30. Dezember 201114 J. Citroën DS3 THP 150: Konfetti aus dem Autohaus"Alles so schön bunt hier - ich kann mich gar nicht entscheiden" - so sang in den achtziger Jahren Nina Hagen. Wer das Stück kennt und heute durch einen Prospekt des Citroën DS3 blättert, fühlt sich sogleich daran erinnert. Denn die Möglichkeiten, dem Wägelchen eine kunterbuntes Aussehen zu verpassen, sind enorm. Wer sich für das Modell interessiert, sollte ein entscheidungsfreudiger Mensch sein: Welche der zehn Lackfarben soll es sein, in welchem der drei Kontrastfarben soll das Dach lackiert werden, und dann gibt es ja noch sieben Dachdekors, unter denen man das Lieblingsmotiv wählen kann. Doch das ist nur der Anfang. Weiter geht es mit der Auswahl der Außenspiegelgehäusefarben (es gibt acht verschiedene), der Form der Felgen (zwölf Möglichkeiten), der Farbe des Zündschlüsseldekors (sechs Varianten), der Kolorierung der Armaturenblende (acht Versionen), der Färbung der Schaltknaufköpfe (sieben an der Zahl) und der Art sowie des Designs der Sitzbezüge (acht sind im Angebot). Es lässt sich so ein Auto zusammenstellen, das dem eigenen Geschmack sehr nahe kommt. Marketing- und Markenexperten sind überzeugt davon, dass dies die Zukunft des Automobilbaus sein wird: dem Kunden so viele Optionen wie möglich zu geben, um das eigene Fahrzeug zu personalisieren. "Das Auto ist wie ein nach außen gekehrtes Ich, es zeigt allen anderen, wie der Besitzer wahrgenommen werden möchte, welchen Status und Stil er sich selbst zuschreibt", sagt etwa Paolo Tumminelli, Professor für Design in Köln. Insofern ist es von Citroën durchaus ein Coup gewesen, das altehrwürdige Label DS neu zu beleben, die zwei Buchstaben als Abkürzung für "different style" zu verstehen und den Kunden so die Möglichkeit zu geben, sich beim Neuwagenkauf im Autohaus mal so richtig auszutoben - als ob es bei der Bestellung des eigenen Autos Konfetti schneit. Natürlich hat Citroën dabei nicht nur die Kundschaft im Blick, sondern vor allem das große Geschäft. In der billigsten Version kostet der DS3 nämlich 15.500 Euro. Das von uns gefahrene Auto mit dem stärksten verfügbaren Benzinmotor ist ausschließlich in der noblen Ausstattungsversion Sport-Chic verfügbar, was den Grundpreis schon mal auf 20.300 Euro treibt. Und weil der Wagen zusätzlich mit Ledersitzen (990 Euro), Metalliclack (470 Euro), dem Dachaufkleber im Dekor Zebra (400 Euro), einer weißen Armaturenblende (100 Euro) sowie einer feinen Musikanlage (1000 Euro) bestückt war, stieg der Preis auf 23.260 Euro. Das ist eine Stange Geld für einen Kleinwagen. Zu zweit sitzt man prima im DS3, doch man muss Härte mögen Wenn die Dekofragen erledigt sind und das Geschäftliche geklärt ist, kann man mit dem DS3 natürlich auch fahren. Logisch, das Modell mit 156 PS ist quirlig und macht Spaß. Der Durchschnittsverbrauch lag nach rund 500 Kilometern, die wir mit dem Auto unterwegs waren, bei 6,8 Liter. Was uns nicht gefiel, war das ruppige Fahrwerk, die etwas teigige Lenkung und die eingeschränkte Sicht nach vorn. Nach hinten sieht man sowieso kaum etwas, so dass eine Einparkhilfe am Heck durchaus empfehlenswert ist (Aufpreis 221 Euro). Wer ein Auto als Accessoire begreift, dürfte vom DS3, der ohnehin durch moderne Linien und unverbrauchtes Design positiv auffällt, begeistert sein. Wer jedoch einen billigen und geräumigen Kleinwagen sucht oder gar ein kompaktes Auto mit möglichst fortschrittlicher Technik, kann den Dreitürer von Citroën gleich wieder vergessen. Ein fröhlich-bunter Klecks im gedeckten Anthrazit-Einerlei unserer Straßen ist er in jedem Fall. Quelle: Spiegel.de Link: Klick! Fotostrecke: Klick!
30. Dezember 201114 J. Einen billigen Kleinwagen wird man bei Citroën nicht finden. Da liegt der Autor richtig. Günstige Kleinwagen hat Citroën gleich mehrere im Programm. C1, C3, DS3, C3 Picasso und Nemo. Kompaktes Auto mit möglichst fortschrittlicher Technik. Was versteht der Autor darunter? e-HDi mit EGS6 ist allem was Volkswagner im Kleinwagenbereich zu bieten hat um Lichtjahre voraus. Das ist fortschrittliche Technik, sogar zu einem günstigen Preis. Der Autor scheint sich lieber mit den "Dekofragen" zu beschäftigen. Doch selbst das ist ihm nicht gelungen. Sonst hätte er erkannt, dass nicht alle Einzelmöglichkeiten mit allen anderen Einzelmöglichkeiten kombinierbar sind. Ein Artikel für den Papierkorb.
30. Dezember 201114 J. Hoher Verbrauch von 6,8 Litern - und das mit 156 PS und im Winter.....oookeeey.
31. Dezember 201114 J. Der Spiegel. Das Käseblatt der SPD. Da kannst du höchstens Fische drin einwickeln. Lesen sollte man das nicht. Gruß Herbert
31. Dezember 201114 J. Hoher Verbrauch von 6,8 Litern - und das mit 156 PS und im Winter.....oookeeey. Wo steht denn, dass der Verbrauch hoch ist? Ich gehen mal davon aus, dass 1. der BC das anzeigte und/oder 2. sparsam gefahren wurde. Schauen wir bei Spritmonitor (Schnitt: 7,6) Dort wären die Spiegel-Fahrer also trotz Winter auf Platz 2! http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/12-Citroen/1183-DS3.html?power_s=150&power_e=160&minkm=15000&powerunit=2 hs Bearbeitet (31. Dezember 201114 J. von e-motion)
1. Januar 201214 J. Wo steht denn, dass der Verbrauch hoch ist? Dort: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-76649-7.html "Der Durchschnittsverbrauch liegt dementsprechend hoch bei 6,7 Liter je 100 Kilometer."
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