18. Mai 201412 J. Übrigens - interessanterweise berichtet der PSA-Mitarbeiter Thomas d'Haussy in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Vehicle Dynamics" (Seite 41-42) von der Weiterentwicklung der Hydropneumatik: "Despite this, Citroen is continuing to develop the System in other ways, and the next Generation is set to see it move from a reactive System to an active one ...." http://viewer.zmags.com/publication/94a982b8#/94a982b8/40 http://viewer.zmags.com/publication/94a982b8#/94a982b8/42 Bearbeitet (18. Mai 201412 J. von Nils Oehler) Tippfehler/link-Ergänzung
18. Mai 201412 J. Woher weißt Du das? Kann man unter Aktuell nachlesen. ACM-Leser wissen manchmal mehr und mehr darf ich auch nicht verraten. Aber bleibt ja unter uns.
19. Mai 201412 J. Hallo, der Zugang ist passwortgeschützt. PSA vertritt die Auffassung, dass es dem Kunden egal sei, ob ein Auto ein hydropneumatisches Fahrwerk besitzt, oder mit weichen Stahlfedern ausgestattet ist. Die Abschaffung der HP ist für PSA daher eine beschlossene Sache. Der neue Partner Dongfeng sieht das aber anders und positioniert sich dagegen. Er betrachtet das hydropneumatische Fahrwerk als höherwertig und möchte es daher für künftige Modelle erhalten. Insofern ist die Angelegenheit vielleicht doch noch nicht endgültig entschieden. Gruß, Albert
19. Mai 201412 J. Dongfeng? Finde ich gut ;-) Die haben den Franzosen wahrscheinlich gesagt "Was meint ihr, warum wir die Bruchbude eingekauft haben? " Bearbeitet (19. Mai 201412 J. von Jörg Kruse)
19. Mai 201412 J. Jetzt habe ich auch die Meldung gefunden, auf die sich BX-Hempel bezieht: http://www.autocult.fr/2014/la-citroen-c6-et-lhydractive-chez-dongfeng/ Interessant... ...PSA vertritt die Auffassung, dass es dem Kunden egal sei, ob ein Auto ein hydropneumatisches Fahrwerk besitzt, oder mit weichen Stahlfedern ausgestattet ist. Die Abschaffung der HP ist für PSA daher eine beschlossene Sache... Gruß, Albert Dies ist sicher die Meinung der technisch unbedarften Schlipsträger, die bei PSA heute das Sagen haben, nicht die Meinung der Ingenieure. Meiner Ansicht nach ist das Ende der Hydropneumatik rein aus Kostengründen entschieden worden. Und aus Unverständnis der Kaufleute, die die Entscheidung vorangetrieben haben. Bei anderen Marken ist ein Kunde sehr wohl bereit, für ein höherwertiges Fahrwerk (z.B. Luftfederung in der neuen C-Klasse) Aufpreis zu bezahlen. Bei Citroen ist die Hydropneumatik leider immer an bestimmte Ausstattungen geknüpft, man hat es dem C5 Kunden leider nicht überlassen, zu entscheiden, ob er einen Aufpreis für die HP zahlen möchte oder nicht. Ich denke, es gibt keinen Grund, einen C5 mit 1.6l HDI nicht mit HP zu liefern. Ich habe auch die PSA-Begründungen gehört, warum es nicht notwendig war, den DS5 mit HP auszustatten (Fortschritte in der konventionellen Fahrwerktechnik). Dies ist meiner Meinung nach reines Marketingblahblah, es gibt beim DS5 nicht die Spur von einer Innovation im Fahrwerkbereich. Verbundlenkerachse hinten mit Schraubenfedern und Federbeine vorne sind absoluter Standard seit den 70ger Jahren. Ich denke, es stand nie zur Debatte, die alte Plattform 2, auf der der DS5 steht, noch auf HP umzurüsten.
20. Mai 201412 J. Vor allem das FederungsRESULTAT beim DS5 straft die Ausführungen der Marketingexperten Lügen. Gruß Jan
22. Mai 201412 J. Ersteller Wie das Handelsblatt meldet, überdenkt PSA die Partnerschaft mit Mitsubishi beim Bau von Elektroautos. In den kommenden zwölf Monaten werde die Strategie für E-Autos neu ausgerichtet. Die Meldung siehe: bau-von-elektroautos-peugeot-ueberdenkt-partnerschaft-mit-mitsubishi
22. Mai 201412 J. Tja, das scheint das Problem zu sein. Da werden in der Zukunft erstmal Strategien überdacht, während andernorts die Ergebnisse der Überlegungen bereits vom Fließband rollen...
