6. September 201114 J. Seit 6 Wochen schwebe ich (XM Y4 V6 190PS Bauj. 03/98) mit neuer (lt. Verkäufer 146tkm) Automatik 4hp20 - Morgens (oder auch nach längerer Standzeit in kaltem Zustand) schaltet sie erst nach ca. 400m in den nächsten Gang und auch nur dann, wenn ich fast vollgas gebe; erst dann schaltet sie hoch, und zwar dann sehr hoch, überspringt wahrscheinlich die nächsten Gänge und geht gleich in den dritten oder vierten? Schaltet dann normal, manchmal beim abbremsen auch etwas stark (ruppig) zurück. Weil ich schon einen 4hp20 Totalausfall hatte habe ich jetzt natürlich Angst, dass das wieder passiert. Kann ich dem vorbeugen? Was könnte ich tun? Vielleicht kann mir aus dem Forum jemand helfen. Viele Grüße vom Kamener Kreuz
6. September 201114 J. Deine Beschreibung kommt mir bekannt vor ..... vor dem 4HP20 Tod meines Xantias. Hoffentlich kann dir jemand konkret helfen (von XM Peripherie keine Kenntnis). Hast mal die Suchfunktion bemüht ? Gruß Hans
7. September 201114 J. Ich kann dir leider nicht helfen, aber es gibt ihr einige die sich schon viel mit dem 4HP20 beschäftigt haben. Würde gern wissen wo du vom Kamener Kreuz her kommst, denn ich wohne auch genau dort Hamm-Pelkum, ganz am Ende der Stadt.
7. September 201114 J. Ich hab den V6 mit der 4HP20 im Xantia, und auch dort ist das Verhalten ähnlich wie beschrieben. Das ist aber kein "Schaden", sondern ein gewolltes hochdrehen, damit der Kat schneller auf Temperatur kommt....um die Euro2 zu erreichen. Wenn ich morgens aus der Garage fahre, bleibt die Automatik im ersten Gang, bis ich einmal richtig Gas gegeben hab ( 400m wie beschrieben passt da sehr gut ins Bild ), und der Drehzahlmesser mindestens über die 3200 gesprungen ist. Danach schaltet er bei erlaubten 50 ruckzuck in den letzten Gang, und segelt in der Stadt fast mit Standgas weiter. Wenn die Automatik ansonsten ruckfrei und weich schaltet, dann würde ich mir da keine Sorgen machen....ist halt eine Kreature Technike ;-) Dass die Automatik beim Bremsen runterschaltet, und man hin und wieder Gas geben muss, weil man so langsam garnicht werden wollte....ist auch normal. Bergab kann das auch etwas ruppig wirken. Aber mit jedem km den man die Automatik und deren Verhalten kennenlernt, bekommt man dafür ein Gefühl. Was natürlich nie Schaden kann, eher sogar schon Pflicht ist: Teilölwechsel beim 4HP20 machen lassen. Cali Bearbeitet (7. September 201114 J. von RitterCali)
7. September 201114 J. Moin... Morgens (oder auch nach längerer Standzeit in kaltem Zustand) schaltet sie erst nach ca. 400m in den nächsten Gang und auch nur dann, wenn ich fast vollgas gebe; erst dann schaltet sie hoch,(...) Wie Cali schon geschrieben hat, ist das ein bekanntes und "normales" Phänomen. Über die Suche kannst du dazu auch jede Menge Beiträge zu finden. Es besteht allerdings nicht immer Einigkeit darüber, ob es sich dabei um ein "Feature" oder einen "Bug" handelt. In der technischen Doku steht dieses Verhalten zumindest als gewolltes Verhalten zur schnelleren Erwärmung von Motor und Kat beschrieben. Durch manuelles aktivieren des "Winter"-Modus kann man dieses Verhalten umgehen. Schaltet (...) manchmal beim abbremsen auch etwas stark (ruppig) zurück. Ruppiges schalten im Schubbetrieb - auch das ist bekannt. Markus
7. September 201114 J. Ich habe den Totalausfall eines 4HP20 auch hinter mir und kann vorher gesagtes nur bestätigen. Das Verhalten des Getriebes ist normal. Wenn mann losfährt, schaltet es beim ersten Mal erst bei ca 3tsdrpm weiter. Was aber bei meinem "neuen" gebrauchten Getriebe allgemein am meisten ausgemacht hat , war der Zündkerzenwechsel. Danach schaltete es dermassen sauber und weich...echt wie neu. Aber wie gesagt: Das späte hochschalten im kalten Zustand ist so gewollt.
