1. November 201114 J. Mit dem Titel "Citroën segelt auf Erfolgskurs" schreiben die Oberösterreichischen Nachrichten: Es ist schon Jahre her, dass Citroen der kränkelnde Patient im Hause Peugeot war. Inzwischen tritt die zweite PSA-Marke mit breiter Brust auf. Auch deswegen, weil Citroen seine Stärken, wie mutiges Design und raffinierte Lösungen, wieder ins Zentrum seiner Bemühungen gestellt hat. Man macht wieder auf Avantgarde. Schon im Vorjahr steuerte Citroen zur Gesamtproduktion der PSA-Gruppe (3,6 Millionen Fahrzeuge) 1,5 Millionen Einheiten bei. Tendenz steigend. Und nicht von ungefähr kommt, dass sich Citroen zur feinen Adresse im PSA-Konzern entwickelt. Ein Vergleich mit dem Werdegang von Audi in der VW-Gruppe drängt sich auf. Der DS5 ist ein weiterer Baustein fürs vornehm gewordene Citroen-Gefüge. Gekonnt werden weit auseinanderliegende Positionen bedient. Auf der einen Seite die sportive Kundschaft, auf der anderen die ökonomisch-grüne Klientel mit Diesel-Hybrid. Technisch haben die Franzosen die Kombination mit E-Motor überzeugend umgesetzt. Vom Zu- oder Abschalten einer Antriebseinheit ist nichts zu spüren. Das Fahrzeug läuft absolut rund, wie eine Testfahrt mit dem Hybrid gezeigt hat. Auch wenn ein Verbrauchsvorteil von rund zwei Litern gegenüber dem reinen Dieselantrieb genannt wird, sollte die Realität nicht ausgeblendet werden: So ein Wert ist am ehesten in Millionenstädten mit Stop-and-Go zu erzielen, wenn sich der Fahrer obendrein diszipliniert. Hierzulande wird reiner E-Betrieb eher selten sein.
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