9. Dezember 201114 J. So, nachdem ich gestern schon mit der Bremse mäßig erfolgreich war http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?121397-C4-GPic-Abenteuer-Bremse-hinten-erneuern habe ich nun weiteres Ungemach mit diesem- immerhin ja schon drei Jahre alten Auto: HALS!!!!!!! Ich bin ein geduldiger Mensch, auch als Monteur. Und bei meinen alten Xantippen würden mich die auftauchenden Macken auch nicht besonders überraschen. Aber bei diesem jungen Auto steckt wirklich der Teufel im Detail Nach der Pleite gestern wurde ich gefragt, ob ich nicht auch noch eine Inspektion machen könne, Ölwechsel, alle Filter, das übliche halt. Die Teile hatte mein Nachbar sich schon besorgt. Und weil er ein netter Nachbar ist und ich (so glaube ich) auch, habe ich natürlich nicht nein gesagt. Schließlich hat er mir auch geholfen, als ich in dem, was wir dieses Jahr fälschlich als Sommer bezeichnet haben, das Dach meines Hauses abgedeckt und isoliert hatte. Ich schweife ab. Unter dem Loch, das sich Motorhaube nennt, habe ich dann nach wenigen Minuten alles gefunden, was ich gesucht habe: Öleinfülldeckel, Ölfilter (25Nm Anzugsmoment), Kraftstofffilter, Luftfilter. Gut dann mal schnell das noch warme Öl ablassen. Zum öffnen der Ölbassschraube eben das Auto vorne aufgebockt und: Logisch, heute haben alle Autos so eine Pappe drunter, zum sammeln von allem was man aufnehmen kann: Dreck, Wasser, Öl, Diesel, Laub, tote Mäuse.... Sieben Schrauben und zwei Muttern halten diesen Abfallbehälter unter dem Motor fest. Die Muttern hinten und die seitlichen Schrauben gingen gut ab. Die drei vorderen Schrauben jedoch, die durch die Quertraverse unter dem Kühler gehen und als Gegenstück eine Kastenmutter haben...was soll ich sagen: Hals!!!!!!! Klar, dass sich alle drei Kastenmuttern gelöst haben und sich mitdrehten. Dass man da gut ran kommt, kann ich jetzt nicht unbedingt behaupten. Dennoch ist es uns nach nur zwei Stunden gelungen, diese drei Schrauben herauszubekommen. Der Rest ging dann ganz normal, was man so normal nennt. Den Luftfilter zwischen Motor und Brandschott zu verstecken versüßt einem dabei ebenso die Arbeit wie ein Ölfiltergehäuse aus Plastik (Anzugsmoment 25Nm, sagte ich ja schon) das derart festgezogen war, dass es beim lösen zerbrochen ist. Jetzt ist erst mal Schluss mit fahren, bis das erledigt ist. Für mich heißt das jetzt erst mal Pause mit diesem Kackfass - sorry musste jetzt raus. Und mein lieber Nachbar hat sich geknickt verkrümelt und irgendwas von Hochprozentigem geredet. Bin gespannt wie das weiter geht.
10. Dezember 201114 J. Grööööölllll... Echt klassisch. Lg Ingo ( Ach ja, last Euch nicht entmutigen ;-)) und wenn das nicht der erste Ölwechsel ist, sollte mal gefragt werden wer das Ölfiltergehäuse angezogen hat. Der konnte vor Kraft nicht gehen oder hat die Dichtung nicht benetzt.
10. Dezember 201114 J. Ersteller Ein Freundlicher hatte den Ölfilter eingebaut, der gleiche, der auch die Inspektionen während der Garantiezeit an meinem Auto gemacht hatte. Da hatte ich das gleiche Problem mit dem Ölfilter (gleiche Machart): Bombenfest! Der ist aber dann aber doch nicht kaputt gegangen.
10. Dezember 201114 J. Ja echt bitter. Im nachhinein nicht rekonstruierbar. Aber voll ärgerlich wegen der ewigen rumrennerei. Man kennt das ja. Mal eben was machen und der Tag ist gelaufen. Aber den Mut nicht aufgeben, wird schon ;-))
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