7. September 201114 J. Ersteller Vielen Dank für Eure professionellen Ratschläge und Eigenerfahrungen. Bin jetzt beruhigt, - scheint doch das Schaltverhalten völlig normal zu sein. Werde allerdings dem Rat folgen und Ölwechsel machen lassen. @Bastian B: Pelkum könnte man notfalls zu Fuß erreichen; von Bönen!
7. September 201114 J. Moin...Wie Cali schon geschrieben hat, ist das ein bekanntes und "normales" Phänomen. Über die Suche kannst du dazu auch jede Menge Beiträge zu finden. Es besteht allerdings nicht immer Einigkeit darüber, ob es sich dabei um ein "Feature" oder einen "Bug" handelt. In der technischen Doku steht dieses Verhalten zumindest als gewolltes Verhalten zur schnelleren Erwärmung von Motor und Kat beschrieben. Durch manuelles aktivieren des "Winter"-Modus kann man dieses Verhalten umgehen... Sehr gut beschrieben! Beim Wintermodus aber bitte dran denken, dass man damit wirklich nicht mal eben schnell über eine Kreuzung kommt oder 'ne steile Auffahrt hochfahren kann. Das Getriebe fährt dann im DRITTEN(!) Gang an. Ich hab deshalb den Finger auf den ersten paar hundert Metern oft auf dem Getriebeschalter liegen. ... Ruppiges schalten im Schubbetrieb - auch das ist bekannt.Markus Ergänzung: Es ist aber nichts anderes als eines der "sportlicheren" Programme der adaptiven Steuerung. Bei anhaltender Bergabfahrt macht das Getriebe nicht anderes als bei forschem Gasgeben, der Effekt ist der Gleiche: Hochziehen der Gänge, frühes und schnelles Zurückschalten bei Gas- und Bremsbetätigung, starke Motorbremse. ... Was aber bei meinem "neuen" gebrauchten Getriebe allgemein am meisten ausgemacht hat , war der Zündkerzenwechsel.Danach schaltete es dermassen sauber und weich...echt wie neu... Wieder mal der wichtige Hinweis, dass ungewohntes Schaltverhalten einer autoadaptiven Automatik auch am Motor liegen kann. Denn ein (z.B. wg. Zündproblemen) schwacher Motor "sieht" für die Automatiksteuerung genauso "aus" wie steiles Gebirge oder Anhängerbetrieb: Viel Gas, aber wenig Wirkung! Also wird auch da ein zackigeres Programm gewählt. Bearbeitet (7. September 201114 J. von Juergen_)
7. September 201114 J. Sehr gut beschrieben! Beim Wintermodus aber bitte dran denken, dass man damit wirklich nicht mal eben schnell über eine Kreuzung kommt oder 'ne steile Auffahrt hochfahren kann. Das Getriebe fährt dann im DRITTEN(!) Gang an. Ich hab deshalb den Finger auf den ersten paar hundert Metern oft auf dem Getriebeschalter liegen./QUOTE]Im W-Modus fährt das Getriebe im ZWEITEN Gang an und hat einen deutlich höheren Schlupf.
7. September 201114 J. Herr Amifahrer, wir hatten das Thema schon öfters. Ich kann nicht ausschliessen, dass es da Unterschiede gab. Aber mein 99er X2 mit 4HP20 ist diesbzgl. in Ordnung und fährt im Wintermodus DEFINITIV im DRITTEN Gang an. Vorführbar! Bearbeitet (7. September 201114 J. von Juergen_)
7. September 201114 J. Herr Juergen_ nein, garantiert NICHT. Kein 4HP20 fährt im W im 3. Gang an, bei keinem Hersteller. Kann sein, dass der sehr lange Schlupf den Gangwechsel von 2 nach 3 überdeckt und deshalb irrig angenommen wird, dass im 3. Gang angefahren wird. Das ist bei PSA auch in allen Versionsupdates so geblieben (ebenso wie der Fehler des fehlenden Kaltstarthochschaltens 1-2; das ist bis heute in den PSA-Unterlagen als Fehler geführt, nicht als Warmlauffunktion; man kann ewig lang im 1. Gang fahren ohne Hochschalten, wenn man unter ca. 3100 Upm bleibt). Herr Amifahrer,wir hatten das Thema schon öfters. Ich kann nicht ausschliessen, dass es da Unterschiede gab. Aber mein 99er X2 mit 4HP20 ist diesbzgl. in Ordnung und fährt im Wintermodus DEFINITIV im DRITTEN Gang an. Vorführbar!
