20. September 200322 J. Irgendwie schaltet sich mein Getriebe mittlerweile etwas schwer (150k auf Uhr). Also der erste Gang läßt sich manchmal etwas unwillig einlegen. Wollte mal das Getriebeöl wechseln und auf Besserung hoffen. Aber wo bekommt man das alte Öl raus? Und noch viel schwerer wo das neue rein??? Ist die Einfüllöffnung das kleine Loch oben am Getriebe, welches nur mit einem Plastikstopfen verschlossen ist? MfG Arne
20. September 200322 J. Die heutigen Getriebe sind doch mit einem Öl versehen, daß abgesehen von einem Getriebeausbau nicht mehr gewechselt werden muß und viele viele 10.000km im Getriebe verbleibt, vielleicht sogar ein ganzes Motorleben lang (undichte Simmerringe und evtl. Kupplungswechsel sollen mal vernach- lässigt werden). Das sind dann meist vollsynthetische Öle die zwar im Laufe der Jahre und der vielleicht 200tkm (und mehr) etwas dunkler werden, aber nicht zäher. Das ist ein Irrglaube. Wenn sich jetzt das Getriebe nicht mehr wie einst im Mai schalten lässt bzw hohe Kräfte von Nöten sind um einen Gangwechsel zu erreichen, dann liegt das entweder an völlig trockenen und/oder verdreckten Gelenkköpfen der Schalt- und Umlenkstangen oder an einer nicht mehr sauber trennenden Kupplung (erkennbar daran, daß der Rückwärtsgang sich ohne entsprechende Geräuschbildung nicht mehr einlegen lässt, Kupplung nachstellen oder evtl. neuen Zug verwenden). Also, bevor Du das Öl wechselst, das ist bei synthetischem Öl und in der Regel zwei Liter Ölmenge auch ganz nebenbei kein billiges Vergnügen noch dazu mit fragwürdigem Sinn, check doch erst mal die anderen Sachen. Dann kommst Du vielleicht schon mit einer Tube Fett für 1,20€ hin. Gruß, Danièl
20. September 200322 J. Ersteller Gelenkköpfe habe ich schon gefettet und die laufen sauber. Aber Kupplung daran könnte es auch liegen, beim Rückwärtsgangeinlegen gibts manchmal auch ungesunde Geräusche. Wie/wo stelle ich dann die Kupplung neu ein? Danke MfG Arne
20. September 200322 J. ArneBX posteteGelenkköpfe habe ich schon gefettet und die laufen sauber. Aber Kupplung daran könnte es auch liegen, beim Rückwärtsgangeinlegen gibts manchmal auch ungesunde Geräusche. Wie/wo stelle ich dann die Kupplung neu ein? Danke MfG Arne Dann hast Du wohl Glück und kannst Dir das neue Öl sparen. Also: Haube auf, wenn Du von vorne schaust hast Du das Getriebe auf der rechten Seite, unterhalb der Batterie (die ist doch auch beim BX auf der rechten Seite, oder?) findest Du einen kräftigen Bowdenzug der an einem großen Hebel endet, das ist der Ausrück- hebel der Kupplung, am Ende hat der ein Gewinde mit zwei Muttern, die eine ist nur zum Contern, wenn Du jetzt die Contermutter löst, kannst Du mit der anderen Mutter den Zug straffer stellen, das geht in Uhrzeigerrichtung, durch straffen des Zuges rückt bei Drücken der Kupplung die Kupplung weiter aus und das Getriebe läuft nicht mehr mit, erst dann lässt sich der nicht synchroni- sierte Rückwärtsgang wieder lautlos einlegen und die synchronisierten Vorwärtsgänge gehen wieder ganz leicht rein. Versuch das mal, hilft bestimmt. Kann natürlich auch sein, daß der Zug einfach fertig ist und keine brauchbare Spannung mehr aufbaut, aber in den allermeisten Fällen klappt das nachstellen hervorragend....
