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XM läuft nicht - relativ neues Zündmodul schon wieder hin ?


glenfiddich
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mal wieder typisch: extrem wenig Freizeit und mein XM – Oldie ( 3.0 12V, EZ 05/89 – vielleicht der älteste noch angemeldete überhaupt-) zickt.

ich bin mir aus Erfahrung und Studium des Forenarchivs einigermaßen sicher, woran es liegt, sehe aber zwei, drei kleine Ungereimtheiten, daher werfe ich mein Problemchen mal in die Runde, vielleicht hat einer einen wertvollen Tipp.

Chronologie:

Sonntag nachmittag: Auspuff fängt an zu röhren. kleiner Riss im Mitteltopf, nichts dramatisches aber vor kommendem Wochenende beim besten Willen keine Zeit zur Reparatur. Also „Ohren zu und durch“. Ist auch nicht lauter als die tiefergelegten Super-Sport-Spoiler BMW’s mit ihren Mega-Auspuff-Sound Anlagen.

Montag abend: nach 20 minütiger Fahrt und ca. ½ Stunde Standzeit springt der XM zwar an, läuft aber nicht auf allen Töpfen, nimmt kein Gas an und geht nach 1-2 Minuten aus. Einige Startversuche vergeblich, nur ganz kurz mal ein paar Zündfunken. Hab dann einfach mal am Zündmodulstecker gewackelt und dabei festgestellt, dass ein Kabel blank ist aber nicht ausgefranzt und noch fest im Stecker sitzt. Das benachbarte Kabel ist ziemlich brüchig und auch bald blank. Ich habe die beiden so weit es geht voneinander gedrückt. Danach lief er wieder tadellos. Ich hoffte, das hält noch bis zum Wochenende.

heute morgen: startet normal, nach ca. 5 Minuten fahrt habe ich kurz angehalten, um mir beim Bäcker einen Snack zu holen. Danach lief er wieder nicht mehr an. Nur ein paar zaghafte, kurze Zündfunken. Wackeln am Stecker und am blanken Kabel brachte diesmal nichts. Auch Stecker abziehen und mit Kontaktspray einsprühen erfolglos. Weiter ging es dann mit dem Taxi.

Ich habe jetzt gleich mal ein Bosch-Modul bestellt, für alle Fälle.

Allerdings: das eingebaute Modul ist gerade mal ein Jahr alt. Schon beim Einbau seinerzeit fiel mir auf, dass die Kabel direkt am Stecker sehr brüchig sind. Hab das allerdings dann vernachlässigt. Kann es sein, dass die brüchigen bzw. das blanke Kabel das relativ neue Zündmodul schon wieder „abgeschossen“ haben?

Wenn dem so wäre: was könnte ich da tun, dass das nicht wieder passiert. Ein komplett neuer Kabelbaum lohnt sich nicht mehr, da der XM im Frühjahr wahrscheinlich in den Ruhestand darf und zum Ersatzteilträger wird (einen identischen Nachfolger mit original 80.000 Km habe ich mir schon in die Garage gestellt, der ist aber einfach noch zu gut, um in jetzt im Winter zu zuzulassen). Auch der Stecker selbst löst sich schon ein wenig auf. Gibt’s die überhaupt einzeln (noch) zu kaufen ?

Andere Sache: in einem Thread, der eine ähnliche Symptomatik behandelt, wird geschildert, dass die Werkstatt den kaputten Auspuff dafür verantwortlich macht. Angeblich bringt das die Lambdasonde durcheinander. Klingt für mich abenteuerlich. Ich glaube eigentlich eher, dass bei meinem XM der defekte Auspuff und die Zündprobleme zufällig gleichzeitig auftraten, aber man weiss ja nie.

Danke im voraus für den einen oder anderen Tipp

Grüße

Andi

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Accm Autoatelier

Ich würde Glaskugeln und sagen kontrolliere den Zündverteilerdeckel könnte sein das sich der mittlere Kohlestift verabschiedet hat.Tip von jemandem der noch der die Xm s nicht so gut kennt.(lächel)Nun Grüsse vom bergli Land .Hatte das jetzt 3 mal an Kundenfahrzeugen .

