3. Februar 201214 J. Ahoi, ich zerlege und reinige gerade meine Ölpumpe (H78). Gibt es eine Dichtung zwischen Ansaugrüsselplatte und Ritzelgehäuse oder an der Abdeckplatte des Überdruckventils? Es sah irgendwie mehr nach Ablagerungen aus. Bei Dumdidums Bildern erkenne ich DirkoHT. Kann also vermutlich nicht schaden... Die Ritzel haben nur minimalste Kratzspuren an der Ansaugrüsselplatte hinterlassen, und zwar dort wo es am Logischsten ist. Da befindet sich ja ein Schmierschlitz und bei beiden wegen der fliehkraftbedingt entferntesten Stellen sind Kratzer. Aber man spürt das nichtmal mit dem Fingenagel. Also auch hier orte ich keinen erhöhten Aufmerksamkeitsbedarf. Ich bilde mir ein, hier mal etwas von Entgratung gelesen zu haben, finde das aber nicht mehr. Wäre das an der Bodenplatte gewesen? Was haltet ihr von zwei weiteren kleinen Schmierschlitzen an den Aussenflanken der Ritzel in der Bodenplatte? Möchte da besonders sorgsam sein, da ich auch die Hauptstromfiltervariante machen will. Sonst gehts rüstig vorwärts: Der Kopf ist bereits fertig, den Motorblock bekomme ich Ende kommender Woche mit neuen Nockenwellenlager und +0,25 Pleuellager, die Hauptlager bleiben Standardmaß. Es wird CU, Richie
3. Februar 201214 J. "Ansaugrüsselplatte" ist eine gelungene Verbalkreation... Zwischen diese Platte und dem Gehäuse gehört eine ganz dünne Papierdichtung. Gibt 's bei den üblichen Verdächtigen. Kann man aber auch selber machen aus Butterbrotpapier. Das mit den zusätzlichen Schmiernuten- hm, ich weiß nicht so recht... Der Verschleiß kommt ja zustande, weil die Pumpe den im Öl schwebenden Dreck immer wieder durchdrücken muß. Mit Ölfilter ist da kein Thema mehr. Ich habe Marius' Pumpe auf der Drehbank ein ganz klein wenig abgezogen- so 1/10 mm ungefähr. Da war der Verschleiß aber schon deutlich erkennbar. Salut Rolf
4. Februar 201214 J. ...viel wichtiger ist die überdruckfeder zu kontrolieren - steht im handbuch (bormaschine manometer etc.) dann weist du auch gleich ob der druck i.o. ist edit: diese papierdichtung (die ist hauchdünn!!) war bei meinen versuchen nicht dicht! daher die flüssige variante. wenn du beide flächen abdrehst und alles unvermackt ist kann das gehen, ansonsten eher nicht. Bearbeitet (4. Februar 201214 J. von dumdidum)
4. Februar 201214 J. Ersteller Danke, dann bin ich hier einem Trugschluss erlegen. Ich dachte nachdem mir auch das Gegenritzel entgegenfiel, dass dieses schwerkraftbedingt nach unten möchte und der Schmierspalt eine Art Polster generieren soll. Weil mir das mit den Spänespuren aber weit sinniger erscheint und mich das in naher Zukunft nicht mehr kümmern sollte, hab ich die Chose nach Reinigung und Verzehr meines Butterbrots wieder zusammengebaut. Bissi Dichtmittel draufgegatscht und mit der Klinge wieder abgezogen, das sollte dicht sein. Weiter gehts mit der Wasserpumpe... Thnx, Richie
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