21. September 200322 J. Nach 150 TKM kann ein Getriebeölwechsel sehr wohl die Schaltbarkeit des Getriebes angenehm beinflussen, zumal sich die Frage stellt, ob sich noch die vorgesehene Menge Getriebeöl im Getriebe befindet. Dirk
21. September 200322 J. Man muß natürlich davon ausgehen, daß der Motor trocken ist, wenn das der Fall ist, dann ist auch noch die volle Ölmenge im Getriebe. Hast Du schon mal das Öl in einem Getriebe ge- wechselt und das hat sich dann hinterher leichter schalten lassen? Das würde mich fast wundern....
21. September 200322 J. Auch wenn manche das nicht gerne hören, ein Getriebeölwechsel kostet ca. 12 Euro und ist in 30 min gemacht, deshalb halte ich mich an den ursprünglich alle 60TKM vorgesehenen Ölwechsel. 1. Man nehme Hypoidgetriebeöl mit der Spezifikation 75 W oder 80 W. Es muss kein teueres vollsynthetisches sein, ich habe eins aus dem Autozubehörhandel für 6 euro/1Liter. Muss man ein paar Läden fragen, eher in kleinen als bei ATU etc. 2. Man lasse unten / hinten an der ablassschraube , das alte Getriebeöl ab.Schraube wieder zu. 3. Man schraube den Plastikentlüftungsstopfen oben auf dem Getriebe ab und nutze das Loch als Einfülllöffnung. Dauert 30 Minuten
21. September 200322 J. Ich habe bisher bei allen meinen BX das Getriebeöl direkt bei Übernahme wechseln lassen. Probleme beim Schalten hatte ich bisher nur bei Minusgraden. Es gibt durchaus BX, die sich nach Getriebeölwechsel mit dem von Citroën empfohlenen Getrieböl leicher schalten ließen/lassen. Dirk
26. September 200322 J. @ ArneBX: Ich hatte nach einem Ölwechsel (150.000 km) mit preiswertem Getriebefluid (Schön, gelle?) genau die Phänomene, die Du beschriebst. Manche Gänge gingen nicht richtig rein. Sie gaben das Gefühl, nur bis in die Synchronisation zu kommen, dann aber nicht weiter. Alles ziemlich zäh und federig, die Gänge wurden regelrecht rausgeworfen bzw. machten genau die beschriebenen hässlichen Geräusche. Es war eine Qual. Der Wechsel auf wesentlich besseres Öl bei meiner Werkstatt (Kulanz!) brachte soforrtige Besserung. Ein weich schaltendes Getriebe vollendet doch einfach den Genuss, BX zu fahren. Gib Dir den Kick. Gruß, Martin
26. September 200322 J. Ersteller Danke für die Hilfe. Aber seit Montag tut mein Getriebe wieder das was es soll: läßt sich ganz sauber schalten. Erst Kupplung nachgestellt (ziemlich sehr simpel die Konstruktion beim BX, merkwürdig ist doch ein Franzose) dann hats immer noch ein wenig geharkelt nur Rückgang einlegen war besser. Dann Ölwechsel, Castrol Getriebeöl 7€ halbe Liter= teurer Saft. Und nu tut das wieder. MfG Arne
23. November 200322 J. ACCM BXTOM postete3. Man schraube den Plastikentlüftungsstopfen oben auf dem Getriebe ab und nutze das Loch als Einfülllöffnung. Hi, ist das die "korrekte" Art, Getreibeöl einzufüllen ? Bei meinen früheren Autos war die Öffnung seitlich und man musste füllen bis es wieder rausläuft. Aber da in diesem Fall von oben gefüllt wird sollte ja die korrekte Menge rein, drum grad auch die zweite Frage: Wieviel kommt beim BX 19 TZD rein ? Habe was vom 1.9Liter in nem Buch gefunden, kann das sein (scheint mir wenig) MfG Andreas
23. November 200322 J. Ersteller 1,9 Liter stimmt. Hat bei mir auch reingepaßt. Einfüllen über die Entlüftung dauert etwas länger und man braucht einen ziemlich dünnen Trichter. Das Teil wo der Entlüftungsöffnungsstopfen drin sitzt kann man mit einem 19er (?) Stecknuß rausdrehen. Vermute mal so soll das Öl eigentlich richtig eingefüllt werden. Hat sich bei mir gelohnt Getriebeölwechsel und Kupplung einstellen. Nun harckelt nix mehr beim schalten. MfG Arne
23. November 200322 J. Ab Modelljahr 1990 haben alle BX 16, 18 und 19 Getriebe eine Füllmenge von 1,9 Liter. Man kann durch die Entlüftung einfüllen, aber die Einfüllschraube ist weiterhin seitlich und wenn es dort wieder rausläuft ist die Füllmenge erreicht.