22. Mai 201412 J. Wie das Handelsblatt meldet, überdenkt PSA die Partnerschaft mit Mitsubishi beim Bau von Elektroautos. In den kommenden zwölf Monaten werde die Strategie für E-Autos neu ausgerichtet. Die Meldung siehe: bau-von-elektroautos-peugeot-ueberdenkt-partnerschaft-mit-mitsubishi Was meinen die wohl mit Elektroautos? Mitsubishi ist m.W. strategisch auf Plug-in Hybride umgeschwenkt. Wahrscheinlich denkt PSA über diese Gattung nach, denn Plug-in Hybrid wird mittelfristig einen größeren Erfolg haben als das Elektroauto. Ob man's gut findet oder nicht. hs
23. Mai 201412 J. Ersteller Wie BMFT meldet, hat der neue PSA-Chef Carlos Tavares bekräftigt, dass es von PSA keine Low-Cost-Marke geben wird. Die Meldung siehe: psa-tavares-nenvisage-pas-creation-dune-marque-low-cost
23. Mai 201412 J. Und das es Ziel ist, 50 % aller Fahrzeuge außerhalb von Europa zu verkaufen, da bis 2020 rd. 60 % des globalen Wachstums auf dem Markt in China bzw. Asien stattfinden wird. Das heißt sicherlich auch, dass wir Mitteleuropäer hinsichtlich unserer Wünsche an ein Produkt nicht mehr so sehr im Fokus sind.
23. Mai 201412 J. man hat festgestellt, dass die meisten Leute, das Plug-in System nicht nutzen. Wenn man sich den Preisunterschied zwischen einem DS5 Hybrid 4 und einem Volvo Plug-in-Hybrid von über 20.000 Euro ansieht, dann ist die Technik offensichtlich noch teuer und aufwendig. Ob sich der Aufwand lohnt und es nicht einfacher und billiger ist den Akku vom Motor aufladen zu lassen? Jörg Kruse: Und die Deutschen mit ihren noch nicht mal 2 % Marktanteil spielen eh keine Rolle mehr. Bearbeitet (23. Mai 201412 J. von BX-Hempel)
23. Mai 201412 J. man hat festgestellt, dass die meisten Leute, das Plug-in System nicht nutzen. Ich bin ja sehr kritisch ggü. der Plug-in Hybrid-Technik. Aber dafür hätte ich gerne eine Quelle! Grüße Holger
23. Mai 201412 J. Wenn man sich den Preisunterschied zwischen einem DS5 Hybrid 4 und einem Volvo Plug-in-Hybrid von über 20.000 Euro ansieht, dann ist die Technik offensichtlich noch teuer und aufwendig. Zum einen sind es "nur" rund 16k€, wobei der Mehrpreis des Volvo sicherlich nicht allein aufgrund des Plug-In Systems so hoch ist. Den V60 Plug-In gibt es ausschließlich kombiniert mit dem größten Diesel (ohne Hybrid 215PS), Allrad und Automatik sowie erst ab der mittleren Ausstattung Momentum. So kostet der V60 schon ohne Extras und Plug-In fast 7k€ mehr als der DS5 H4 und fast 10k€ weniger als der Plug-In, nämlich 46.000€.
23. Mai 201412 J. Ich bin ja sehr kritisch ggü. der Plug-in Hybrid-Technik. Aber dafür hätte ich gerne eine Quelle!Grüße Holger Das geht aus einem Interview der ams mit Audi Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg hervor. Als ACCM kannst du es unter den Meldungen vom 21.05.14 nachlesen. Donkey: dann wären dazu alle offenen Fragen geklärt. Also was kostet jetzt nur die Plug-in-Technik zusätzlich?
23. Mai 201412 J. Donkey: dann wären dazu alle offenen Fragen geklärt. Also was kostet jetzt nur die Plug-in-Technik zusätzlich? Nun, im Falle des V60 wohl so um die 10k€ - wobei da vielleicht noch ein/zwei Paketchen sind, die beim Normalo-Verbrenner zusätzlich bezahlt werden müssen, im PH aber enthalten sind. So genau habe ich den Volvo-Konfigurator nicht konsultieren wollen. Mir gings eigentlich nur darum, dass der DS5H4 preislich (und technisch) schlecht mit dem V60PH vergleichbar ist. Vierzylinder-Diesel mittlerer Leistung, schwächerer E-Antrieb, automatisiertes Schaltgetriebe und "nur-quasi-Allrad" gegen: Fünfzylinder-Diesel mit über 200PS, stärkerer E-Antrieb, Vollautomatik und permanter Allrad.
