24. Januar 201214 J. Hallo Forengemeinde, Ich habe gestern als ich mit Händlerkennzeichen mein Fahrzeug über den belgischen TÜV gebracht habe mein Fahrzeug( XM 2.1 TD Automatic Exclusive Bj. 1999 ) die Zeit für eine ausgiebige Probefahrt genutzt und war teils begeistert, teils überrascht. Das Fahrzeug war zwischen Gleiten und Bockspringen auf unebener Fahrbahn. Insbesondere wenn ich durch Kurven mit Schlaglöchern gefahren bin hoppelte das Fahrzeug und versetzte sogar einmal. Hat der Wagen einen Lenksensor, der in die Hydractive eingreift? Manchmal hatte ich das Gefühl bei gerader Strecke das er auch anfängt zu springen. Ich habe hier einige Beiträge durchgelesen und denke es ist wichtig alle Kontakte zu den Ventilen zu prüfen. Gibt es hier sowas wie eine bebilderte Auflistung des Ganzen? Oder sowas wie eine Checkliste ? Viel Grüße Henning
24. Januar 201214 J. Auslesen ist immer gut, doch es gibt noch andere einfache Methoden. Z.B.: Radiomethode. Die Ventile werden über eine getaktete Gleichspannung auf "Weich" geschaltet, d.h. die Hydraktivkugeln sind zugeschaltet. Diese Taktung ist im allg. im Radio hörbar auf LW 279 kHz (evtl. Antenne demontieren). D.h., summt`s ist`s weich, ist Ruhe ist`s hart. Einflussgrößen sind Lenkung, Bremse und Gas. Macht das Auto nun alles wie beschrieben, dann ist ein funktionierendes Hydractivsystem wahrscheinlich. Und ist es dann sauhart wenn es nicht summt, dann deutet das auf defekte Radkugeln. Gruß Gerd
24. Januar 201214 J. Die Prüfung der Rücklaufmengen, insbesondere des hinteren Hydractivventils, ist Pflicht. Vorausgesetzt, der elementare Rest (Elektrik/Elektronik und ausreichend gefüllte Kugeln sowie saubere Ansaugsiebe und sauberes LHM) ist in Ordnung. Meist kommt das Gehoppel von der Hinterachse, weil deren Höhe unkontrolliert variiert und deren Hydractivventil zu hohen Druckverlust hat, so dass es mechanisch nicht mehr auf weich schalten kann.
24. Januar 201214 J. Du solltest versuchen, das Problem durch Beobachten einzukreisen. Mir fiel beim meinem XM das komische Verhalten auf der Schwelle unserer verkehrsberuhigten Zone auf. Ich vermute, ich hatte dort ganz leicht den Fuß auf dem Bremspedal, damit schaltete die Federung auf hart (=je eine Radkugel an einem Rad), und rummms kam beim Einfedern der Stoß von hinten links. Hier mein Thema: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?110943-XM-Federung-links-hinten-manchmal-sehr-hart Achja, kleine Ergänzung: Habe nur die defekte Kugel gewechselt. Hinten rechts habe ich immer noch die alte Kugel drin, fährt trotzdem prima. Höhenkorrektor hinten: Ist immer ein Thema beim XM, geht gern mal fest. Diagnose kann über die Fahrzeughöhe (ganz oben oder ganz unten) erfolgen. Probleme damit sind aber länger anhaltend. Defekte Radkuglen hingegen verhalten sich solange unauffällig, wenn keine größeren Federwege im harten Modus auftreten. Sie melden sich also immer nur sporadisch. Wegen dem Auftreten speziell in Kurven tippe ich bei deiner Beschreibung deswegen auch auf Radkugeln. Bearbeitet (24. Januar 201214 J. von I n g o)
24. Januar 201214 J. Macht das Auto nun alles wie beschrieben, dann ist ein funktionierendes Hydractivsystem wahrscheinlich. Und ist es dann sauhart wenn es nicht summt, dann deutet das auf defekte Radkugeln.Gruß Gerd Ich schließe mich an: Der Beschreibung nach halte ich es für wahrscheinlich, daß der Defekt bei den Radfederkugeln zu suchen ist. Einflussgrößen sind Lenkung, Bremse und Gas. ... und Lenkung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, ganz wichtig. Je schneller, desto geringer der Lenkwinkel bei dem Hydractiv auf hart schaltet. Gruß Torsten
24. Januar 201214 J. Ersteller Hallo Christian, ich wohne in Belgien....... zentral in der Nähe von Brüssel...
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