24. September 200322 J. @ Peter, bei meiner Behauptung "WEM spielen wir das Geld zu? Genau, den Alten, die es uns vererbten" hatte ich allein den Gedanken, dass das von den Alten an Wohlstand erarbeitete (genauso und wortwörtlich, wobei man die damaligen wesentlich günstigeren Umstände der vergangenen 4 Jahrzehnte immer vor Augen halten muss) diese auch wieder aufzehren werden. Um es bildhaft darzustellen: die alten Hamster haben noch genug Futter in den Backen, das sie jetzt vertilgen. Entweder direkt oder über den Umweg des Vererbens, wobei sich der liebe Herr Eichel sicherlich noch Mittel und Wege überlegt, wie er von den immensen Erbvermögenswerten profitieren könne. Ob dies nun legitim ist, dass die Jüngeren vom fetten Kuchen der Vergangenheit kaum etwas abbekommen, ist eine schwierige Frage. Unsere Väter und Mütter können nichts dafür, dass wir bzw. ihre Kinder deren Wohlstandsgedanken adaptiert haben und bequem geworden sind. Unter diesem Gesichtspunkt steht ihnen weissgott soviel an Rente/Pension zu, dass sie ihren Lebensstandart in etwa aufrecht erhalten können. Auf der anderen Seite sind sie gegenüber ihren Kindern in der Pflicht. Wobei sie schwerlich die Urheber der staatlichen Misswirtschaft sind. Mehr als den Kindern und Enkeln zu geben können sie nicht, und was davon der Staat wieder wegnimmt, entzieht sich ihrer Kompetenzen. Keine der Generationen sollte daher der anderen an den Karren fahren. Zu dem im zweiten Absatz von dir Geschriebenen fällt mir nur ein, dass wir auch unsere Kinder nicht gefragt haben, ob sie in diese Welt hereingeboren werden wollten. Wohl eher nicht. Dummerweise gibt es auch in einer Demokratie Mächte, die über uns entscheiden, egal, ob es uns gefällt oder nicht. Ich für meinen Teil werde meine Tochter eigen-subventionieren, siehe oben. Sicher kommt dann früher oder später der Herr Finanzausmister und hält die Hand auf, denn die Mieteinnahmen werden demnächst vermutlich so hoch besteuert, dass sich die ganze Sache nicht mehr trägt. Von den vielen Unannehmlichkeiten bzgl. der Vermietung einmal abgesehen. Soviel zu Subventionen und Eigenvorsorge. Mein Vorschlag: Abschaffung der Privatversicherungen. In die KV, RV und AV müssen zwingend auch Besserverdienende einzahlen. DAS wäre IMHO eine Subvention, die einer sozialen Marktwirtschaft nahe kommt. Wer sich hier weigert, abzugeben, wird die sich immer weiter aufklaffende Schere bald möglicherweise scharf zu spüren kommen, denn die Kriminalität und die mit ihr in Zusammenhang stehenden finanziellen Mittel werfen neue Probleme auf. Deine Meinung hierzu? @ Philip: wir jungen Väter sind etwas krasser in unseren Meinungen und Standpunkten als die älteren Väter (wie Peter), wir haben noch zwei Jahrzehnte der Verpflichtungen und Unsicherheiten vor uns. Wenn die Kids bereits/fast aus dem Haus sind und auf den eigenen Beinen stehen, hat man sicher eine objektivere, entspanntere Sichtweise als wir sie zurzeit haben. Genau das macht den Unterschied: der eine ist gelassen weil nichts diesbezüglich Unerwartetes mehr geschehen kann, wir dagegen sind noch voll davor. Sei Peter verziehen, uns vielleicht auch... ;-))
24. September 200322 J. Eines muß man als Vater erreichen: so alt werden, daß die Blagen selbst Kinder haben und dann als Opa feixend in der Ecke sitzen.
24. September 200322 J. Ach Robert, erstens ist es völlig falsch, dass die vergangenen 4 Jahrzehnte "wesentlich günstigere Umstände" hatten. Zweitens sehe ich nirgendwo, wo Du einen "krassen" Standpunkt oder Meinung hast. Mit Unsicherheiten und Verpflichtungen wurde in den Generationen vor uns deutlich besser und verantwortlicher umgegangen. Ich befürchte mal, Du wirst einer derjenigen sein, denen der Staat in seiner Geldlosigkeit noch richtig ans Leder gehen wird. Insofern verstehe ich Deine Gelassenheit nicht so unbedingt. Ebenso verstehe ich nicht, wieso Du nur die sog. Einnahmenseite der Sozialkassen betrachtest (wo kann man noch mehr Geld rauspressen), anstatt die AUSGABENseite in Frage zu stellen. Das genau ist der wunde Punkt, an dem seit 30 Jahren NICHT gerüttelt wird. Deshalb sind die Staatsfinanzen heute am Ende. Naja, lassmers gut sein. :-)))) Gruß von P. Und was soll der "halbkommunistische" Vorschlag, alle Privatversicherungen abzuschaffen ?? Das wird nix verbessern, das verlängert nur den Tod der öffentlichen Kassen. By the way: auch die sog. Besserverdiener zahlen in die RV und AV ein, solange sie Angestellte sind.
24. September 200322 J. Peter V posteteBy the way: auch die sog. Besserverdiener zahlen in die RV und AV ein, solange sie Angestellte sind. war da nix Beitragsbemessungsgrenze oder so?
24. September 200322 J. @Xantiaheinz, jawoll, da hab ich sogar ein Vorbild. Kennst Du die beiden Alten auf dem Balkon der Muppets-Show. Einer davon werde ich sein. :-)))))))))))))) @Fruit, alle Angestellten zahlen da ein. Bei Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze steigt nur der Beitrag nicht weiter an. Die Leistung dazu aber auch nicht. Gruß von P.
24. September 200322 J. Peter V postete alle Angestellten zahlen da ein. Bei Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze steigt nur der Beitrag nicht weiter an. Die Leistung dazu aber auch nicht. Letzteres war mir bis jetzt noch nicht ganz so gegenwärtig. Dann isses ja OK.
25. September 200322 J. Hallo Peter Waldorf, endlich weiß ich wer neben mir sitzen wird, Dein Staedler
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