26. Januar 201214 J. ich komme nicht richtig klar. ich lese in einer Anleitung,daß nur die Einspritzer eine zusätzliche Kugel haben für den Bremsdruck. die Anderen nicht,bekommen das vom Hauptdruckspeicher. weiß das jemand? dank uwe
26. Januar 201214 J. Hängt vom Bremspedal ab. Pilz braucht Bremsdruckspeicher, da er nur Druck durchläßt. Pedal mit Fußbremskraft hat keinen Bremsdruckspeicher. Sollte auch am Pedalbremsweg zu erkenne sein. Pilz hat keinen Bremsdruckweg.
26. Januar 201214 J. Ersteller uff,danke das ging schnell ;-) deshalb DS mit Pilz= Druckspeicher Pedal wie meiner (DSuper) ohne. kapisko gruß uwe
26. Januar 201214 J. Man kann auch im Auto selbst nachsehen: auf dem linken Rahmenausleger gibt es vor dem LHM-Fass eine runde Vertiefung im Blech, mit einem Loch in der Mitte und 2 kleineren Löchern außen herum. Ist diese Vertiefung zu sehen, gibt es keinen Bremsdruckspeicher. Ist diese Vertiefung durch ein merkwürdiges Bautel verdeckt, an das oben eine dünne und eine dicke Hydraulikleitung angeschlossen sind, dann ist dieses merkwürdige Bauteil der Bremsdruckspeicher.
26. Januar 201214 J. Hängt vom Bremspedal ab. Pilz braucht Bremsdruckspeicher, da er nur Druck durchläßt. Pedal mit Fußbremskraft hat keinen Bremsdruckspeicher. Sollte auch am Pedalbremsweg zu erkenne sein. Pilz hat keinen Bremsdruckweg. Hallo, was heißt denn "Pedal mit Fußbremskraft"? Die Pedalbremse ist auch nichts weiter als ein pedalbetätigtes Ventil, dem ist die Fußkraft egal, siehe Bild. Gruß H.
26. Januar 201214 J. Mein Wissenstand ist folgender: Erste DS mit Druckspeicher, damit bei Ausfall des Systemdruckes noch gebremst werden kann. Geht bei Druckspeichen bis zum 50 mal, wenn das ganze restliche System ohne Druck ist. ID's wurden dann mit "normaler" Bremsbetätigung gebaut, soll heißen, man baut den Bremsdruck über die Fusskraft auf. Wer eine DS mit Bremspilz normal bremsen will, macht unweigerlich eine Vollbremsung. Denke, dass passiert jedem, der das erste mal so eine Auto fährt. Stimmt, es gibt beim D Super 5, als Zusammenführung aus ID und DS meines Wissens beides, erkennbar daran, ob ein Druckspeicher vorhanden ist. Die anfängliche Frage machte deutlich, dass das System nicht bekannt ist. Daher mein Versuch, es an Hand der Padel-Betätigung zu ermittelt. Hat wohl nicht geklappt.
27. Januar 201214 J. Nur die allerersten ID hatten ein konventionelles Bremssystem, mit dem per Fußkraft Bremsdruck in einem Hauptbremszylinder aufgebaut wird, der mittels konventioneller Bremsflüssigkeit an die Radbremszylinder weitergegeben wird. Schon sehr früh, noch in den 1950ern, wurde das gegen die oben abgebildete Anordnung ersetzt und auch die ID bremsten mit Druck aus der Hydraulikanlage. Die Fußkraft dient nur der Überwindung der Federkräfte im Bremsventil und am Pedal. In dem Bremsventil gibt es 4 Anschlüsse: Druck vom Druckspeicher, Bremsdruck nach vorn; Druck vom hinteren Federkreislauf, Bremsdruck nach hinten. Es gibt, und das gilt vllt nur für die 1960er und 70er Jahre (die ganz alten kenne ich nicht), 2 Bauarten. Bei einer sind je 2 Anschlüsse V-förmig angeordnet, bei der anderen liegen je 2 Anschlüsse gegenüber. Die Bedienung über Bremspedal bietet zumindest oberflächlich betrachtet keine Nachteile gegenüber dem sehr komplizierten Teil der DS'se mit dem Bedienknopf und dem Schieber zur Bremskraftverteilung: die Regelung des hinteren Bremsdrucks funktioniert tadellos. Außer, der einzige Druckspeicher ist platt. Dann hat das System keinerlei Reserve und ich habe mich schon vor 25 Jahren bei meinem ID19 gefragt, wie die Zulassungsbehörden da mitgespielt haben angesichts des Aufwands, der mit Druckluftbremsen getrieben werden muss. Der mit stehendem Motor rollende ID kann bei kaputtem Druckspecher nur mit der Handbremse gestoppt werden, aber dazu muss der Fahrer tief in den Fußraum abtauchen, um den Handhebel erreichen zu können. Mit den früher verwendetetn Statikgurten darf man dann nicht angeschnallt sein. Bearbeitet (27. Januar 201214 J. von ACCM Gerhard Trosien)
27. Januar 201214 J. Ersteller mir ist ein Licht aufgegangen,dank euch ;-) gelesen habe ich,daß DSen den Pilz haben, die ID und DSuper das Pedal. ich hab auch gelesen in der Reparaturanleitung,daß DSen einen Bremskraftspeicher haben... geblickt hab ich jetzt,daß das tatsächlich mit dem Pilz und/oder Pedal zu tun hat. alle mit Pedal haben keine zusätzliche Kugel. morgen Samstag werde ich dann die Motorhaube aufmachen und vor der Batterie schauen ob ich eine Kuhle mit Loch sehe ;-) ein schönes Wochenende. Uwe
29. Januar 201214 J. Hallo Uwe, der Blick in den Fußraum genügt: - Pilz = separater Bremsdruckspeicher - Pedal = ohne Zur Historie (entnommen aus "Das Citroen DS Buch" von HO-Meyer-Spelbrink): Ab 1955: DS mit kleinem Bremsknopf und zwei zusätzlichen Bremsdruckspeichern (vorn und hinten) Ab 1956: ID mit konventionellem Bremssystem und Pedal ohne Hochdruckhydraulik Ab 1958: ID mit Notreserve aus Federungsdruck für Bremsanlage (greift im letzten Pedalweg-Viertel) Ab 1958: Kombi-Modelle mit stets DS-identischem System Ab 1960: DS nun ohne hinteren Bremsdruckspeicher, statt dessen Reserve (wie bei ID) aus der Federung Ab 1961: DS nun mit Bremspilz statt -knopf Ab 1961: ID nun mit Hochdruckbremse mit Pedal und nur einem etwas schwächerem Hauptdruckspeicher (40 statt 65 bar bei DS und Kombi-Modellen) Ab 1965: Fest- statt Schwimmstattelbremsen mit separater Zange für Feststellbremse (vorher auf Hauptbeläge wirkend und selbstnachstellend) Ab 1966: Umstellung auf LHM statt LHS Ab 1967: Geänderte Druckzufuhr für vordere Bremsen Ab 1970: Sukksessive Umstellung von Hand- auf Fußfeststellbremse bei DSpécial / DSuper) Ab 1972: Alle Modelle mit Fußfeststellbremse Ab 1973: Bremskolben vorn aus Alu statt aus Stahl Ab 1975: Umstellung auf gezogene Kugeln (Speicher eventuell früher, Bremsdruckspeicher bis zum Schluß geteit(?)) Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Gruß M. Bearbeitet (29. Januar 201214 J. von M. Ferchaud)
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