7. Februar 201214 J. Hallo Experten, die sibirische Kälte setzt meinem braven BX 19 Break auf ganz spezielle Weise zu. Er springt zwar an, und auch einen wegen des Frostes hängenden Gaszug habe ich - obwohl im Grunde Amateur - wieder gangbar machen können. Nun ist es aber so, dass die Verbindung zwischen Batterie und Lichtmaschine irgendwie kältebedingt "gestört" ist. Da geht erstmal nichts (Scheibenwischer, Fensterheber) oder es leuchtet mahnend die Ladekontrollleuchte auf (Licht, Heizung). Selbst der Blinker funktioniert nicht, was lästig ist. Trotzdem gelingt es mir Morgen für Morgen, 40 Kilometer zu Arbeit zu fahren, ohne liegen zu bleiben, weil sich irgendwann - entweder schon unterwegs oder am Ziel in der Tiefgarage - alles wieder einrenkt. Dann gehen wieder alle Verbraucher und es ist, als wäre nichts geschehen. Die Lima ist vor etwa 50.000 Kilometern ausgetauscht worden, an der scheint's nicht zu liegen. Und die Batterie ist wenigstens so stark, dass das Auto beim ersten Versuch anspringt. Wo ist hier der Wurm drin - und wie kann man Abhilfe schaffen? Das Problem tritt nur im Winter bei extremen Temperaturen auf... Danke für Eure Einschätzungen! Viele Grüße R.
7. Februar 201214 J. könnte an der erregerleitung der lima liegen, einfach ein kabel zum testen vom pluspol der batt an die lima/eregeranschluß halten, ist die lame aus, erter fehler gefunden. das keine verbraucher gehen liegt nicht an de lima, die gehen alle auch so nur von der batt gespeißt. mal die batt selber getestet, nich das die nen plattenschluß hat oder einfach fertig ist und sich immer nur kurz wieder durch das laden erholt. masse an batt und karrosse durchmessen, ebenso das plus zur lima und sicherungskasten. zuletzt das zündschloß. das kann echt soviel sein, da mußte messen wie ein wilder um das einzugrenzen. mfg
7. Februar 201214 J. Salu R.! Unter Umständen liegt die Antwort auf Dein Problem bereits im Titel Deiner Anfrage: Saft liegt auf Eis!?... Eventuell hast Du "nur" ein Feuchtigkeitsproblem bei den Steckverbindungen Deiner BX 19. Wenn es richtig kalt ist gefriert die Feuchtigkeit in den Steckverbindern, bekommen sie durch den laufenden Motor Wärme taut es und die elektrische Leitung klappt wieder besser. Ein heißer (oder im Moment wohl eher kalter ) Kandidat dafür wäre(n) zum Beispiel die großen Steckverbindungen im Pluskabel unter/neben der Batterie! In dem Sinne erfolgreiches Suchen und schwebende BX-Grüße ACCM Wolf-Hagen (dessen BX TZD turbo Break sich mit solchen Zickereien im Moment brav zurückhält - wo ist das nächste Holz zum Draufklopfen ???)
7. Februar 201214 J. Hab das gleiche Problem, wenn ich -bei der Kälte- den Zündschlüssel nach dem Starten nicht von Hand zurückdrehe (auf normale Fahr-Position) Probier´s mal aus. Gruß Marco
7. Februar 201214 J. Hab das gleiche Problem, wenn ich -bei der Kälte- den Zündschlüssel nach dem Starten nicht von Hand zurückdrehe (auf normale Fahr-Position) Ist bei mir genauso (BX TurboD). Alle Jahre wieder, mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt, ringelhuth möglicherweise noch nicht: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?111275-BX-bei-strengem-Frost&p=4725201#post4725201 Grüße, Dietmar
7. Februar 201214 J. Ganz klar der beginnende Zündschloßtod. Habe seit dem Herbst ein neues drin und seither dieses Problem nicht mehr.
7. Februar 201214 J. Ersteller Wenn ich das hier so lese, scheint sich doch das Zündschloss als Ursache der Misere herauszukristallisieren. Sorry Dietmar, den Thread hatten wir ja schon mal, hatte ich verdrängt. Grins. Da war in einem Beitrag von "Schmieren" die Rede. Was nimmt man denn da am besten her? Da kann man ja mit dem falschen Mittel mehr kaputt machen... . Viele Grüße - und vielen Dank für Eure Expertisen! R.
7. Februar 201214 J. Schlösser lieben Graphit, sollte es in jeden Schlüsseldienst geben. Mir sagte mal ein "Schlosser", niemals ölen.
8. Februar 201214 J. Das Schmieren wird nur kurzzeitig etwas Abhilfe schaffen. Früher oder später brauchst Du ein neues Schloß, weil sich die el. Kontakte langsam aber sicher verabschieden. Mit der Zeit muß man den Schlüssel immer weiter zurückdrehen damit alles funktioniert, dreht man dann etwas unvorsichtig ist der Wagen wieder aus...
8. Februar 201214 J. Schlösser sind idR. entweder alt und hin, oder neu und teuer! Ich hab mir da mit ein paar Relais und Schaltern beholfen. Jeder der vier Kontakte wird von einem eigenen Relais geschlossen: - (1. Zündstufe): Ein Kippschalter schaltet die Relais der Kontakte 1+2 , - (2. Zündstufe): Ein Kippschalter schaltet das Relais von Kontakt 4 - (Startstufe): Ein Drucktaster schaltet das Relais von Kontakt 3 Abschaltung von 1. Zündstufe beim Starten: Der Schaltstrom von Relais 1+2 (Stufe 1) läuft zusätzlich über einen Öffner (in Reihe), der durch die Startstufe betätigt wird. Die Schalter/Taster sind in Reihe geschalten, somit kann nur gestartet werden, wenn 2.Stufe an ist. Und 2.Stufe lässt sich nur einschalten wenn auch 1.Stufe eingschalten ist. Wichtig: Den Lenkrad-Sperrbolzen entfernen!! (ist mit einem winzigen Stift am Zündschloss befestigt) Bearbeitet (8. Februar 201214 J. von Pallas.)
8. Februar 201214 J. Zündschloß! War bei mir bei großer Kälte die Ursache der Probleme wie Du es beschreibst. Ich war bei A..i auf dem Parkplatz in der Sonne, danach waren die Symtome weg. Zuhause dann Graphit in das Zündschloß gepulvert und nie wieder Ärger gehabt.
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