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rußfilter für alle bald pflicht - auch alt-diesel?


Guest jayred
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kam grade über den ticker und sollte - denke ich - hier rein:

Durchbruch beim Dieselrußfilter / Automobilindustrie stimmt

schärferen Rußgrenzwerten zu / Deutsche Umwelthilfe fordert Rußfilter

serienmäßig ab 2004

Frankfurt, Berlin (ots) - Nach Informationen der Deutschen

Umwelthilfe hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) seinen

Widerstand gegen strengere Partikelgrenzwerte bei Dieselfahrzeugen

aufgegeben. Dies wurde heute am Rande der IAA in Frankfurt bekannt.

Bundeskanzler Gerhard Schröder habe zuletzt persönlich im Streit um

schärfere Partikelgrenzwerte für Dieselfahrzeugen vermittelt. Damit

wird der Weg frei für die steuerliche Förderung von Rußfiltern bei

Neufahrzeugen wie auch in der Nachrüstung von Altfahrzeugen, wie dies

von den im Aktionsbündnis "Kein Diesel ohne Filter" vertretenen

Umwelt- und Verbraucherverbänden, Kinderschutzbund,

Weltgesundheitsorganisation und ADAC bereits seit längerem gefordert

wird.

Das von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) koordinierte

Aktionsbündnis "Kein Diesel ohne Filter" sieht im Einlenken des VDA

beim Streit um strengere Abgasgrenzwerte einen "Durchbruch für die

generelle Einführung des Partikelfilters bei allen Dieselfahrzeugen".

Noch vor einem knappen Jahr, zum Start der Dieselruß-Kampagne,

verweigerte sich der VDA generell dieser neuen Technik. Mit

Befriedigung nimmt das Aktionsbündnis zur Kenntnis, dass heute VW,

DaimlerChrysler, Ford, Opel und BMW in bunten Anzeigen stolz ihre

ersten Dieselfahrzeuge mit Rußfilter vorstellen.

"Der Rußfilter darf aber nicht auf wenige, teure Modelle

beschränkt bleiben und zur reinen PR-Maßnahme mutieren. Wir fordern

eine durchgehende Einführung des Partikelfilters auch bei Klein- und

Mittelklasse-Pkws und die schnelle Entwicklung von Nachrüstsätzen für

Altfahrzeuge. Es kann nicht angehen, dass nur bei den teuren

Spitzenprodukten die krebserregenden Rußpartikel herausgefiltert

werden, wenn gleichzeitig die große Masse der Dieselfahrzeuge 10.000

mal mehr Rußpartikel emittiert", so Jürgen Resch,

Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. "2004 muss

endgültig Schluss sein mit der Neuzulassung von veralteten,

ungefilterten Dieselmotoren. Peugeot und Citroen haben mit

zwischenzeitlich 600.000 zugelassenen Rußfilter-Pkw deren

Alltagstauglichkeit eindrucksvoll bewiesen".

Die zwischen der Bundesregierung und der Automobilindustrie

vereinbarten Rußpartikel-Grenzwerte von 8,5 mg/km (bisher 25 mg/km -

Euro 4) sollten nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe e. V. umgehend

bei der EU-Kommission als sog. EEV-Standard (environmentally enhanced

vehicles) vorgeschlagen werden. Darauf aufbauend kann dann die

Bundesregierung binnen sechs Monaten den Rußfilter sowohl bei

Neufahrzeugen wie auch in der Nachrüstung von Altfahrzeugen

steuerlich fördern. Dies wäre ein schneller Zwischenschritt für einen

späteren Euro 5 Grenzwert, der sich allerdings am "Stand der Technik"

des Jahres orientieren sollte und somit deutlich niedrigere Werte

ausweisen sollte.

Das Aktionsbündnis erwartet, dass analoge Beschlüsse zwischen der

Bundesregierung und den Lkw-/Busherstellern gefasst werden und auch

diese Dieselfahrzeuge serienmäßig mit Partikelfilter ausgestattet

werden. Das Aktionsbündnis geht im Übrigen davon aus, dass die

Industrie nur die besten Filter einsetzt, die diese Grenzwerte

deutlich unterschreiten.

