26. September 201114 J. Hallo, ein Blick auf den Rahmen meines HY ergab zum größten Teil Rost, Rost, Rost. Er muss erneuert werden. Blech schon gekommen, bei einem näherem Blick auf die Bodenplatte ist leider der genauere Aufbau von Rahmen, Bodenplatte und Innenkotflügel nicht mehr eindeutig zu erkennen, da schon mal mit Blechen innen repariert. Habe folgende Zeichnung erstellt, so denke ich könnte es im Original sein. Hat schon mal jemand eine Rahmen ersetzt, konnte im Forum nichts finden. Will es machen, indem ich die Kabine aufbocke, dann die Bodenplatte herausnehme und danach den Rahmen austausche. Gibt es da Erfahrungen. Gruss Andreas
26. September 201114 J. Ja- so einen richtigen "separaten" Rahmen, der Motor, Achsen und Aufbau trägt, gibt das hier nicht- sorry... Das ist so 'n ulkiger Mix aus rahmenartiger Bodenstruktur, verschweißt mit der teilweise mittragenden Karosserie. Kann wohl schon instandgesetzt werden, ist halt- wie so vieles- 'ne Geld- und Nervenfrage. Salut Rolf
26. September 201114 J. HY Andreas, hier haben wir ja schon von den aberwitzigsten Restaurationen gelesen, die nicht unbedingt wirtschaftlich aber sehrwohl selbstbestätigend waren/sind. Du solltest evtl. überlegen, was Dein Ziel sein soll; würdige HYs, deren Boden noch fast jungfräulich scheint, soll es ja auch noch geben - z. B. bei mir. Habe 2 HYs, deren Substanz wirklich prima ist, und werde mich wohl wegen unschrauberfreundlichem Buckel von solch Träumen trennen müssen, man muß abwarten. Bei Interesse schicke mir bitte eine p. n. mit Deiner Tel.-Nr., ich melde mich bei Dir und wir reden drüber (bin Pädagoge, da redet man gerne drüber;-)) Beste Grüße von dem, der sehr gerne viele HYs fahren und nicht stehen sehen will, Stone
26. September 201114 J. Ersteller Ist richtig, ich meine die beiden 15cm breiten und 16 cm hohen Unterzüge aus 2 mm Blech unter der Bodenplatte, an der die Hinterachse befestigt ist, welche ich als Rahmen gesehen habe, habt recht. Wenn ich in den Reservekasten sehe, meine ich, dass der Innenkotflügel nicht direkt an diesen Blechen per Schweißpunktung angeschlossen ist, sondern habe die Vermutung an die Bodenplatte, welche seitlich über die "Rahmenbleche" hinausgehen. Kann ich aber nicht mehr feststellen, da Rost. Kosten halten sich gut im Rahmen, Blech mit Kanten von einer Werkstatt ca. 200 €. Wenn der Preis günstig ist, kann ich bei Bedarf weitere vermitteln. Da ich keine einzelnen Bleche mehr einschweißen will, kommt jetzt alles neu. Dann ist wohl für den Rest des HY hier Ruhe. Wer Hinweise über den Aufbau von seinem HY hat, ich wäre dankbar. Um die Nervensache komme ich nicht drum herum, wenn keine so etwas schon machen musste, werde ich berichten. Den HY auf die Seite legen geht meiner Meinung nicht, Verzug, und wie? Andreas
26. September 201114 J. Schau, Richie (Parker) hat Dir einen umgelegt: Bearbeitet (26. September 201114 J. von jozzo_)
26. September 201114 J. ...zum Schlachten kann man den HY natürlich auf die Seite legen - zum Restaurieren/ Reparieren würde ich es nicht tun. Es gibt allerdings Montagegestelle, mit denen man ein Fahrzeug kippen kann. Das funktioniert recht gut. Die bestmögliche, mir bekannte Info zum Aufbau des HYs findest du in dem frz. Buch: "Je répare mon Type H", erschienen bei CITROPOLIS. Leider vergriffen und wohl nur noch antiquarisch zu erwerben. Dieses Werk ist absolute Spitze - jedes Blechlein wird genaustens beschrieben. Die Unterzüge neu zu bauen ist für Jemanden mit ordentl. Kenntnissen in der Blechverarbeitung kein wirkliches Problem - aber für Hobbyschweißer halte ich so ein Projekt für zu ambitioniert. Es sind an einigen Positionen in den Zügen Verstärkungen eingebaut, die man von außen nicht sieht. Andrerseits sind die Fahrwerksverlängerungen von einigen der damaligen "Fachfirmen" dermaßen primitiv ausgeführt worden, dass man sich fragt, wie so etwas sein kann ;-) Bearbeitet (26. September 201114 J. von HY-plus)
27. September 201114 J. und dann gibt's da noch die massiven Schwingarmaufnahmen, die im Werkstatthandbuch nicht dargestellt sind, weil: da repariert man nicht, da tauscht man. Das Auto. Und es gibt die Partien, bei denen die über 1,2 mm dicken Bleche doppelt angeordnet sind, ebenfalls nicht dargestellt, ebenfalls aus demselben Grund. Ein sehr ambitioniertes Projekt. Im Werkstatthandbuch sind die als reparabel geltenden Partien detailliert dargestellt; Reparaturen am Bodenblech auch in Verbindung mit dem Stehblech des Innenkotflügels sind vergleichsweise simpel. Deine Rekontruktion ist nicht schlecht, weicht aber in einem wesentlichen Punkt ab: das äußere Stehblech des Rahmens ist als Deckel nach innen gefalzt. Das darüber angeordnete Bodenblech (doppelte Bleche, korrosionsfördernd, gibts an vielenStellen des Autos) ist am Rahmenrand leicht nach unten verkröpft, mit dem nach außen umgefalzten Stehblech des Innenkotflügels verschweißt, und durch einen U-förmig gefalzten Blechstreifen sind die Kanten abgedeckt. Im Bereich der Stoßdämpfer ist das Gesamtpaket simpelst umgeschlagen. Das Werkstatthandbuch bzw. dessen Ergänzung gibt Auskunft. Es ist als Kopie des französischen Originals zu kaufen, evtl. sogar bei robri.de. Schau mal nach. Das WHB ist auch für diejenigen unentbehrlich, die kein französisch verstehen. Ein umfangreiches Wörterbuch hilft, und allein die Bilder sind goldwert. Bearbeitet (27. September 201114 J. von ACCM Gerhard Trosien)
27. September 201114 J. Hallo Andreas wie schon von HY-Plus empfohlen das Buch "Je répare mon Type H" kaufen. Hier www.tpv-2cv.fr kann man es für 30,00 € plus Versandtkosten bestellen. Gruß Christian
27. September 201114 J. . Den HY auf die Seite legen geht meiner Meinung nicht, Verzug, und wie? Andreas Selbstverständlich zur Restauration nicht. Meine Bilder waren nur ein Beispiel für zweierlei: 1) So siehts in der Gesamtansicht aus 2) Dort sind fast alle HY gut. Falls Deiner hier massive Rostprobleme hat würde ich mir einen Fachmann holen, ob eine Restauration Sinn macht. Bearbeitet (27. September 201114 J. von jozzo_)
27. September 201114 J. Hallo zusammen, ich muß bei meinem Schätzchen eben jene Kante erneuern auf welcher der Innenkotflügel sitzt. Daher meine Frage: sind innerhalb der Kastenprofile tatsächlich auch diese Trapezblechverstärkungen oder nur in dem von unten sichtbaren Bereich zwischen den Trägern?? Gruß Christian
27. September 201114 J. An einer selbsttragenden Karosserie bruzelt man nicht einfach "nach Gusto" rum. Kauft Euch das Buch. Dort sind alle Details enthalten. Gruß Christian
27. September 201114 J. Schnitt im Schiebetürbereich nach hinten : Schnitt vor Hinterachse nach hinten mit Verstärkungsblechen : :-) : Hinterachsaufnahmen im Rahmen : Anschluss nach vorn an unteren Bereich B-Säule : Fahrgestell , Kastenrahmen: Gruss Andreas
27. September 201114 J. Oh Schitte, da war ich vollkommen daneben. Werde zukünftig keine Beschreibungen aus der Erinnerung heraus veröffentlichen.
27. September 201114 J. Hallo Andreas, prinzipiell lassen sich Teile der Längsträger und auch die Querträger erneuern. Ich hatte die Karosse an den Achsen waagerecht aufgebockt und möglichst viel Gewicht entfernt. Dann hatte ich die Bodenbleche komplett rausgeschmissen. Der Aufbau stützte sich hinten dann nur auf dem Heck ab. Bei meinem Hy (30 cm verlängert) hatte ich erst den Querträger am Heck erneuert und damit den Aufbau abgefangen. Dann habe ich erst die linke und dann die rechte Seite saniert. Trapezbleche habe ich nicht wieder eingebaut sondern 20x30 mm Vierkantrohre und darauf eine 2 mm starke Bodenplatte. Das ganze ist etwas stabiler und leichter gegen Rost zu schützen. Den Tüv hat es bei der Vollabnahme und H-Zulassung nicht gestört. Bei der Restauration habe ich übrigens festgestellt, dass der Aufbau links entwa 3 cm länger ist als rechts. Die Fa. Heuliez hat damals auch nur grob gearbeitet. Grüße Peter
27. September 201114 J. Ersteller DANKE, DANKE, DANKE, jetzt habe ich alle Infos, die ich brauchte. Andreas, super Fotos, nun ist die Anbindung der Kotflügel klar und Peter, so war meine Vermutung mit dem Abstützen. Dass mit den Vierkantrohren liegt nahe, bin aber noch am überlegen, ob ich bei der Gelegenheit Staufächer in die Bodengruppe einarbeite, Wassertank, Abwassertank oder ähnliches, bietet sich so schön an. Der Bus wird sowieso nie verkauft, mein Sohn kam mit 2 Jahren gar nicht mehr aus dem Hy raus und räumte Wagenheber und Werkzeug begeistert um. Nun ist er 14 und freut sich schon auf den Urlaub damit, und ich denke, er wird mit 18 genau so begeistert damit unterwegs sein. Deshalb auch der Neuaufbau wenn möglich mit CX-Diesel und geändertem Getriebe, Dachzelt und und und, was sich so als Ideenangesammelt hat. Fahre Hy schon ca. 30 Jahre. Bin wieder voll begeistert. Zur Beruhigung: ich restauriere alles was Citroen (2cv, Kastenente, DS, 11CV) ist Noch mal Danke, Andreas
28. September 201114 J. Auch von mir Danke für die Bilder (Bangemachen gilt nicht). Vierkantrohr hat sich als Bodenblechverstärkung unserer Ente auch schon sehr bewährt. Ist im Falle Hy sicher auch das einzig bezahlbare?! Was mich noch interressiert: hat schon mal jemand nen Hy auf einem Kippwagenheber gehabt (z.B. Liqui)?? Die Unterseite will ja schließlich auch beackert werden! Gespannte Grüße aus Celle Christian
28. September 201114 J. : hat schon mal jemand nen Hy auf einem Kippwagenheber gehabt (z.B. Liqui)??Die Unterseite will ja schließlich auch beackert werden! Gespannte Grüße aus Celle Christian Frag mal Dirk hy - der ist gar nicht so weit weg von dir ;-)
28. September 201114 J. Ja, meinen Blauen hatte ich bei der Restauration auf dem Kippwagenheber. Allerdings mußte ich mir separat vom Schlosser die Aufnahmen für die Bremstrommeln fertigen lassen, da die dazugehörigen für unsere Trommelgröße und den Bolzenkreis echte Spieldinger sind. Das Arbeiten in Kippstellung war entspannt, allerdings habe ich mich nicht getraut den HY um 90 Grad zu drehen. Gruß Dirk
28. September 201114 J. So sieht das dann aus, habe mal die Bilder von Christian Krell genommen da meine in der engen Werkstatt nicht so gut sind: Gruß Dirk hy
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