23. Mai 201412 J. Das geht aus einem Interview der ams mit Audi Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg hervor. Als ACCM kannst du es unter den Meldungen vom 21.05.14 nachlesen. Ach? Danke für die Quelle. Die spricht für sich.
24. Mai 201412 J. Ersteller Der angeschlagene Autohersteller PSA Peugeot Citroen kommt bei Kapitalerhöhung voran. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, sammelte er 1,95 Milliarden Euro durch den Verkauf von Aktienbezugsrechten ein. Der Konzern hatte nach dem Einstieg des französischen Staats und des chinesischen Fahrzeugbauers Dongfeng mit der Stärkung seines Kapitals begonnen. Die Meldung siehe: Peugeot-beschafft-sich-frisches-Geld
25. Mai 201412 J. Ersteller PSA Peugeot-Citroën soll beschlossen haben, die Produktion des C3 nach Auslaufen seines jetzigen Produktionszyklus vom Werk Poissy bei Paris ins Werk Trnava in der Slowakei zu verlagern. Dort werden bisher der C3 Picasso und der Peugeot 208 montiert. Nach Ansicht von PSA-Chef Tavares ist die Produktion von Kleinwagen in F bzw. West-Europa zu teuer, während Premium-Modelle dort noch wirtschaftlich zu fertigen sind. Im Frühjahr 2015 soll in Poissy ein neues Modell des Segments B Premium (vermutlich ein Peugeot) vom Band laufen. Siehe: la-citroen-c-3-en-route-vers-la-slovaquie und hier: psa-des-sites-francais-dedies-exclusivement-au-haut-de-gamme
25. Mai 201412 J. War nicht kürzlich zu lesen, dass der nächste C3 Picasso in einem Opel-Werk in Spanien produziert werden soll? Dass bedeutet, dass das Werk in der Slowakei eben diesen Wagen verliert und entsprechend auf den Linien ein anderer Wagen produziert werden muss. Die Kostengründe sind meiner Ansicht nach vorgeschoben, da konkrete Zahlen inklusive Details, wie sie genau entstanden sind, nie veröffentlicht werden.
27. Mai 201412 J. Ersteller Zum Vergleich die Stundenlohnkosten in den europäischen Ländern, in denen PSA Werke hat: Frankreich 34,20 Euro, Italien 26,80 Euro, Spanien (Werk Vigo) 20,60 Euro, Portugal (Werk Mangualde) 12,10 Euro, Slowakei (Werk Trnava) 8,40 Euro. Damit wird klar, dass eine Verlagerung der Produktion eines Modells z. B. in die Slowakei wesentlich günstigere Lohnkostenanteile zur Folge hätte, wonach die dort gefertigten Autos mit niedrigeren Preisen und/oder höheren Gewinnmargen verkauft werden könnten.
27. Mai 201412 J. Nur um das mal in Zusammenhang mit den tatsächlich für die Produktion anfallenden Kosten: Wie viele Arbeitsstunden werden in etwa benötigt, um ein Auto zu bauen?
27. Mai 201412 J. Nur um das mal in Zusammenhang mit den tatsächlich für die Produktion anfallenden Kosten:Wie viele Arbeitsstunden werden in etwa benötigt, um ein Auto zu bauen? "...In der Regel kalkuliert ein Fahrzeughersteller heute ca. 15 bis 20 Stunden, um ein Fahrzeug der Golfklasse aus allen Einzelteilen komplett zu montieren, je nach Komplexität der angelieferten Baugruppen. Der Rekordhalter hierbei ist der Kleinwagen Smart, der in ca. 4 Stunden komplett zusammengebaut wird. Dies ist auf die große Anzahl vorgefertigter und vormontierter Module zurückzuführen, die die Zulieferer an der Montagelinie bereitstellen und die der Fahrzeughersteller nur noch zusammenfügen muss...." http://de.wikipedia.org/wiki/Automobilfertigung Es ist für die Lohnstückkosten auch der Produktionsort der Zulieferer von Relevanz.
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