"KEIN DIESEL OHNE FILTER" ist ein breites Aktionsbündnis aus

Umwelt- und Verbraucherverbänden, Verkehrs- und Automobilclubs,

Gesundheitsexperten und Kinderschutzbund. Wissenschaftlicher Berater

ist die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Nach seiner Gründung

im Herbst 2002 hat sich das Bündnis zum Ziel gesetzt, durch eine

breit angelegte Aufklärungskampagne Druck auf die Automobilindustrie

und die Politik zur Einführung des Dieselrußfilters auszuüben und die

Verbraucher über die Gefahren von Dieselruß und verfügbare

Filtertechnologien aufzuklären. Seit dem 1. Mai 2003 arbeitet die

Initiative "KEIN DIESEL OHNE FILTER" zudem eng mit

Partnerorganisationen und Institutionen in den USA zusammen.

ots Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=22521

Pressekontakt:

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Jürgen Resch

Fritz-Reichle-Ring 4

07732/9995-0

Mobil.: 0171-3649170

Fax.: 07732/9995-77

E-Mail: info@duh.de

Internet: www.duh.de

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ACCM Martin Krügel

Eigentlich eine hervoragende Idee, nachdem die deutsche Automobil zunächst einmal Anti-Toyota reagiert hat ("Alles unmööööglich!").

Hoffentlich kommen dann auch BALD preiswerte Nachrüstsätze auf den Markt, auch für ältere Baureihen (BX, Visa etc...). Ein von der Automobil-Industrie verständlicherweise gerne totgeschwiegener Faktor ist nämlich auch der hohe Energieverbrauch der Produktion eines Autos. Aber: Wer alte Fahrzeuge erhält, bringt Arbeit auf´s flache Land, also in die Fachwerkstätten. Und das sollte bei der heutigen Arbeitsmarktsituation ebensowenig unter den Tisch gekehrt werden.

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ACCM Martin Krügel

@ Horst: Yessir! Sobald wie möglich. Wenn Initiativen zur Kat-Nachrüstung geklappt haben, sollte das doch auch gehen. Wir müssen bloß unsere "Allerwertesten" hochkriegen.

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ACCM Martin Krügel

Na, ganz einfach: Für den CX war ja auch ein Aufruf potentieller Kunden an die Kat-Hersteller nötig, bis sie welche entwickelt haben. Schätze, mit den Rußfiltern wird es so ähnlich werden. Sobald die Nachrüstfilter ihre Kinderkrankheiten hinter sich haben und bewährt sind, müssen eben die Typen-IG´s oder Marken-Clubs Druck machen.

Mein einziger Ärger ist jetzt, dass ich erst im letzten Sommer meinen BX TZD mit einem Oxy-Kat ausgerüstet habe. Oder muss der Filter hinter den Kat montiert werden?

mhg Martin

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ACCM Dirk Pinschmidt postete

Hi Michael,

Dachmontage, einfach zugänglich:

image gesnipped

Beste Grüße

Dirk

Uih - das scheint ja schon lieferbar zu sein - oder ist das ein Prototyp?

Grinsende Grüsse

Michael (bis gleich)

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ACCM Martin Krügel

@ Dirk & Mike: Setzen wir einfach den Cit-Stammtisch, den ich gerade für heute verlassen habe, hier fort:

Der HY als Block-Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kupplung? Warum nicht? Irgendwie hat er mich schon immer daran erinnert. Aber dann natürlich gleich Nägel mit Köpfen und eine richtige Dampfmaschine klassischer Bauart hinein, am besten holzbefeuert. Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit dürften sich kaum ändern... :-)

Vorteile: Supersaubere Vielstoff-Verbrennung mit Sauerstoffüberschuss, enorm viel Drehmoment und endlich wieder einmal ein TÜV-Mitarbeiter mit einer radikal neuen Erfahrung!

Grüße, Martin

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ACCM Dirk Pinschmidt

Hi Martin,

das können wir am 03.10. vielleicht ausdiskutieren, es sei denn, Michael schafft es endlich in Urlaub zu fahren.

Beste Grüße

Dirk

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ACCM Martin Krügel

@ Horst & Xantiaheinz: Stimmt völlig. Ganz unterschiedliche Funktionen. Die echte Herausforderung an die Industrie liegt jetzt in der Miniaturisierung beider Komponenten, so dass die Nachrüstung bei bestehenden Fahrzeugen problemlos möglich wird. Da der Diesel-Anteil bei den Neuzulassungen gegenwärtig sehr hoch steht, sollte der kommerzielle Anreiz für die Industrie sehr sein.

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