7. September 201114 J. Das wird mein letzter Kommentar hierzu sein. Jeder blamiert sich, so gut er kann. Für Deine bisher 4 Postings in diesem Forum bist Du aber schon recht gut darin! Leider schlecht leserlich, hier als Zitat: "Snow" (press * switch):This program is suited to driving on ground with low adherence. In drive, it is characterised by the removal of the first two forward gears and by less frequent change downs. Bearbeitet (7. September 201114 J. von Juergen_)
7. September 201114 J. :) Aller Anfang ist schwer :) Hast PM Bearbeitet (7. September 201114 J. von AmiFahrer)
7. September 201114 J. Die hier allseits gemachte Feststellung, daß das 4HP20 im Schiebetrieb mit mehr oder weniger Schlupf runterschaltet, kann ich nach dem Teilölwechsel beim Nachfolger nicht bestätigen. Bergrunter ohne Gas schaltet das Getriebe fst unmerklich hoch. Einige Tage vor dem Crash schaltete die alte Automatik mit deutlichem Schaltbums in die nächste untere Fahrstufe, sobald der Fuß vom Gas war. Möge es animieren zum Teilölwechsel.....
7. September 201114 J. Vielen Dank für Eure professionellen Ratschläge und Eigenerfahrungen. Bin jetzt beruhigt, - scheint doch das Schaltverhalten völlig normal zu sein. Werde allerdings dem Rat folgen und Ölwechsel machen lassen.@Bastian B: Pelkum könnte man notfalls zu Fuß erreichen; von Bönen! Na Boenen ist echt nicht weit, da gehe ich immer joggen und hatte mal eine Dame dort. Also falls du mal was Schrauben musst, kannst du gerne bei mir vorbei kommen. Bin allerdings im Moment nicht ganz so nah (in den USA) und erst Ende des Jahres wieder zurueck.
7. September 201114 J. Hi... Sehr gut beschrieben! Beim Wintermodus aber bitte dran denken, dass man damit wirklich nicht mal eben schnell über eine Kreuzung kommt oder 'ne steile Auffahrt hochfahren kann. Das Getriebe fährt dann im DRITTEN(!) Gang an. Ich hab deshalb den Finger auf den ersten paar hundert Metern oft auf dem Getriebeschalter liegen. Ich hatte ja extra auf die Suche verwiesen, wo auch das Thema "Winter"-Taste schon X-Mal diskutiert wurde. Aber wenn wir schon mal dabei sind , dann auch beachten, dass im "Winter"-Modus die Temperaturüberwachung des Getriebes deaktiviert ist. Also diese Funktion nicht länger als nötig nutzen. (ebenso wie der Fehler des fehlenden Kaltstarthochschaltens 1-2; das ist bis heute in den PSA-Unterlagen als Fehler geführt, nicht als Warmlauffunktion; man kann ewig lang im 1. Gang fahren ohne Hochschalten, wenn man unter ca. 3100 Upm bleibt). Wie ich gesagt habe - einige sehen das als Feature, andere als Fehler Ich will das hier auch nicht wieder aufwärmen, fakt ist aber, dass zumindest im 4HP20 "Technical Training" (das Dokument, aus dem auch Jürgen zitiert hat) ein "Feature" mit diesem Verhalten beschrieben ist (Seite 143 & 158). Und meine beiden haben das auch so gemacht. Das eine etwas besser, das andere etwas schlechter... Markus
8. September 201114 J. Hallo Leute, bei meinem teiölgewechselten 4 HP 20 mit jetzt 70000 Kilometern im Xantia schaltet das Getriebe entweder mit beherztem Gasgeben etwa bei 3100/3200 Umdrehungen in den zweiten und dann je nach Gaspedalstellung weiter hoch, wobei die Schaltpunkte etwas über dem eines warmen Getriebes (z.B. 62 km/h vs. 58 km/h beim Sprung in den IV.) liegen. Wenn nach dem Kaltstart nicht zügig Gas gegeben wird, was ja die Regel ist, bleibt das Getriebe bei etwa 2000 U/min etwa 500 Meter im 1. Gang und fängt dann an, normal zu schalten. Ich fahre diese ersten 500 Meter in der Regel in einer Tempo-30-Zone. Für mich also kein Problem. Grüße, Christian
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