M f G Mike

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Danke für die bisherigen Tipps. Er steht jetzt immerhin wieder bei mir vorm Haus. Habe gestern spätabend im Schein der Lampe noch den Verteiler abgeschraubt. Verteilerdeckel, -finger und Kohlestift scheinen völlig in Ordnung. War's also leider nicht.

@Uwe Kolb: auslesen ist eine gute Idee, klar. "Man nehme..." steht im Kochbuch. Bisher habe ich kein Diagnosegerät, spiel' aber mit dem Gedanken, mir eins zuzulegen. Gibt es da nicht einen, der vor kurzem gebrauchte Lexias angeboten hat ...?? Hast Du die Dinger noch?

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er gibt mir Rätselaufgaben, der XM, richtig fiese !

ich hatte heute endlich Zeit, mich um den Patienten zu kümmern, neues Zündmodul und neuer OT-Geber waren rechtzeitig da. Zündverteiler hatte ich ja unter der Woche schon mal gecheckt, und Kontakte gesäubert, half aber nichts.

Zuerst mal das neue Zündmodul eingesteckt - läuft nicht, keinen Mucks

Dann den neuen OT-Geber hineingepfriemelt - läuft, astrein

kleine Runde gefahren, schien alles OK. Werkzeug aufgeräumt, Kaffee getrunken, umgezogen, gut gelaunt ein Liedchen geträllert, in den XM eingestiegen um zum Einkaufen zu fahren und dann: Läuft wieder nicht richtig !!!!, ruckelt im Standgas rum, nimmt kein Gas an, nach 1-2 Minuten: Motor aus. Neue Startversuche erfolglos, mal ein paar kleine Zündfunken ,kommt aber nicht. Mittlerweile verweigert er sogar die zaghaften Zündfunken. Hab' den Stecker vom neuen Zündmodul nochmal überprüft und mit Kontaktspay eingesprüht, half aber nicht.

Hat jemand schonmal so was gehabt? Kann es sein, dass der neue OT-Geber nicht ganz OK ist und nach 15 Minuten Laufleistung schon wieder aufgibt?

leicht frustrierte Grüße

Andi

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Ich sage es nochmal: Tausche den Verteilerdeckel und den Finger.. Am Finger ist eine Widerstandstrecke, die auch mal den geist aufgeben kann. Das gleiche hatte mein XM auch. Nach Tausch vom Verteilerdeckel und Finger war es weg......

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OK - Verteilerdeckel + Finger tausch ich jetzt auch noch. Was mich aber immer noch stutzig macht: Warum sprang er unmittelbar nach Tausch des OT-Gebers wieder sofort an, lief 20 Minuten völlig normal und nach ca 45 Minuten Standzeit wieder das gleiche Drama ? Vielleicht ein Zufall. Genau so einer wie Anfang der Woche, als ich rein auf Verdacht nur am Zündmodulstecker gewackelt hatte und er danach wieder zwei Tage lang lief ( für in der Summe ca. 25 Km Kurzstecken mit gut einem Dutzend Starts)

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Frag mich nicht, was da abläuft. Verstehen tu ich es auch nicht. Einige die beim Pfingsttreffen 2010 waren, haben wohl das Problem an meinem XM mitbekommen. Und hier die kleine Geschichte: Fahre zum Pfingsttreffen vom Bodensee bis nach Berlin, keine Probleme. Zwei Tage später, XM gestartet, und mit Freunden weggefahren. Allerdings komm ich keine 500 m weit, Auto ruckelt wie blöde, nimmt kein Gas an, geht aus. Läßt sich nicht wieder starten. Auto auf die Seite geparkt, anderes Auto genommen. Nach ein paar Stunden sind wir wieder zurück, ich geh zu meinem XM, dreht den Schlüssel um, startet sofort. Vor der Einfahrt zum Campingplatz, muß ich warten, gleiches Spiel wie vorher, Auto zu meinem Zelt geschoben... Dort Verteilerdeckel abgemacht, nichts auffäliges entdeckt, XM startet sofort. Und ich bin sogar bis nach Hause gekommen.

