7. März 201214 J. Heute sollte der grosse Tag des Probelaufs sein. Ich habe den Motor mit dem Anlasser gestartet und es gab auch sofort eine Zündung. Diese Zündung veranlasste den Anlasser sofort wieder auszukuppeln und der Motor lief nicht an. Diese Verhalten kann ich nun beliebig oft reproduzieren: Der Motor zündet, der Anlasser schert aus und der Motor läuft nicht an. Habe ich ein Anlasserproblem? Oder hat jemand anders einen Tipp? Viele Grüsse Achim
7. März 201214 J. Hört sich so an als ob die Zündkabel nicht in der richtigen Reihenfolge eingesteckt sind, oder aber der 1. Zylinder nicht richtig zugeordnet ist ( 1. Zyl vorne oder hinten?). Eventuell könnte auch der Verteiler um 180 Grad verdreht eingesetzt sein( ich weiss nicht ob das beim HY möglich ist, aber bei vielen Motoren kann das passieren) und dann natürlich wie schon beschrieben der passende Zündzeitpunkt. Ansonsten wäre noch möglich: beim Zusammenbau nicht aufgepasst und nicht auf fluchtende Markierungen Nockenwelle-Kurbelwelle zueinander (z.B. Kettenradmark.-Motorblock) geachtet, sodaß die Steuerzeiten falsch wären. Eher unwahrscheinlich wären der Vergaser oder der Verteiler selbst, sofern der Motor vorher normal gelaufen ist. Hoffentlich helfen die Tips weiter- Bonne chance Christian
7. März 201214 J. HY Achim, das kenne ich sehr gut vom HY wie auch der ID 19; beim Anlassen mit Gas schert der Anlasser direkt wieder raus, ohne Gas gehts dann - nur Geduld! Viel Erfolg wünscht Stone P.S.: auf dem Pluspol der Batterie hast Du noch einen Anlasserschalter - probiers mal damit; wenn auch das nicht hilft, den Kupfer(?)ring in eben jenem Kästchen geradebiegen - wirkt oft Wunder... Bearbeitet (7. März 201214 J. von ACCM Stone) Siebhirn..
7. März 201214 J. dreh ihn mal auf ot - entweder über die keilriemenscheibe auf der du das sicher in weiser vorraussicht zum einblitzen markiert hast (:-D) oder per gewindestange und höchstem punkt über das loch der zündkerze. steht zülinder 1 auf OT schau dir an wo der verteilerfinger hinzeigt, dort steckst du reium (drehen) nach der zündfolge 1342 die kabel dran sprich: dort wo der finger hinzeigt kabel zu züülinder 1. 90° in drehrichtung kabel zu zülinder 3, 90° weiter -> zylinder 4 usw... ist verteiler 180° versetzt (ölpumpe falsch eingesteuert, nicht schlimm) "ändert" sich logischerweise die reihenfolge auf 4213 da du das nicht rausfinden kannst weil du die ventilstellungen nicht siehst, im zweifel ausprobieren. springt er nicht an motor einmal weiterdrehen sodass der zylinder 1 wieder auf OT steht und nun von dem punkt auf den der verteilerfinger zeigt reihum wieder 1342 verkabeln. (drehst du an der kurbelwelle ein mal rum macht die nockenwelle und somit auch die ölpumpe nur 180°) passiert mir auch immer das der motor und alles zusammen ist und ich dann denke, auch scheiße ist jetzt zylinder 1 oder 4 in zündstellung... eigentlich ist die zündung dann aber nicht schön sondern hat eher was von BÄÄÄM und es qualmt aus dem luftfilter wenn du das also ausschließen kannst musst du woanderst weitersuchen! markierungen (körnung an beiden zahnrädern) in einer linie mit der kettenschmierdüse stellung der ölpumpenwelle (kleinerer halbkreis steht zum block hin) bei der 123 auf die led achten, das klappt relativ genau (+- 5 °) besser ist natürlich immer einblitzen. Bearbeitet (7. März 201214 J. von dumdidum)
7. März 201214 J. Ersteller Vielen Dank für Eure Antworten! Ich habe dann nochmal die elektronische Zündung (nicht 123) überprüft und wollte Sie neu einstellen -> die hat wohl einen Hau und funktioniert nicht mehr. Dann habe ich den alten mechanischen Verteiler wieder eingebaut, Zündung eingestellt gestartet -> nach einer Umdrehung waren die Drähte der Kohlen im Anlasser durchgeschmort (die am Pluspol). Wenns schief geht, dann dicke :-( Habe schon neue Kohlen bestellt und muss mich wohl wieder einmal in Geduld üben. Bisher schliesse ich noch einen Fehler beim Zusammenbau des Motors aus. Halte Euch auf dem Laufenden.
