige sein, der solche Zicken macht - wäre ja völlig untypisch!

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Marcus B (ACCM)

Beim Lima-Regler ist eigentlich vor allem Überspannung ein Problem in Zusammenhang mit Elektronik. Im umgekehrten Fall (zu wenig Spannung) ist die Batterie schnell leer und ist auch nix mehr mit starten... wenn ich mich richtig erinnnere sollte die Maximalspannung bei ca. 14.4 Volt liegen, und zwar ohne Spitzen (ab etwa 1500/min, darunter wird drehzahlbedingt eine geringere Spannung anliegen). Korrekturen willkommen, das habe ich so aus der Erinnerung und das letzte Mal dass ich mit sowas zu tun hatte ist ca. 12 Jahre her. Seitdem gehen in meinen Autos die Spannungsregler... (holzklopf!)

>>

Marcus

P.S. Wenn er geht, wenn man am Geber wackelt, wird das schon was damit zu tun haben... War der Geber neu? Falls nicht kann er ja auch k.o. sein...

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Man nehme ein Oszilloskop und betrachte sich den Spannungsverlauf. Muss jeder KFZ-Lehrling im dritten Jahr können, und beim Bosch-Dienst ist das tägliches Geschäft.

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@ ACCM Rainer

Nur mal ein kleiner Gedanke.

"Ich fand heraus, dass ich (offensichtlich) am Drehzahlsensor-Stecker wackeln musste."

Du sagtest ihr habt das Kabel durchgemessen (nur auf Durchgang oder auch auf Wiederstand bei gleichzeitigem bewegen), meine Erfahrung ist das immer das Kabel direkt am Stecker bricht, und es dann zu eigenartigen Übergangswiederständen je nach Bewegung des Kabels kommt.

Ging mir beim Thermosensor so, was dem Steuergerät für die Lüfter auf Dauer garnicht gut tat. Konnte sich im hunderstel Sekundentakt nicht mehr so richtig für an oder aus entscheiden.

Könnte ja sein das deine "AEI-Elektronik" auf Dauer auch keinen Spaß versteht.

MFG Mario

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Hallo,

nachdem jetzt lange Zeit Ruhe war, habe ich jetzt nochmal die Batterie-Spannung beim Starten beobachet: 12,1V bei eingeschalteter Zündung, die beim Starten auf ca. 9,5V zusammenbricht. Danach stabilisiert es sich weitgehend unabhängig von der Drehzahl um 14,2V.

Da kann ich wohl von einer defekten Batterie ausgehen!? Bleibt noch die Frage, ob davon die Elektronik kaputtgegangen sein kann und warum der Neustart nach dem "Sensorwackeln" üblicherweise klappte.

Ich würde mich immer noch über klärende Beiträge freuen, da mich die ganze Geschichte doch weiter verunsichert.

Gruß, Rainer

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Och, so 10V beim Starten sind nicht toll, aber eigentlich auch nicht weit weg von normal. Nimm mal versuchsweise eine Batterie mit höherem Kurzschlussstrom.

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Hallo,

ist es nicht so, dass die Zündelektronik nicht arbeitet, wenn eine bestimmte Spannung unterschritten wird? Das würde das Nichtstarten erklären. Meine Batterie ist mit 70Ah und 350A angegeben - aber etwas betagt. Gibt es denn noch höhere Stromwerte?

Gruß, Rainer

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