23. November 200322 J. ACCM Dirk Pinschmidt posteteAb Modelljahr 1990 haben alle BX 16, 18 und 19 Getriebe eine Füllmenge von 1,9 Liter. Man kann durch die Entlüftung einfüllen, aber die Einfüllschraube ist weiterhin seitlich und wenn es dort wieder rausläuft ist die Füllmenge erreicht. Danke für die Antworten. Habe die Einfüllschraube doch noch gefunden, wer sucht der findet Das Getriebeöl hab ich rausgelassen und muss sagen das was Zeug war dunkelbraun und schleimig, denke das war 281'000km drin :-/ (Hab bei nem Clio bei 100tkm gewechselt und das war noch goldfarben...) denke also es war schon nötig... Werde morgen frisches Öl reinmachen und dann mal sehen ob sich das Schalten verbessert, Kupplung habe ich auch nachgestellt... Also dann... fröhliches schweben und bis bald Andreas
23. November 200322 J. Bitte entweder Total Getriebeöl Transmission BV 75W80 einfüllen, gibt es z. B. preiswert bei www.kfz-teile-schneider.com oder das Castrol ATF (weiß leider nicht genau wie das heißt) nehmen. Alles andere ist suboptimal. Auch wenn Dir jemand erzählt, gleiche Viskosität, genauso gut, blabla, nur die beiden genannten Sorten ergeben das gewünschte Ergebnis. Eventuell finden sich an der Ablaßschraube Metallspäne, die Schraube ist nämlich magnetisch.
23. November 200322 J. kleine Korrektur - nicht ATF (das wäre Automatik-Getriebe-Öl) sondern Castrol "TAF-X", = vollsynthetisch für Schaltgetriebe mit integriertem Differential. >>Grüße, Jürgen
23. November 200322 J. HI DIRK, ich bin da ganz entschieden anderer Meinung: 1.ursprünglich bis anfang 90 sollte lt. CIT. alle 60TKM gewechselt werden, das Getriebe ist immer noch dasselbe, daher halte ich das Gerede von Dauerfüllung für Unsinn. Wenn einer nach 280TKM eine schleimige Brühe rausholt spricht das für mein Argument. 2. Billiges Getriebeöl mit 75W /80W ist genauso gut. Als das Getriebe eingeführt wurde gab es schlechtere Öle als heute. Das damals beste TOTAL getriebeöl war schlechter als ein heutiges NONAME. ich wechsle weiterhin alle 60TKM damit abrieb etc. rauskommt und meine BX Getriebe schalten problemlos. Und nochmal für alle: einfach den Plastikentlüftungsstopfen abschrauben und dort einfüllen. ACCM Dirk Pinschmidt posteteBitte entweder Total Getriebeöl Transmission BV 75W80 einfüllen, gibt es z. B. preiswert bei www.kfz-teile-schneider.com oder das Castrol ATF (weiß leider nicht genau wie das heißt) nehmen. Alles andere ist suboptimal. Auch wenn Dir jemand erzählt, gleiche Viskosität, genauso gut, blabla, nur die beiden genannten Sorten ergeben das gewünschte Ergebnis. Eventuell finden sich an der Ablaßschraube Metallspäne, die Schraube ist nämlich magnetisch.
23. November 200322 J. ?????????????????????????????????????? Wo habe ich empfohlen das Getriebeöl nicht zu tauschen?????????????????? Das heutige Billigreifen besser als die MXL von 1982 sind, ist auch kein Grund auf die aktuellen Michelin-Reifen zu verzichten.
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