7. März 201214 J. na so ein paar drähte kann man doch mal eben durch irgentwas das in der werkstatt rumfliegt ersetzen, hau rein stecken die zündkabel richtig? 180° trick versucht? Bearbeitet (7. März 201214 J. von dumdidum)
7. März 201214 J. Ersteller Der Tipp mit der OT-Markierung auf der Riemenscheibe kommt leider etwas zu spät. Hab mich schon die ganze Zeit gefragt, wie man diesen Motor mit der Stroboskoplampe einstellt. Bin ich leider nicht selbst drauf gekommen. Die Kabel einfach zusammenlöten trau ich mich nicht wirklich, da Sie auch noch mit Glasfasterstrümfen isoliert waren, die mitgeschmolzen sind. Ohne die Strümpfe habe ich zuviel Angst, mir einen fetten Kurzschluss einzuhandeln.
7. März 201214 J. ach naja ein kurzschluss macht ja nix dann brennt der draht halt wieder ab. komm.. seemann oder eierkarton? ich will action sehn, am besten mit video einblitzen am besten über die statische zündmarkierung über die getriebeglocke, dort ist rechts unter dem handbremsseil ein loch, dort kann man nen stift (6mm glaub ich) reinschieben und hat den statischen zündzeitpunkt -> kein umrechnen oder so, einfach oben markieren und diesen punkt einblitzen. Ist trotzdem hilfreich wenn man auch eine OT Markierung auf der Keilriemenscheibe hat. btw: kurbel ihn doch einfach an! Bearbeitet (7. März 201214 J. von dumdidum)
7. März 201214 J. Da musst Du doch einen KURZSCHLUSS im E-Starter haben, zumindest teilweise. Wie hat er denn gedreht, normal oder kurz vorn verrecken? hast Du irgend etwas mit dem E-Starter gemacht? Wie viel Sekunden hast Du gestartet?
7. März 201214 J. warscheinlich hat er schon ein paar wicklungen gekillt (isolationsbeschichtung verdampft) frag mal die diesel-fahrer die kennen da was von, gell dirk? Bearbeitet (7. März 201214 J. von dumdidum)
8. März 201214 J. Man kann den Verteiler selbst um 180° verdrehen, wenn man ihn total zerlegt und beim Einbau den Mitnehmer unten auf der Welle um 180° verdreht einbaut. So habe ich mal einen Auspufftopf gesprengt... es gab aber keine einmalige Zündung, die den Anlasser ausspuren ließ. Die Zündung des HY lässt sich planmäßig nur statisch einstellen. Zur Abhilfe habe ich an der Riemenscheibe 3 Markierungen: OT, Zündzeitpunkt statisch und Zündzeitpunkt bei 2000/min. So kann man mit jeder Stroboskoplampe mit oder ohne Phasenverschieber den Zündzeitpunkt einstellen. Möglicherweise hat Dein Motor einfach nicht genug Sprit gekriegt beim Startversuch.
