21. Oktober 201114 J. zum totlachen ....wenn's nicht so traurig wäre http://www.wdr.de/tv/huh/sendungsbeitraege/2011/10/20.jsp andy
21. Oktober 201114 J. Dazu fällt mir die Geschichte mit dem Splitter und dem Balken im eigenen Auge ein. Wenn man mit über zwei Billionen Euro Schulden wie wir im Glashaus sitzt, sollte man sich nicht über die "Anderen" mokieren. Gruß Ubertino
21. Oktober 201114 J. Das Bundesministerium für billige Ablenkungsmanöver und Klischees präsentiert einen Film, der besonders wertvolle Vorurteile nährt: "Alexis Sorgas - ein Grieche hält die Hand auf" http://wdr2.de/unterhaltung/comedy/alexissorgas100.html Wer's glaubt, wird selig Leider sind die älteren Folgen dieser bösen Satire leider nicht mehr aufrufbar
23. Oktober 201114 J. Es ist ein schöner Tag in einer kleinen griechischen Stadt. Die Sonne brennt und alle Straßen sind wie leer gefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die griechische Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel. 1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden. 2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern. 3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager. 4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung. 5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte. 6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro. 7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt. Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft. Also: Warum machen wir uns noch Sorgen?!
23. Oktober 201114 J. Die gleiche "Story" gab es schon mal für die Iren, Spanier und Portugiesen. Mal sehen, wer als nächstes drankommt, vielleicht die Italiener oder die Franzosen. Zu fragen bliebe allerdings, wer dann bei den Deutschen den Geldschein auf den Tresen legt. Vielleicht tut es ja ein Tourist aus China. Gruß Ubertino
23. Oktober 201114 J. Niemand produzierte etwas.Niemand verdiente etwas. Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft. Die Beteiligten hatten alle gar keine Schulden, sondern genau so hohe Forderungen wie Schulden.
24. Oktober 201114 J. Offensichtlich hast Du Recht, Andy! Das geht schon so weit, dass er sich sein »e« im Threadtitel sparen musste ;-)!
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