Daheim: Auto läuft soweit, nur immer am Montag morgen, (da steht das Auto am Wochenende über in der Garage) hab ich Probleme. Startet schlecht, nimmt Zeitweise kein Gas an, ruckelt.....Siehe auch das : http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?103809-XM-V6-12V-Standgasprobleme

Im Endeffekt hab ich einen Thermostaten , den OT-Geber und den Verteilerdeckel mit Finger getauscht, um ihn wieder ordentlich zum laufen zu kriegen........

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Danke hm-electric für Deine Schilderung. Hab auch Deinen thread vom letzten Jahr durchgelesen. Es gibt duchaus Parallelen zu meinem aktuellen Problem. Verteilerdeckel und Finger werde ich daher heute noch bestellen.

Werde aber immer noch nicht den Verdacht los, dass tatsächlich die Lambdasonde im Spiel ist. Denn: er lief ja bis zum letzten WE in allen Situationen völlig Problemlos. Etwa 50 km nachdem der Auspuff anfing zu röhren (kleines Loch im mittleren Topf) ging das ganze Dilemma los.

Jetzt kommt definitiv ein Diagnosegerät her! Dieses Spekulieren und Stochern im Nebel ist nerviger als das Schrauben selbst oder der Verzicht auf XM-Fahren.

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Hat er mich nun nach Strich und Faden veräppelt, der alte XM - oder bin ich einfach ein absoluter Vollpfosten? - Beides !

Jedenfalls läuft er wieder... Nachdem mir heute beim Mittagessen die uralte Grundregel bei nicht funktionierenden Verbrennungsmotoren plötzlich wieder einfiel: Kriegt er keine Zündung - oder keinen Kraftstoff ? Zündfunke war da. Als nächstes Rücksitzbank umgeklappt und der Benzinpumpe gelauscht. Nichts zu hören, Ohren geputzt - immer noch nichts zu hören. Pastikdeckel abgenommen und siehe da: der Stecker sitzt nicht richtig !

Theoretisch bleiben jetzt noch 2 Fragen zu klären:

Warum lieferte der locker sitzende Benzinpumpenstecker wieder Saft, als ich kurz am Kabel zum Zündmodul gewackelt hatte ?

Warum kriegte er Kontakt, nachdem ich den OT-Geber getauscht hatte ?

Wenn Zündmodul und OT-Geber nicht gar so weit von der Benzimpumpe entfernt wären, würde ich sagen Post #10 war auf der richtigen Spur...

Edited by glenfiddich
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Warum kriegte er Kontakt, nachdem ich den OT-Geber getauscht hatte ?

Wenn Zündmodul und OT-Geber nicht gar so weit von der Benzimpumpe entfernt wären, würde ich sagen Post #10 war auf der richtigen Spur...

wenn man ohnehin irgendwelchen nervigen ausetzfehler am hals hat, sorgt murphy meistens noch zusaetzlich dafuer, dass sich irgendwelche vermeintlichen zusammenhaenge auftun die einfach zufall sind.

erinnert mich an meine defekte benzinpumpe, die mal anlief und mal eben nicht. fahre zur tankstelle, tanke voll. nichts geht mehr ;) auch noch nicht erlebt vorher... zusammenhang mit tanken allerdings null, wie sich spaeter dann rausstellte...

in sachen sterbende zuenmodule:

im normallfall sollte man auch den kondensator mit erneuern, der entstoert naemlich dadurch, dass er ueberfluessige spannungsspitzen in der ansteuerung kappt. sind staendig hohe spitzen auf der leitung kann gerne mal die endstufe im modul abrauchen.

gruesse vom doc

Edited by docfraggler
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