10. März 201214 J. ok, interessant, bei der 123 geht das halt nicht (mitnehmer falsch rum einbauen) btw 123: kann das nur jedem empfehlen, einbauen und vergessen - nie wieder ärger. zusätzlicher dichtring muss halt rein aber dafür hat man eine super-saubere zündung und beim einblitzen fragt man sich ob der motor ueberhaupt dreht so gleichmäßig ist der strich auf der scheibe. mir ist kein einziger ausfall bekannt. selbst als meine batterieklemme abgefallen ist (über 30V im Netz, alle lampen im dunkeln durchgebrannt) hat ihr das mal ganix gemacht. wie siehts denn aus mit dem motor? updates? meld dich mal, die spannung ist unerträglich! Bearbeitet (10. März 201214 J. von dumdidum)
11. März 201214 J. Ersteller Ich kann Euch ja mal meinen Versuchsaufbau zeigen. Seit Mittwoch ist nichts mehr passiert, ausser dass ich mir das Rohrwerk der Kühlung in Edelstahl nachgebaut habe. Der Anker des Anlassers scheint keinen Kurzschluss zu haben. Habe gestern die neuen Anlasserkohlen bekommen und werde heute versuchen, den Anlasser zu überholen. Ich glaube ich muss auch neue Gleitlager drehen. Melde mich natürlich, wenn es weitergeht!
11. März 201214 J. Ersteller Der Anlasser läuft wieder wie verrückt! Besser als vorher. Hat richtig Wumms. Die Zündung habe ich nun auch nochmals eingehend kontrolliert. Genau 12° vor OT gibt es an der Kerze des ersten Zylinder einen Zündfunken. (Wenn der auf Arbeitstakt steht) In der Stellung sind auch beide Vntile des 1. Zylinders geschlossen. Auch das sollte also funktionieren. Wenn es morgen zeitlich klappt, mache ich einen zweiten Versuch, Habe mich heute, am Sonntag, nicht getraut - habe bisher ein gutes Verhältnis mit meinen Nachbarn Um mal eine kleine Diskussion los zu treten: Bei mir sind die Kerben des Mitnehmers für den Zündverteiler gegenüber dumdidums Bildern um ca. 90° verdreht. Meine Tese: Es ist egal wie die stehen, Hauptsache die Zündung ist richtig eingestellt und die Kabel sind in der Reihenfolge 1-3-4-2 eingesteckt. Dann sollte alles gut sein.
11. März 201214 J. Hängt vom Einbau der Ölpumpe zur Nockenwelle ab. Es gibt so viele Möglichkeiten wie Zähne auf der Ölpumpenwelle. Wird selten beim Einbau berücksichtigt, setzt nämlich voraus, dass man das beim Zerlegen schon beachtet.
12. März 201214 J. Es gibt diese Festlegung, weil dann der Verteilerfinger eine bestimmte Stellung hat, wenn er den ersten Zylinder meint, und deshalb das Kabel für den ersten Zylinder (und alle weiteren) immer an derselben Stelle steckt. Das erleichtert weitere Wartungsarbeiten ungemein, vor allem, wenn mal jemand anderes dran ist. Und der Verteiler hat immer dieselbe Einbaulage und ist nicht auf einmal um 20 oder 30 Grad "verdreht".
12. März 201214 J. Die Umrüstung meiner 6 Volt DS auf Elektronische Zündung hat auch auf Anhieb nicht funktioniert, da die Zündungselektronik unter 5 Volt nicht arbeitet. Wenn man aber nach längerer Standzeit den Motor startet, liegen in dem Moment geringfügig weniger als 5 Volt an der Elektronik an. Abhilfe wird jetzt ein Spannungswandler 6 V -> 12 V (real dann 4 V - 8 V) schaffen. Möglicherweise auch bei Dir ein Problem, auch wenn so etwas eigentlich nicht auftreten sollte, da es ja logisch ist, daß beim Starten die Spannung in gewissem Maße einbricht. Da sollte man die Elektronik schon entsprechend auslegen, insbesondere wenn es mit reiner Kontaktzündung ja funktioniert. P.S.: Die Schnecke für den Zündverteiler hat der Motorinstandsetzer bei mir auch falsch herum eingebaut. Da aber die Langhuber symmetrisch zünden, was beim Käfermotor 34 PS z.B. nicht so ist, ist das kein Problem, solange man das im Hinterkopf behält und die Zündreihenfolge entsprechend ändert Bearbeitet (12. März 201214 J. von Sensenmann)
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren