14. April 201214 J. Da ich in letzter Zeit öfters Probleme mit der Lichtmaschine hatte (sind behoben), hatte ich auch schon öfter über den Einbau eines Volt- und / oder eines Amperemeters nachgedacht; in meiner 16PS-2CV hatte ich vor 25 Jahren ein Amperemeter und ich fand es immer sehr hilfreich. Bei einer Gleichstrom-Lichtmaschine ist das gewiss sehr sinnvoll, da die ja im Leerlauf keinen Ladestrom liefert; bei heutigen Systemen … naja, eine Überlegung ist es wert. Allein, weil ich gern mal was basteln will … Meine Fragen dazu: - Als Einbauort habe ich mir das Ablagefach links ausgeguckt. Da würde ich mir etwas zurückversetzt eine Blende bauen, die das/die Instrumente trägt. Da stört die Gesamt-Optik überhaupt nicht. Hat jemand so was schonmal gebaut? Wie kriegt man die benötigten Kabel am besten dorthin verlegt? - Ist ein Amperemeter (dessen elektrischer Einbau ja wesentlich komplizierter als der eines Voltmeters ist) überhaupt sinnvoll oder sinnvoller als ein Voltmeters zum beurteilen der aktuellen Ladesituation? Ich habe in diversen Foren Hinweise gelesen, dass dem Einbau eines Voltmeters (eben deswegen) der Vorzug zu geben ist. - Welche zeitgenössischen Instrumente sind zu empfehlen? VDO? Jaeger? Gab es sowas mal als Zubehör für den CX?
15. April 201214 J. Hallo, ein Voltmeter genügt. Es sollte jedoch über ein Relais, welches es zusammen mit der Zündung einschaltet, direkt an die Batterieklemmen angschlossen werden, nicht also erst nach dem Zündschloss.
15. April 201214 J. Ersteller Welches Bj hat dein CX und welche Uhr ? Frühe hatten es sogar Serienmässig. Es ist ein 84er und ich habe die Digitaluhr; da wo frühere CX mal das Kühlwasser-Thermometer hatten.
16. April 201214 J. Hallo Holger, zu Einbauorten usw. kann ich nichts sagen. Ich habe aber damals Amperemeter in Trabi und Motorrad eingebaut, da es ähnliche Probleme (Ladezustand) gab. Meiner Meinung nach ist es zweitrangig, wieviel Strom fließt. Entscheidend ist doch, in welcher Richtung er fließt - in den Akku oder aus dem Akku. Deshalb nahm ich ein empfindliches Instrument (Größenordnung 50 µA) mit Null in Mittenstellung und nutzte den Spannungsabfall des Massekabels Akku - Chassis. Das hat zwei Vorteile: 1. es müssen keine armdicken Kabel verlegt werden 2. nutzt man die Masseseite des Akkuanschlusses, liegt zumindest eine Ader des Kabels zum Instrument auf Masse. Das kann im Fehlerfall (Scheuern des Kabels und Masseschluß) entscheidend werden. Auch der andere Meßwerk-Anschluß ist nicht kurzschlußgefährdet. Nutzt man das Pluskabel des Akkus, müssen gehörige Vorkehrungen gegen Massekontakte gefunden werden. Um das Meßwerk zu schonen, sollte ein Schutz gegen "Überstrom" (z.B. beim Starten) getroffen werden, sonst fliegt der Zeiger jedes Mal in die Ecke oder, wenn das der Vollausschlag werden soll, wird der Nutzbereich für Normalbetrieb nach dem Anlassen indiskutabel. Das ganze System muß so und so "geeicht" werden. Der Bastelei sind keine Grenzen gesetzt, aber genau DAS willst Du ja. Gruß Volker
16. April 201214 J. Gut Holger da würde ich dann eine Tankuhr nehmen und in das linke Feld wo frühe CX die Uhr hatten, bzw die TD die Ladedruckanzeige bzw TURBO. Eine Tankuhr ist relativ leicht zu einem Voltmeter umzufunktionieren. Ampèremeter halte ich für unnötig.
16. April 201214 J. Hallo, eine Suche bei Conrad fördert fünf verschiedene Einbau-Voltmeter zu Tage. Ich meine, da lohnt sich der Umbau einer Tankuhr kaum. Edit: Für etwas mehr bekommt man sogar noch bewährte VDO-Technik... Bearbeitet (16. April 201214 J. von menrathu)
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